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Bisamratte und das Todesschwert

Nach langer Zeit schaffe ich es endlich wiedereinen Artikel zu schreiben. Dieses Mal ist er aber etwas ganz anderes, als ihr von mir gewohnt seid. Heute geht es um Legacy. Klingt komisch, ist aber so. Dazu muss ich ein bisschen weiter ausholen, womit wir beim ersten Kapitel angekommen wären.

Das Vorgeplänkel

Alles Begann vor etwa einem halben Jahr. Ausgangspunkt war eine Diskussion mit einem meiner Mitfahrer zu den züricher Vintageturnieren (Lightning Bebbi aka Basti), da die Schweizer dieses Jahr Vintage und Legacy immer im Wechsel anbieten wollten, an Stelle von nur Vintage. Da ich nach wie vor die Vintageturniere spielen wollte, es sich aber nicht lohnt, wegen vier Turnieren pro Jahr eine Vignette zu kaufen, kam ich zu dem Entschluss, die Legacyturniere auch mitzuspielen. Meine bisherige Leagcyerfahrung beschränkte sich vielleicht auf drei bis fünf Turniere mit irgendwelchen geliehenen Decks (Death and Taxes, Mono Red Paitner und Dredge fallen mir hierzu spontan ein). Ergo kenne ich mich in dem Format nicht wirklich aus, ließ ich mich folgerichtig von Basti beraten und durchforstete das Internet nach aktuellen Decklisten.

Für mich war von Anfang an klar, dass das Deck blau sein musste. Wenn man als Vintagespieler ein Format zocken kann, in dem es noch vier Brainstorms gibt, tut man das auch. Weitere wichtige Kriterien waren, dass das Deck möglichst controllastig sein sollte und nur wenigen situativen Karten auskommt. Letzteres war auch der Grund, warum die naheliegenste Choice – Miracle Control – ausschied.

Zunächst bin ich bei Esperblade gelandet. Auf meinem ersten Turnier stellte ich fest, dass mir die Standardliste nicht wirklich gefiel, weil zu viele random 1ofs enthalten waren. So etwas mag ich überhaupt nicht. Entweder eine Karte ist gut und ich spiele sie entsprechend oft oder ein Karte ist schlecht und ich spiele sie gar nicht. Einzige Ausnahme sind Toolboxen und Karten wie z.B. Sensei's Divining Top oder Ponder, die aus Prinzip nie nutzlos sind. Natürlich gibt es auch gute Argumente für 1ofs, denen man sich schwer verschließen kann. Beispielweise macht einen ein möglichst breiter Split zwischen Fetchländern weniger anfällig für Karten wie Pithing Needle, oder man kann dem Gegner vorgaukeln ein anderes Deck zu spielen. Auch der Split zwischen verschiedenen Countern zwingt den Gegner mehrere Karten bei seiner Strategie zu berücksichtigen und vorsichtiger zu spielen. Trotzdem werdet ihr mich niemals mit einem Deck sehen, das ein Spell Snare, ein Spell Pierce und ein Daze enthält. Das hat einfach den Grund, weil ich selbst als Controlspieler eine verlässliche Kalkulationsgrundlage für meine nächsten Züge benötige. Wenn ich nicht damit rechnen kann, dass eine bestimmte Karte kommt, muss ich einfach ins Blaue spielen und kann das strategische Potential meines Decks nie komplett ausschöpfen. Für mich ist das sehr unbefriedigend.

Nach diesem kleinen Exkurs aber zurück zu Esperblade. Ich habe also die situativen 1ofs wie Vendilion Clique, Vindicate und Supreme Verdict gecuttet und dafür einfach drei Baleful Strixe ins Deck gepackt. Die haben den Vorteil, dass sie immer positiv abtauschen, was auch sehr gut ins Deckkonzept passte. Das Hauptproblem des Decks konnte ich damit allerdings nicht lösen: es ist unglaublich klobig und man muss wirklich Zentimeter für Zentimeter an Boden gutmachen, was oftmals eben auch nicht funktioniert – gerade wenn man Formatneuling ist. Das musste ich auf dem Turnier in Zürich dann auf die harte Tour (2-4) lernen.

Also entschied ich mich eine Woche später und vor dem Turnier in Augsburg spontan das Deck etwas umzumodeln. Ich war am Freitag vor dem Turnier bei Basti zu Besuch und wir hatten noch etwas Zeit zum testen. Meine Liste sah dann schlussendlich so aus:


Mainboard

1x Scrubland
2x Wasteland
4x Polluted Delta
3x Flooded Strand
2x Marsh Flats
1x Plains
1x Island
1x Swamp
3x Underground Sea
3x Tundra
1x Tropical Island

4x Deathrite Shaman
4x Stoneforge Mystic
4x Dark Confidant
2x Snapcaster Mage
1x Umezawa's Jitte
1x Batterskull
4x Swords to Plowshares
4x Brainstorm
3x Spell Pierce
3x Inquisition of Kozilek
2x Thoughtseize
3x Lingering Souls
3x Jace, the Mind Sculptor

60 Karten

Sideboard

3x Baleful Strix
2x Ethersworn Canonist
1x Sword of Feast and Famine
3x Flusterstorm
3x Surgical Extraction
1x Blue Elemental Blast
2x Abrupt Decay

15 Karten

Das Turnier in Augsburg

Runde 1

Als erstes habe ich gegen The Gate gewonnen, ein mono-schwarzes Deck mit viel Discard, Gatekeeper of Malakir, Dark Confidant, Liliana of the Veil, weiterem Creatureremoval und Bitterblossom. Hier hatte ich eigentlich keine größeren Probleme, weil mein Gegner gegen Lingering Souls und Stoneforge Mystic nicht viel mehr machen konnte als Kartennachteil.

Runde 2

Anschließend durfte ich gegen die Burg ran, ein Canadian Threshold mit Schwarz für Deathrites und einige andere Spielereien. Im ersten Spiel konnte ich dank Basics und Schwertern verhindern, dass er mich aus dem Spiel wirft und dann nach und nach seine Removals ziehen, bis ein Deathrite und ein Confidant mich stabilisierten und ich mit Jace meinen Kartenvorteil ausbauen konnte. Mein Gegner hatte zwar noch einen Mungo, der mir etwas Kopfschmerzen bereitete, aber nachdem ich mit diversen Souls und einem Deathrite chumpblockte, fand der Jace dann irgendwann den Stoneforge für Batterskull und das Spiel war gelaufen.

Im zweiten Spiel hielt mein Gegner offenbar eine starke aber riskante Hand mit einem Land und zwei Brainstorms und wurde prompt dafür bestraft. Ich konnte ihm seine Stifles entlocken und fand mit multiplen Brainstorm/Fetch-Aktionen das Wasteland und er machte erst einmal zwei Züge nichts mehr, während ich das Board mit Deathrite, Jace und Batterskull vollrotzte. Zwar hat er schlussendlich noch Länder gefunden, da war es allerdings bereits zu spät.

Runde 3

Die dritte Runde lief gegen Basti mit Jund ins Timeout. Im ersten Spiel konnte er seine Punishing Fire Engine nicht schnell genug etablieren und meine Souls machten ihn mit Jittenunterstützung kaputt. Zu Game zwei weiß ich leider nichts mehr, allerdings habe ich das offenbar verloren.

Im dritten Spiel konnte ich mich dann ins Draw retten, nachdem Basti mit einer ultrastarken Aktion das Spiel auf seine Seite gezogen hatte. Das lief so ab, dass ich meine Jitte im Spiel hatte und Basti zwei Mana und Grove offen und zwei Punishing Fires im Grave. Ich spiele also in Reaktion auf den Trigger eot schön Surgical Extraction auf das Fire, weil er offenbar nichts dagegen tun kann. Allerdings hatte Basti Nature's Claim für Jitte auf der Hand und ließ damit meine Extraction fizzeln. Der Move hat mich dann komplett aus dem Spiel genommen, da zum einen meine Jitte weg, zum anderen seine Fires noch da waren. Allerdings waren wir bereits in den Extraturns und er konnte mich nicht mehr rechtzeitig töten, da er zu dem Zeitpunkt keinerlei Druck auf dem Board hatte. Da er aber auf jeden Fall gewonnen hätte und mir zum Geburtstag die Startgebühr spendiert hatte, gab ich das Match einfach auf.

Runde 4

In der vierte und letzte Runde spielte ich gegen Marius (Muffinman) mit seinem "Moonraker 3". Das erste Spiel verlor ich an Welder, das zweite ging dann an mich, weil ich für alles eine Lösung hatte und Marius irgendwann nichts mehr nachzog. Im dritten Spiel gewann dann die Extraction auf Faithless Looting, da sein Deck in Punkto Kartenqualität mit meinem nicht mehr mithalten konnte.

Ergebnis

Das erste Turnier mit dem Deck war also mit 3-0-1 wirlich in Ordnung. Was ich euch natürlich auch nicht vorentahlten will, sind meine Boardings. Aufgrund des diversen Metas gehe ist deshalb nur auf einzelne Decks ein. Dazu aber später mehr.

Eine Woche nach besagtem Turnier ging es dann zusammen mit Marius nach Nürnberg. Ich hatte das Deck mittlerweile etwas umgebaut. Die Liste sah so aus:


Mainboard

1x Scrubland
2x Wasteland
4x Polluted Delta
3x Flooded Strand
3x Marsh Flats
1x Plains
1x Island
1x Swamp
3x Underground Sea
2x Tundra
1x Tropical Island

4x Deathrite Shaman
4x Stoneforge Mystic
4x Dark Confidant
3x Baleful Strix
1x Umezawa's Jitte
1x Batterskull
4x Swords to Plowshares
4x Brainstorm
3x Spell Pierce
3x Inquisition of Kozilek
2x Thoughtseize
2x Liliana of the Veil
3x Jace, the Mind Sculptor

60 Karten

Sideboard

3x Ethersworn Canonist
2x Vendilion Clique
2x Engineered Plague
2x Detention Sphere
3x Flusterstorm
3x Surgical Extraction

15 Karten

Ich wollte auf jeden Fall Lilianas spielen, weil mehr Planeswalker einfach gut sind. Die blauen Decks wie Miracle und Stoneblade können den ultramächtigen Jace spielen, die schwarzen Decks wie Jund, Junk etc. die praktisch ebenso starke Lili. Die logische Konsequenz ist doch einfach beides in einem Deck zu spielen. Die Idee stammte natürlich nicht von mir, gefiel mir aber sehr gut. Deathrites sei Dank, hat man mit den Manakosten relativ viele Freiheiten. Allerdings muss man dennoch einige Dinge beachten. Ich habe versucht, den Anteil der weißen Karten im Maindeck auf ein nötiges Minimum zu reduzieren, um nicht in Konflikt mit den zwei blauen und zwei schwarzen Mana, die für Jace und Lili benötigt werden, zu kommen. Dem entsprechend wurden Souls gecuttet. Da Baleful Strix sowohl die Aufgaben von Souls, als auch die von Snapcaster teilweise übernehmen kann, bot er sich in diesen Slots natürlich an. Abgesehen davon kostet der Vogel nur zwei Mana und zieht gegebenenfalls das dritte Land einfach nach, was gegen Wastelands sehr angenehm ist. Gegen Decks wie Bug, Jund oder Canadian ist er natürlich auch das Tier der Wahl, weil mir deren Goyfs, Delver und Mongos einfach egal sind und ich meine Planeswalker wurderbar gegen das Getier verteidigen kann. Auch kann es sich der Gegner in vielen Situationen einfach nicht leisten, sein Removal auf Strix zu casten, weil er sonst von Confi oder Stoneforge total zerlegt wird. Einzige Ausnahme ist natürlich Punishing Fire, aber irgend einen Tod stirbt man wohl immer. Davon abgesehen ist Strix ein guter Jittenträger und nicht völlig nutzlos gegen Combo, da er zumindest cycelt, ohne dass man sich dafür regelmäßig austappen müsste, wie das bei Souls der Fall ist.

Das Turnier in Nürnberg

Das Turnier lief so ab:

Runde 1

Mein erster Gegner spielte ein Deck, das ich noch nie gesehen hatte. Es war eine Art Junk/Rock mit Dark Depths Combo und Knight of the Reliquary. Da ich überhaupt keinen Plan hatte boardete ich, wie mir Marius später mitteilte, völlig falsch. Das lag allerdings auch daran, dass ich im ersten Spiel nur die Depths Combo gesehen hatte und weder Deathrites, noch Confidants. Deswegen wandere Jitte raus, weil die gegen Knight und Marit Lage ja nur mäßig gut ist.

Wie die Spiele im einzelnen liefen, weiß ich leider nicht mehr so genau. Ich kann mich erinnern, dass ich das dritte Spiel fast gegen Knight verloren hätte, weil mein Gegner eine Lili hatte und meine nachgezogene noch nicht liegen blieb (was sich mit M14 ja ändern wird). Jedenfalls konnte ich mich dann mit Brainstorm into Swords noch ins Draw retten. Glück gehabt.

Runde 2

Mein zweiter Gegner spielte Goblins. Beide Games begannen mit Aether Vial auf seiner Seite und mit Discard auf meiner, sodass seine Vial nicht mehr so dramatisch war. Ich bekam im ersten Spiel Batterskull online, der jedoch gegen Tuktuk Scrapper einging. Die Jitte zwei Runden später blieb jedoch liegen und verrichtete ihr schmutziges Werk mit höchster Effizienz. Im zweiten Spiel fand ich beide Plagen und das Schwert für den Lord und die gesamte Goblinrotte fiel meinen Seuchen zum Opfer. Ich hatte genügend Zeit um Tiere + Lili zu landen und handelte damit jede einzelne Karte, die er nachzog.

Runde 3

Nachdem die Roten Tiere ausgestorben waren, widmete ich mich nun einem völlig anderen Problem – Enter the Infimite Combo. Das erste Spiel ging wie erwartet ohne viel Aufsehen an meinen Gegner, weil ich gegen Show and Tell into Omniscience into Enter the Infinite und die darauf folgenden Ameistenbisse wenig mache. Die beiden anderen Spiele wurden dann von meinem anti-Combo-Package eindrucksvoll entschieden. Im dritten Spiel enterte mein Gegner zwar the Infinite, leistete aber angesichts meines Feldaufgebotes wenig Widerstand und wurde im meiner Runde unmittelbar von Confi, tripple Canonist und zwei Deathrites niedergerungen. Einziger Wehmutstropfen waren die paar Fehler, die ich im Laufe des Matches gemacht hatte.

Runde 4

Anschließend ging es sofort mit Mono-Blue-Combo weiter. Dieses Mal mit High Tide. Nachdem mein Gegner mangels Mana im ersten Spiel Mulligan auf Fünf nehmen musste, nutzte ich die Gunst der Stunde und nahm ihn mit Inquisition gefolgt von Lili, gefolgt von Inquisition auseinander. Im zweiten Spiel packte ich wieder Discard, Counter und Liliana aus und fuhr einen Sieg ohne Probleme und ohne Canonists ein – auch ok.

Runde 5

Zum Schluss wurde es noch einmal haarig gegen Jund. Im ersten Spiel ließ mein Gegner zwar verlauten, dass ich gegen seine Hand nicht gewinne und verlor dann schlussendlich doch, weil er zwar alles, aber kein Recurring Fire hatte und das mehr oder weniger das einzige ist, was mich in diesem Matchup interessiert. In Game zwei bekam ich Bloodbraid into Lili zwar gehandelt, allerdings fand ich keine Extraction für sein Fire und meine Deathrites und Strixe starben mir allesamt weg und der single Elf erledigte den Rest.

Im dritten Spiel extractete ich dann endlich sein Fire in der dritten oder vierten Runde, sah zwei Bloodbraid Elves auf seiner Hand, swordete seinen Deathrite, wastete sein drittes Land und sorgte mit Jace dafür, dass er das vierte Land für seine Elfen nie mehr fand.

Ergebnis

Mit 4-0-1 landete ich auf dem zweiten Platz. Marius wurde Dritter und wir konnten zufrieden und kostengedeckt nach Hause fahren.

Meine Erkenntnisse aus den zwei Turnieren...

...und weitere Gedanken zum Deck:

Deathblade macht viel Spaß und ist wirklich stark. Die Kartenqualität ist unglaublich hoch. Es gibt viele Spiele, in denen der Gegner einfach verliert, weil er Removal für den ersten oder zweiten Threat verballert und der nächste ihn dann einfach umbringt. Auch Sequenzen wie first Turn Deathrite, second Turn Confi oder Stoneforge mit Discard oder Pierce Backup sind unglaublich mächtig. Discard in der ersten und Tier in der zweiten Runde ist auch ein gängiges Play, gegen das sich ein Gegner erst einmal bewähren muss. Außerdem ist Liliana einfach toll. Dank der vielen Kartenzieher macht einem selbst der Discard relativ wenig aus und die Opferfähigkeit ist die ideale Ergänzung zu Swords und Strixen. Auch Pierce ist eine Erwähnung wert, da die meisten Listen ja ohne spielen. Die Karte dient einerseits, wie oben erwähnt als weiteres Backup für die frühen Tiere oder späten Planeswalker, andereseits kann man sehr schön von agressiven in defensives Play wechseln, sofern die eigenen Hand das zulässt. Wenn ein Gegner beispielsweise mit Deathrite anfängt, behalte ich den Discard oder eigenen Deathrite gerne noch eine Runde auf der Hand. Kommen dann in Runde zwei bei ihm Lili oder Hynme to Touarch, kann ihn Piercen und in meiner Runde den Discard hinterher spielen, um ihm eine weitere gute Karte von der Hand zu klauen.

Der Combohate im Sideboard hat sich außerdem bewährt. Ich boarde in diesen Matchups alle Stoneforges samt Equipments und die Swords raus und nehme dafür drei Kanonisten, zwei Cliquen, drei Flusterstorm und drei Extractions rein. Wenn ich mehr Platz brauche, müssen außerdem die Plains oder einzelne Strixe dran glauben. Gegen Jund werden zum Beispiel ebenfalls die drei Extraction (Hallo Punishing Fire!) gegen Pierces geboardet, gegen Canadian die Flusterstorms gegen Pierces und die Cliquen gegen Thoughtseizes. Cliquen deshalb, weil sie einfach Mungo und Delver totblocken können und ein weiteres Tier darstellen, für das der Gegner einen Blitz verbraten muss und das weder von Pierce noch von Snare abgestellt wird. Auch kann es sinnvoll sein, dem Gegner die Solution für das eigene Artefakt proifktiv von der Hand zu stibitzen. Flusterstorm sind in dem MU außerdem besser als Pierce, weil der Gegner sowieso nur Kreaturen und Instants spielt.

Die verbleibenden vier Slots will ich noch mit Karten besetzen, die gegen Aggro-, Aggrocontrol und Controldecks gut sind. Wie das genau aussehen wird, habe ich mir noch nicht im Detail überlegt. Wenn hier jemand Erfahrungen hat, bin ich für jede Information dankbar, da sich wie gesagt meine Formatkenntnis in Grenzen hält.

Ansonsten danke ich für das Lesen meines Artikels, hoffe, dass er euch gefallen hat und freue mich schon, wenn ich wieder die Zeit finde einen weiteren zu schreiben.

Geschrieben von Bisamratte



Artikel:

Ertai - 02.07.13 - 11:20


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19.03.02

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Hi. Netter Anfang war das dann ja für dich ;)

Überleg dir mal Zealous Persecutions anstatt den Plagen im Board. Die zerlegen halt das komplette Board von Death and Texas, Elfen und Gobbos und das für ein Mana weniger. Und dann boosten sie gleichzeitig natrlich noch!

PS: Hab mit dem Hausmann "Baseruption 2.0" dieses WE ein Turnier gewonnen. Der Archetyp Deathblade ist halt superstark. Allerdings habe ich da die Spell Pierces vermisst, weswegen ich demnächst auch eher so ähnlich wie du spielen will/werde.

Letzte Änderung: 02.07.13 - 11:22


If today was perfect there would be no need for tomorrow...

Pet Card: Contagion aus AL, Stand: 441
Meldet euch! Ich nehme sie ALLE ô.Ô

Phele - 02.07.13 - 22:38


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22.04.04

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Am Ende landen sie doch alle bei Legacy ;) Netter Bericht!


Tom Bombadil is a merry fellow; Bright blue his jacket is, and his boots are yellow.

Lightning Bebbi - 02.07.13 - 23:38


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31.10.06

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@ Etrai: Sag ich dem Flo auch schon lange. Persecution ist aber halt vor allem gut, wenn man auch noch Lingering Souls hat, wovon ich wahrscheinlich 2-3 main spielen würde. Strixe sind natürlich auch stark. Für eins von beidem muss man sich wohl entscheiden...


...und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.

Bisamratte - 03.07.13 - 07:49

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Strixe haben mehrere Vorteile gegenüber Souls. Sie kosten z.B. ein Mana weniger und sind nicht weiß. auch das Ziehen der Karte ist gegen viele Decks wichtig. Was noch hinzukommt ist, dass Souls als Blocker lediglich Zeit kaufen, Strix räumt das feindliche Tier gleich mit ab. Am wichtigsten ist das natürlich bei Gyyf, aber auch Mungo und Knight stallen nur dumm gegen Strix. Zum Angreifen sind Souls freilich besser, aber wer will das schon? Die relevanten Gründe Strix über Souls zu spielen sind für mich aber einfach nur die Manaanforderungen und die Tatsache, dass Strix nie auf der Hand vergammelt, was bei Souls öfter Mal vorkommt.

Persecution habe ich ja auch schon gespielt. Mal sehen, wie ich mit den Slots umgehe.


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Zitat: Libido boomt -> Nachfrage nach Frauen steigt -> Angebotene Menge konstant -> Frustration steigt -> Nachfrage fällt -> Libido tot


 Cyrfer - 03.07.13 - 10:04


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Die Strixe in diesem Artikel waren übrigens der Anlass, endlich mal Planechase 2012 in die Datenbank zu schubsen, und bei der Gelegenheit Dragon's Maze gleich mit.
Also, wer schreibt 'nen Bericht übers M14 Prerelease?


"If I says it's a troll, it's a troll. Goblins is always right in Mercadia."

Em - 03.07.13 - 12:40


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23.03.03

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Oh, nein! Hat man dir etwa die Power geklaut oder warum spielst du Peasant-Vintage? :(


Mu isamaa, mu õnn ja rõõm, kui kaunis oled sa!
Ei leia mina iial teal see suure, laia ilma peal,
mis mul nii armas oleks ka, kui sa, mu isamaa!

Bisamratte - 03.07.13 - 17:14

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18.06.04

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Steht alles in der Einleitung vom Artikel ;-)


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HNana - 03.07.13 - 21:22


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Cooler Bericht Flo ;) Schade das ich zur Zeit keine zeit habe sonst hätte ich auch einen gepostet :P
jjrotzo - 04.07.13 - 14:18


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03.08.04

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Zitat:Auf meinem ersten Turnier stellte ich fest, dass mir die Standardliste nicht wirklich gefiel, weil zu viele random 1ofs enthalten waren. So etwas mag ich überhaupt nicht.


Das von einem Vintage-Spieler


Du trägst Cordjacken,
du spielst Magic-Karten...

Lightning Bebbi - 05.07.13 - 13:21


Mitglied seit
31.10.06

Gästebuch 
Zitat:
Zitat:Auf meinem ersten Turnier stellte ich fest, dass mir die Standardliste nicht wirklich gefiel, weil zu viele random 1ofs enthalten waren. So etwas mag ich überhaupt nicht.



Das von einem Vintage-Spieler


Dacht ich mir auch!

Aber ich hatte da schonmal eine Diskussion mit der Ratte und die wollte mir erzählen, dass NICHTS random ist in einem Vintage Deck! Soviel dazu ^^


...und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.

Bisamratte - 05.07.13 - 13:33

Mitglied seit
18.06.04

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Also Basti, gerade du als MUDler solltest es doch besser wissen. Oder macht es für dich einen Unterschied, ob du Mox Pearl oder Mox Emerald ziehst?

Wenn man die Karten in Vintagedecks nach Toolboxen und spieltechnisch ähnlichen Karten ordnet, wird man sehr schnell feststellen, dass der Randomnessfaktor deutlich abnimmt. Mein Lieblingsbeispiel sind die Control-Wincons. Tinker, Vault, Key, Demonic, Vampiric, Mystical sind alles 1ofs, führen aber in beliebiger Kombination zum Sieg. Tutoren und Tinker brauchen nicht einmal eine zweite Karte, weil sie auch BSC finden können. Die Randomness hält sich hier also deutlich in Grenzen, die Flexibilität hingegen ist maximal. Vergleicht man das z.B. mit RIP + Helm + Energy Field + Enlightened im Legacy, ist letzteres deutlich schlechter, weil weniger flexibel. Mehr Enlighteneds machen das natürlich auch nicht besser. Das ist ja auch der Grund, warum es im Vintage deutlich weniger Decks gibt als im Legacy. Die Flexibilität der Tutor-Toolboxen ist so hoch und macht diese Decks so mächtig, dass es kaum Strategien gibt, die dagegen effektiv vorgehen können. Allein über das Thema könnte ich ein Buch füllen, aber das lasse ich mal lieber.

Lange Rede, kurzer Sinn: es gibt meiner Beobachtung nach in jedem Format Typen, die unbedingt random 1ofs spielen müssen und damit vielleicht auch erfolgreich sein können. Ich gehöre wie gesagt nicht zu der Sorte, weder im Vintage noch im Legacy.

Edit:
Schaut euch mal das hier an: Hausmann.dec Voller ranbdom 1ofs

Letzte Änderung: 05.07.13 - 14:00


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Lightning Bebbi - 05.07.13 - 17:04


Mitglied seit
31.10.06

Gästebuch 
Zitat:Also Basti, gerade du als MUDler solltest es doch besser wissen. Oder macht es für dich einen Unterschied, ob du Mox Pearl oder Mox Emerald ziehst?


Stichwort: Porzellan-Legionär!


...und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer.



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