Du bist hier:
· Home
· · Artikel




Specter in Aschaffenburg


Da ich seit meinem letzten Artikel keine größeren Turniere mehr besucht habe, bzw. nichts Aufregendes im Magicbereich erleben durfte, gab es für mich auch keinen Grund, wieder etwas zu schreiben. Doch vor ein paar Tagen stand dann wieder etwas Größeres an.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, waren für mich vom 10-13. August die Deutsche Meisterschaft angesagt. Wie ich weiß fragt ihr euch, was ich da so getrieben hab und wie es mir ergangen ist. Daher möchte ich euch meine Erlebnisse nicht vorenthalten.

Wenn man sich nicht im Vorfeld für die Meisterschaft qualifiziert hat, einem die Side Events nicht interessieren und man weder Lust auf die Meatgrinder, noch ein ausgezeichnetes Rating hat, gibt es eigentlich nur einen Grund, die Nationals zu besuchen: Die Judge-Prüfung.

Nachdem ich im Dezember letzen Jahres das entscheidende Spiel eines FNMs verlor, weil mein Gegner auf die Idee gekommen ist, mal ohne Grund ein paar Karten zu ziehen, stand für mich fest, dass ich der erste Judge meiner Stadt werden würde.
Diese Idee hatte ich zwar schon etwas länger, aber wenn man motiviert ist, geht vieles leichter und dieses Ereignis brachte den Stein so richtig ins Rollen.

Wie ihr vielleicht wisst, sind die Möglichkeiten den Test in Süddeutschland zu machen sehr gering (nämlich = 0 ). Aschaffenburg liegt knapp 400 km von Ulm entfernt. Aber das ist immer noch näher, als der nächste Level 3 Judge... Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch die Mercadiade gewesen - ich entschied mich aber wegen des kürzeren Weges für Aschaffenburg.

Nach dem FNM daheim angekommen, las ich mir gleich den Sammelthread zum Thema “Judge“ durch. Bei einem spontanen Versuch des Delphi-Testes kam ich auf mächtige 4%. Ich hatte also Einiges vor mir, das war mir schon damals klar.

Meine Winterferien verbrachte ich größtenteils mit dem Lernen der Regeldokumente und dem Lesen von Artikel zu diesem Thema. Wenn man sich ein wenig damit befasst, kommt einem das Spiel auf einmal ganz neu vor. Die Fragen, die sich mir dadurch stellten fanden im Forum eine Antwort. Auf ein paar gestellte Fragen im Forum konnte ich dann schon selbst antworten und fühlte mich ein wenig selbstsicherer ;-)

Dann wurde Ende Januar bekannt gegeben, dass Anfang April in meiner Nähe ein etwas größeres Turnier stattfinden würde. Ich fragte den verantwortlichen Judge (Jens Strohäker / GoldenSeraph), ob ich ihm bei dem Turnier helfen könnte, was er mir freundlicherweise erlaubte.

Nach Reutlingen wusste ich, dass ich die Comprehensive Rules recht gut beherrschte, aber mein Wissen über die Penalty Guildlines, über das k-Wert System und über den DCI-Reporter noch Lücken aufwies. Also meine Bemühungen in diesen Bereichen mal schnell erhöht ;-)

Nach dem Turnier in Reutlingen musste ich erst einmal drei Monate Pause machen, denn es standen für mich schulische Prüfungen an. Mitte Juli fing ich wieder mit meinen Vorbereitungen an. Ein Monat hatte ich also noch vor mir. Zugute kamen mir die Ferien und ich schob täglich zwei Stunden ein : )
Währenddessen machte ich mich auf die Suche nach einer Schlafmöglichkeit. Aber offenbar kamen mir die anderen Magiczocker aus Deutschland zuvor und verstopften die günstigen Hotels . Also lies ich mir einen Fuffi pro Nacht abnehmen und fand tatsächlich noch ein Zimmer, sogar in nächster Nähe der Location. Wahnsinn.

Zwei Wochen vor den Nationals gab mir the real paluschke einen selbstgemachten Regeltest, der mich sehr gut auf mögliche Fragen einstellte und mir auch zeigte, was ich noch ein wenig besser machen könnte. Mit dem Test hatte wenig Probleme und sammelte reichlich Lob.

Am Mittwochabend, 09. August packte ich dann mal meine Sachen. Am nächsten Tag wollte ich möglichst früh starten, damit ich mir nach fünfstündiger Zugfahrt schön die Location ansehen und eventuell schon ein paar Gespräche führen konnte.
Meinen Ordner mit den Regeldokumenten nahm ich bewusst nicht mit - ich hatte meiner Meinung nach genug gelernt, blickte mit einem guten Gefühl auf das Unterfangen und wollte ich mich nicht in letzter Minute nervös machen...

Donnerstag - Tag 1

Der Tag begann um 8 Uhr mit Eiern und Kaffee... Mein Bruder hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, mich zum Ulmer Hauptbahnhof zu fahren und um 9:30 Uhr startete ich dann in ein spannendes und aufregendes Wochenende ;-)

Nach fünf Stunden Zugfahrt und dreimaligem umsteigen kam ich um 14:45 Uhr in Aschaffenburg an. Mit meiner Reisetasche in der Hand machte ich mich auf die Suche nach meinem Hotel - die Passanten halfen mir recht gut dabei. 30 Minuten und ein paar Schweißtropfen später fand ich dann mein Hotel. Nach dem Besitzer machte das Hotel gerade Betriebsferien und ich war der einzige Gast - ruhiger Schlaf war also gesichert. Ich zog mich erst einmal um, denn komplett in Jeans wollte ich dort nicht ankommen - der erste Eindruck ist ja entscheidend ;-)
Um halb vier kam ich dann an der Stadthalle an.

Die Halle war absolut atemberaubend und mir klappte einfach der Mund auf (auf planetmtg könnt ihr die Bilder sehen). Ich machte mir erst mal einen ersten Eindruck und begrüßte schon die ersten bekannten Gesichter.

So allmählich machte ich mich auf die Suche nach Infos: Ich wusste natürlich noch nicht, wann und wo ich zur Prüfung antanzen sollte. Vor der Anmeldestation sah ich dann Justus Rönnau und fragt ihn sogleich, was morgen alles möglich wäre. Prompt bekam ich die Bestätigung: Ich sollte mich morgen um 12 Uhr bei den Side Events melden.

Wunderbar, somit war die Aufgabe meines ersten Tages erfüllt. Für den Rest des Tages sah ich mir die Meatgrinder an. Lustige Situationen:

Die 3. Runde des letzten Meat Grinders gewann ein Spieler durch *spannung* Biorhythem.

Runde 4: Es geht um den Einzug in das Halbfinale und es steht 1:0 für Spieler A. Spieler A spielte Glare und Spieler B Heartbeat. In den Extraturns geht B in die Kombo und gewinnt. Es steht 1:1 nach den Extra Turns. Da Meat Grinder im Single Elimination gespielt werden, darf das Match nicht unentschieden enden. Also wird ein drittes Spiel gestartet: Der Unterschied ist aber, dass das Spiel sofort endet, wenn sich die Lebenspunkte verändern. Der Heartbeat-Spieler boardet den Aggro-Plan rein (Kudzu, etc.).
Im entscheidenden Spiel wird der Kudzu immer größer, während A auf 3 Länder screwed ist. Der angreifende Kudzu wird mit einem Mortify entsorgt. Spieler A topdeckt sein viertes Land und kann Loxodon Hierarch spielen und gewinnen.

Und die Moral der Geschichte: Im Sideboard immer Stream of Life für solche Fälle spielen. .

Die letzte Runde des Grinders endete gegen 22 Uhr: B/W Aggro gewann gegen Gruul.
Ich sah mir noch eine handvoll Fun-Games und ein Dreamblade-Spiel zwischen GoldenSeraph und trp an. Gegen 23:30 verlies ich dann die Site. Um Mitternacht ging ich ab ins Bett. Leider bekam ich nicht besonders viel Schlaf. Unter Anderem lag es wohl ein wenig an Nervosität, vielmehr aber an meinem Zimmertelefon, dass alle 20 min klingelte, bis ich dem gegen 1 Uhr ein Ende setzte und das Telefon aussteckte.

Freitag - Tage 2

Der Tag begann um 6 Uhr, denn um halb sieben gab es bereits Frühstück. Sofort war mir klar, wie sich ein GP-Judge fühlen muss, der pro Nacht 4-5h Schlaf abbekam.
In meinem Zimmer bereitete ich mich schon mal mental auf das Folgende vor: Es war der Tag, auf den ich 9 Monate hingearbeitet hatte.

Zwischenbemerkung: Da ich glaube, dass ein paar Lesen nicht oder nicht richtig wissen, wie eine Judge-Prüfung abläuft, deshalb eine grobe Zusammenfassung:

Die Judge-Prüfung kann man bei einem Level-3 abnehmen und beinhaltet folgende Punkte, die meist in dieser Reihenfolge durchgeführt werden:

  1. Das Vorgespräch: Hier wird geprüft, ob es überhaupt Sinn macht, den Kandidaten zu Prüfen.
  2. Probeturniere, die man vor Ort betreut.
  3. Ein schriftlicher Test, dessen Länge variiert - je nach dem, wie viele leichte/schwere Aufgaben man bekommt (die unterschiedlich viele Punkte geben) fällt die Fragenzahl mal höher und mal niedriger aus.
  4. Ein Interview mit dem Prüfer

Ich hatte überhaupt keine Lust, bis 12 Uhr im Hotelzimmer zu bleiben und machte mich deshalb um 9 Uhr auf den Wege zur Site. Die Nationals sollten um 11 Uhr starten. Im Foyer testeten viele Spieler ein letztes Mal ihr Deck, kauften Karten beim Händler, usw. Ein Spieler hatte ein Deck komplett in foil, mit Ausnahme eines Dark Confidants und machte sich deshalb ernsthafte Sorgen, ob er überhaupt antreten dürfe. Allerdings fand er kurz vor Beginn der ersten Runde den Glitzer-Bob.
Um 11 strömten die Spieler dann in die Halle und ließen mich allein zurück. Bei mir machte sich dann so langsam die Nervosität bemerkbar. Warum konnte es nicht jetzt schon losgehen?

Um kurz vor 12 meldeten sich die ersten Leute zu den Side Events an. Den Judge am Laptop fragte ich dann, wie es mit den Prüfungen aussah. Ich erfuhr dann, dass Ingo Kemper für die Judgelinge (Slang Bezeichnung für die Prüflinge) da sei und ich einfach hier warten kann.
Kurz nach 12 trafen drei Personen mit den gleichen Gedanken wie ich ein und einer der Judges holte daraufhin den lieben Ingo :).
Ingo bat uns dann gleich zu einem ruhigen Plätzchen mitzukommen und das Vorgespräch begann also.
229
Zu uns gesellte sich ein Level 2, der den Level 3 in Angriff nahm und aus diesem Grund bei dem Vorgespräch mithalf um zu lernen.

Die zwei Prüfer fragten uns dann u. a. darüber aus, seit wann wir schon spielen, warum wir Judge werden möchten, wie wir uns vorbereitet hätten, usw. Für meine Begrifflichkeiten lief es sehr gut.
Wir wurden dann natürlich belehrt, die Fragen aus dem schriftlichen Test nicht zu verbreiten. Meine Nervosität verschwand mit zunehmendem Gesprächsverlauf.
Wir wurden dann nach einiger Zeit immer weniger befragt und uns wurden ein paar Stories auf den Weg gegeben, die mich tatsächlich leicht zum Schmunzeln brachten und nebenbei meinen Alarm auslösten: Diesen Fehler bloß nicht nachmachen!

Anschließend durfte der erste Judgeling zum praktischen Teil (ich war als Übernächster an der Reihe).

Um 13 Uhr war das Vorgespräch dann offiziell beendet und mein praktischer Teil stand an. Meine Aufgabe war es, einen Ravnica-Block-Draft mit 8 Leuten zu managen.
Zuerst musste ich 3 Spieler verscheuchen, die die benötigte Fläche zum Spielen nutzen und teilte dann das Produkt aus. Nach dem Draften folgte dann 20 Minuten Deckbauzeit. Die einzige Frage bisher: “Wo gibt es Basisländer?“. Nachdem alle ihr Deck gebaut hatten, begann die erste Runde.
Das Side Event lief absolut problemlos ab: Fragen gab es keine. Natürlich freut man sich, wenn man keine Gelegenheit bekommt, Fehler zu machen, ich hätte mich trotzdem über ein paar Situationen gefreut, aus denen ich etwas hätte mitnehmen können.
Der praktische Teil war also nach 2,5 Stunden beendet.

Herrlich, bis jetzt lief alles wunderbar! Der Teil, vor dem ich insgeheim am meisten Bammel hatte, war bestanden.
Auf der Suche nach Ingo, also dem dritten Teil der Prüfung, traf ich den Level 2 vom Vorgespräch. Er führte mich durch die Halle des Mainevents, durch einen Gang zu den Garderoben - die Halle war wohl eine Art Theater (Blitzmerker).
Im Vorgespräch hatte er mir gesagt, dass vor Ort ein Problem mit der DSL-Anlage bestehe und der Test etwas später vorliegen würde. Und weil Unglücke so ungern einzeln auftreten kam noch hinzu, dass die Seite mit dem Fragenpool grad dachte “Och nö“. Mein schriftlicher Test wurde aus diesem Grund auf 17:30 verlegt. Die Zeit nutze ich zu meiner Beruhigung - es würde schon klappen.

Pünktlich meldete ich mich dann bei Ingo. Es ging erneut in Richtung Garderobe. Ich nahm auf einem Hocker an einer Spiegelwand platz.
Vor mir lag bereits der Testbogen und durfte gleich anfangen. Der Test war 20 Seiten stark und hatte 50 Fragen.
Zu Beginn kam Name und DCI-Nummer auf das Lösungsblatt und los!
Bei mir war absolut kein Gefühl der Angst oder Nervosität zu spüren: Es war eher wie “Kinderspiel“.
Bei der ersten Frage musste ich gleich lächeln, schraubte meinen Stift auf und ich fing an zu schreiben...

Nach 70 Minuten war ich fertig und gab den Fragebogen ab. Ich vertrat mir dann gute 15 Minuten im Foyer die Beine. Ich war einfach überglücklich, denn ich hatte bei keiner Frage irgendwelche Probleme. 95% waren auf jeden Fall drinnen.
Und dann...

“Du kannst kommen“.

“Na, was denkst du?“, frage er mich auf dem Weg in ein freies Zimmer.
Unter vier Augen dann die Frage: “Möchtest du zuerst die Punktzahl oder erst Fragen?“. Punktzahl war die Antwort und sie kam prompt: 62. WAS?!

Wir gingen dann den Test noch mal durch und ich erkannte meinen Fehler, der mich diesen Test gekostet hat:

Ich war mir zu selbstsicher und zu unkonzentriert. Unter anderem hatte ich einen Kartentext gelesen und ein wichtiges Wort nicht gelesen, welches ich bei einer anderen Frage zuviel gelesen hatte, ich kreuzte eine Antwort nicht an, obwohl ich sie wusste, usw. Das ist natürlich unheimlich ärgerlich. Nein, ich war wirklich am Boden.

Es war inzwischen 19:30 geworden, und führte ein Gespräch mit GoldenSeraph über das, was eben geschehen war. Da du das hier liest: Vielen Dank, es hat mir sehr, sehr geholfen.
Etwas später begann die Players Party und alle Nicht-Spieler wurden gebeten, das Gebäude zu verlassen.
Bis spät in die Nacht lag ich in meinem Hotelbett und dacht über meine Zukunft als Judge nach.

Samstag und Sonntag

Am Samstag hatte ich verständlicherweise keine Große Lust, aufzustehen - viel zu groß war der Schmerz des Vortages. Schließlich hatte ich 9 Monate darauf hingearbeitet und war fest davon ausgegangen zu bestehen. Wie die nächsten Monate aussehen sollten, wusste ich nicht. Ich hatte schon fest eingeplant, ab diesen Tag Judge zu sein.

Den Tag verbrachte ich dann mit Tauschen und signieren meiner Karten. Während des Tauschens hörte ich eine bekannte Stimme: Ingo Kemper nahm wieder eine Prüfung ab.
Es lag mir noch etwas am Herzen, das ich gestern vergaß zu erfragen: Feedback. Mit dem Vorgespräch, dem praktischen Teil und mit dem Interview war er sehr zufrieden. Er würde sich freuen, wenn er mich erneut prüfen können.

Der Samstag ging dann ohne Besonderheiten zuende.

Am Sonntag nutzte ich meine verbliebene Zeit um mich von allen Menschen, die ich kennen lernen durfte oder bereits kannte zu verabschieden. Vor dem Legacy Turnier traf ich dann auf die Karlsruher-Fraktion, mit der ich ein wenig zusammensaß und spielte.

Um 13 Uhr fuhr mein Zug am Hauptbahnhof ein. Schon fünfzehn Minuten später war ich traurig um diesen Wochenende, denn es hatte mir einfach Spaß gemacht und ich lernte sehr, sehr viel.
In Ulm angekommen wurde ich von meinem Bruder aufgegabelt und viel zu Hause angekommen gleich in mein Bett.

Lernt aus meinem Fehler

Dies alles ist jetzt eine Woche her, in der ich viel nachdenken konnte. Die Fehler, die ich gemacht habe, schrieb ich mir auf, damit ich sie nicht noch einmal machen muss. Ich möchte euch jetzt daran teilhaben lassen.

Wenn ihr jemals Judge werden möchtet: Geht nicht mit dem Gefühl der absoluten Sicherheit in irgendeinen Teil der Prüfung. Lest die Aufgabenstellung zweimal durch und unterstreicht Wörter, die euch selbst wichtig vorkommen.

Wenn ihr im praktischen Teil eine Lösung nicht parat habt: Scheut euch nicht, einen geprüften Judge um Rat zu bitten, das ist gar kein Problem. Meiner Meinung nach zeugt es nicht von Unwissenheit, denn niemand verlangt 100% von euch. Es beweist vielmehr, dass es euch die Spieler, die ihr betreut, wichtig sind.

Tja, wie geht es jetzt für mich weiter, werdet ihr euch sicherlich fragen: Ich werde meinem Ziel natürlich treu bleiben und ihn nicht verwerfen.
Ehrlichgesagt finde ich es inzwischen gut, dass ich nicht bestanden habe. Diese Fehler, die ich gemacht habe werde ich in Zukunft nie wieder begehen können, dafür hat sich das viel zu stark bei mir eingeprägt.
Außerdem fehlt es mir einfach noch an ein zwei Punkten: Erfahrung und Konzentration. Solange es mir in diesen Bereichen fehlt, kann ich (für mich) kein guter Level-1-Judge sein.
Ich kann die Prüfung in frühestens 3 Monaten wiederholen, allerdings müsste ich dann nach Norddeutschland fahren. Eine Möglichkeit ist die Wintermercadiade nächstes Jahr, bei der es hoffentlich wieder eine Möglichkeit für den Test geben wird. Alternativ wäre natürlich auch die Pro Tour Genf im Februar 2007 denkbar.
Auf jeden Fall werde ich in nächster Zeit soviel Erfahrung auf Turnieren sammeln, wie es mir möglich ist. Ich werde DCI-Judge, verlasst euch drauf!

Man sieht sich!

Geschrieben von Hypnotic-Specter



Artikel:

 Groove - 03.09.06 - 04:09


Admin



Gästebuch 
Gna, wieder einmal ist ein Artikel in den Untiefen meines Desktops verschollen gegangen. Aber besser spät als nie -_-


Hier gibt es absolut nichts zu sehen ...

SudmannJan - 03.09.06 - 09:14


inaktiv

Gästebuch 
Sehr,sehr schön zu lesen hat echt Spass gemacht!
Schade dás du nicht bestanden hast, aber das klappt bestimmt!
Mfg Jan


Offiziell von Magic Orb als "Gedisst" markiert.

Astrokomet - 03.09.06 - 12:31


inaktiv

Gästebuch 
Hey!

Der Artikel ist echt net shlecht, respekt...

War schon irgendwie interessant und au n weng spannend.

Tut mir leid, dass du net bestanden hast, aber es klappt bestimmt noch...

mfg Belle

und sry wegen dem scheiß vor einiger zeit...


Es gibt zehn verschiedene Arten von Menschen:

Die einen verstehen das Dualsystem,
die Anderen nicht...

Denkt ein wenig darüber nach...

Dark King - 03.09.06 - 12:57

inaktiv

Gästebuch 
also erstmal respekt, dass du ganze 9 monate darin investierst, ne prüfung zu machen, die dir im arbeitsleben denke ich, nicht sonderlich viel bringt oder zu mindest in naher zukunft nicht...
und tut mir leid, dass nicht funktioniert hat... wäre eigentlich nur der gerechte lohn für die 9 monate gewesen...
ich dachte mir am anfang so: "jaja, das wird wieder so langweiliger tunierbericht und am ende kommt große zur schaustellung das er judge geworden is..." naja, war ja nichts... tut mir wirklich leid... wenn ich es so lese, denke ich mir "gut, dass ich es nicht versucht habe und mir das nicht angetan habe..." hätte mich denke ich psychisch ziemlich zerstört...

ich hoffe du schaffst es noch!
guter beitrag, gut geschrieben,... und immer ziel im auge behalten...

mfg Dark King
jakobe - 03.09.06 - 14:02

Mitglied seit
11.11.05

Gästebuch 
der artikel war sehr gut. dass du die pfüfung nicht geschafft hast ist zwar schade aber du wirst sicher noch mehr möglichkeiten dazu bekommen. ich wünche dir auf alle fälle viuel glück.
mfg GB


The man has not woven the web of life

undoder maulwurf - 03.09.06 - 16:32


inaktiv

Gästebuch 
Au, dass muss weh getan ham. Aber dann schaffst's nächstes ma auf jeden Fall

Wenn ich bedenk, dass ich mich au ma als Judge probieren wöllte und bisher nur ma die Comp. Rules kurz überflogen hab...

Na jeden Falls noch viel Glück nächstes mal.

mfG
maulwurf
Derkral - 03.09.06 - 21:30


inaktiv

Gästebuch 
Heißen 62 Punkte 62 %?
Hypnotic-Specter - 04.09.06 - 14:00


DCI Judge

inaktiv

Gästebuch 
62 Punkte = 62 Punkte. 70 Punkte wären nötig gewesen. :/

Erstmal danke an Groove, dass du den Artikel online gestellt hast.

Naja, ich habe auch so die Möglichkeiten, diverse Turniere zu betreuen, so wahnsinnig schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ich hätte aber liebend gern am Dienstag danach beim wöchentlichen Draft gesagt: "So Leute, jetzt dürft ihr mal mit k-value 24 zocken". .

Wie gesagt, aus meinen Fehlern hab ich gelernt, beim nächsten Mal klappt das.

Und danke für das Lob bisher.


Je vais vous tuer!


GoldenSeraph - 04.09.06 - 16:58


DCI Judge

Mitglied seit
03.11.02

Gästebuch 
auch mt 70 prozent wird man net glücklich..
das ist irgendwo nix halbes und nix ganzes.

wir müssen mal das weitere vorgehen planen..
allerdings bin ich der Meinung dass bis auf
8 Punkte L0 und L1 kaum nen Unterschied machen..


Nat'Q ich komme.

 the real paluschke - 05.09.06 - 17:44


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

Gästebuch 
Finde ich gut, dass auch mal jemand nen Artikel schreibt über was, was nicht gut gelaufen ist. Weiter so!


 

 the real paluschke - 05.09.06 - 17:49


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

Gästebuch 
Nachtrag:

Die Moral von der Geschichte, also "read the fucking question", hat schon vielen Judgelingen das Genick gebrochen. Aber ein nicht bestandener Test ist nicht das Ende der Welt, und ich bin sicher, dass Du beim zweiten Versuch deutlich besser abschneidest, jetzt, wo Du weißt, wo Deine Schwächen sind - nicht nur in RTFQ, sondern auch inhaltlich hat Dir das die Nachbesprechung ja sicherlich aufgezeigt.


 

TaiPan - 05.09.06 - 23:58

inaktiv

Gästebuch 
Guter Artikel!

Schade, dass du die Prüfung nicht estanden hast. Aber ich denke beim nächsten mal wirst du es sicher schaffen, also bleib am Ball, weil sonst waren die 9 Monate echt umsonst!
fritz12345 - 07.09.06 - 13:36

inaktiv

Gästebuch 
Sehr schöner Artikel,
der eigentl. auch viel das Tuniergeschehen außenrum beschreibt.
Für mich persönlich auch sehr interessant, da ich es leid bin, immer nur Spielzüge zu lesen.
Abwechslung tut da mal gut.
Tut mir leid, das mit deinem Test, aber weiter so.
Derkral - 07.09.06 - 20:29


inaktiv

Gästebuch 
Ich finde es halt super krass ,dass jemand sich 9 Monate auf einen Judgetest vorbereitet. Naja, ich würde mich niemals auf eine solche Prüfung wie auf eine Prüfung an der Uni vorbereiten. Da sind dann die Prioritäten bei mir doch etwas vernünftiger gesetzt...
 the real paluschke - 07.09.06 - 23:43


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

Gästebuch 
Du magst es jetzt zwar stereotyp halten, dass ich als Judge das sage, aber:

Wer definiert "vernünftig"?


 

Gerrard Capashen - 19.10.06 - 15:00

inaktiv

Gästebuch 
Vernünftig ist "nur" das, was man selbst dafür hält. Wer so viel Zeit und Arbeit in ein Hobby steckt, der findet das sicher vernünftig. Und in diesem Bereich etwas zu lernen bring auch in allen anderen etwas: Qualifikationen wie genau lesen zu können, sich systematisch etwas zu erarbeiten, eine Gruppe leiten, freundlich zu bleiben (auch wenn man mit "Vorgesetzten" spricht: Das sind doch alles Qualitäten, die dir überall helfen können.

Insofern ist die Investition von Zeit und Arbeit durchaus als vernünftig zu werten :-)


Imbamane



Kommentar hinzufügen

Nur angemeldete Benutzer können Kommentare schreiben.