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Decktypen: Typ 2 + Ältere

Weil die Decktypen-Liste hier auf Mercadia doch schon etwas veraltet ist, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diese in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Ich fange erstmal mit den Decks für das Turnierformat "Standard" (T2) an, da ich mich da am Besten auskenne. Dieser Artikel soll in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, schaut also öfter mal wieder rein!

Falls Ihr Vorschläge habt, welche Decktypen sonst noch in dieser Liste auftauchen oder wo ich berichtigt werden muss, schreibt mir bitte!

Standard-Decks (Typ2)

White Weenie: auch WW

Dieses Deck verwendet billige, effiziente Kreaturen (Weenies), zusammen mit verstärkenden Ausrüstungen, dazu eventuell ein, zwei große Kreaturen wie Exalted Angel oder Dawn Elemental.
Die Strategie ist, sehr schnell mehr Kreaturen als der Gegner auf den Tisch zu bringen, diese auszurüsten und den Gegner einfach zu überrennen.Die Leonin-und Auriok-Familie eignet sich dafür hervorragend: Shikari, Skyhunter und Steelshaper. Als gute Equipments sollten hier geannt werden Lightning Greaves (besonders in Verbindung mit Shikari), Bonesplitter, Emyprial Plate und natürlich die alles überragende Skullclamp. Second Sunrise hilft in diesem Deck, sich vor gegnerischen Massenvernichtungen zu schützen.

UW-Control

Ein Control-Deck, das zur einen Hälfte aus Countern und Kartenziehern besteht, zur anderen Hälfte aus Massenvernichtung wie Wrath of God, Akroma's Vengeance und Oblivion Stone. So wird der Tisch systematisch frei gehalten. Killer in diesem Deck sind Eternal Dragon (der vorher wunderbar zur Manaproduktion beiträgt) und Decree of (In-)Justice (umgewandelt für jede Menge Soldaten). Der weiße Pulse of the Fields hilft, gegen aggressive schnelle Deck lange genug zu bestehen, mit dem Weathered Wayfarer werden am Anfang des Spiels Länder gesucht, um schnell an Mana zu kommen. Zum Repertoire gehören hier Temple of the False God, Cloupost oder die Urza-Länder, die ein großes Decree of Justice oder einen Mindslaver früh möglich machen.

Slide

Im Prinzip das gleiche wie UW-Control. Statt Countern werden hier aber Lightning Rift und viele Cycling-Karten wie Slice and Dice, Spark Spray, Cycle-Länder usw. gespielt. Mit evtl. Pyroclasm und Starstorm ist das Deck noch kreaturenfeindlicher als U/W, allerdings etwas anfälliger wegen fehlender Counter. Die Karte Astral Slide wird in Verbindung mit den ganzen Umwandlungskarten benutzt, um gemorphte Exalted Angels ungemorpht wieder ins Spiel zu bringen und gegnerische Kreaturen zeitweise aus dem Spiel zu entfernen, das Lightning Rift schiesst entweder alle Kreaturen weg oder gleich auf den Gegner. Finisher sind auch hier Eternal Dragon und Decree of Justice.
Während der Engel (oder ein anderer Finisher) gerade aus dem Spiel entfernt ist, kann man gut Wrath of God oder sogar Obliterate / Decree of Annihilation spielen => alles wird zerstört, am Ende der Runde kommt der Engel wieder und sorgt meistens für den Sieg.

Goblins

Na ja, erklärt sich fast von selbst. Ein oft rein-rotes Deck, dass auf einigen guten Goblins basiert: Sieg-Gang Commander, Piledriver, Warchief, Sharpshooter. Rein sollten auch Skirk Prospector und Goblin Sledder. Es gibt das Deck mit einem Splash für grün, um mit Naturalize und Caller of the Claw Antworten auf gegnerische Artefakte bzw. Massenvernichtung zu haben.

Goblin-Bidding

Ein Goblin-Deck mit Splash für schwarz. Die einzige schwarze Karte ist ausser Terror oder Smother meist Patriarchs Bidding => ausspielen, alle Goblins aus dem Friedhof kommen wiederins Spiel und uberrennen den Gegner mit Hilfe vom Warchief (alle Goblin haben Eile) in einer Runde. Wunderbar kommt auch in diesem Deck die Skullclamp, die Kartenvorteil bringt, und dass die Kreaturen sterben ist eh, egal, die kommen ja nach dem Bidding wieder.

Red Deck Wins (RDW) / Sligh

Ein anderes rotes Weenie-Deck. Versucht, mit Kreaturen wie Firecat, Slith Firewalker, Viashino Sandstalker schnell Schaden zu machen. Andere Schadensquellen hier: z.B. Shrapnel Blast (Artefaktländer). Es gibt auch Versionen, die mit Isochron-Scepter mit entweder imprint direct damage oder raise the alarm für noch mehr Druck sorgen.

Elfen

Dazu muss man nichts sagen, kennt eh jeder :-) Gute Elfen: Timberwatch, Wellwisher, Caller of the Claw, Wirewood Herald, Wirewood Hivemaster. Auch hier kommt die Skullclamp natürlich extrem gut.

Affinity

Ein Deck, basierend auf der neuen Fähigkeit im Mirrodin-Block. Ein ziemlich aggressives Deck der Farben blau, rot und/oder schwarz, das 30-35 Artefakte und Kartenzieher spielt, um dann einen großen und billigen Broodstar zu casten. Andere gute Kreaturen: Frogmite oder Myr Enforcer. Affinity kann man entweder mit mehr Countern spielen (Override, Assert Authority), oder aggressiver, mit mehr 0-Mana-Artefakten wie Welding Jar etc.

Ravager Affinity

Ein Decktyp, der auch auf dem Mechanismus "Affinity" beruht, aber anders funktioniert: es werden so viele billige Artefakte wie möglich gespielt, darunter neben den oben erwähnten Kreaturen auch z.B. der Ornithopter und Arcbound Worker und Skullclamp für Kartennachschub. Diese werden dann alle in einen Arcbound Ravager oder Atog geopfert, während man einen Disciple of the Vault draussen hat. Neben dem Schaden, den dieses schnelle Deck mit Kreaturen anrichtet, sorgt der Disciple für den Todesstoß. Oft reichen allerdings auch die vielen schnellen Kreaturen, um den Gegner einfach zu überrennen und mit Shrapnel Blast zu töten.

Proteus Belcher

Basiert auf einer Combo zwischen Proteus Staff und Goblin Charbelcher: hat kaum oder keine Kreaturen im Deck (wenn, dann nur ein oder zwei Fatties, meist Darksteel Colossus). Ein Spielstein, der mit Hilfe von z.B. Raise the Alarm produziert wurde, wird in die Bibliothek gemischt, und dafür kommt entweder der Colossus ins Spiel, oder, bei der kreaturenlosen Variante, der Spieler kann die komplette Bibliothek so ordnen, wie er will: meist Charbelcher obendrauf => ausspielen, aktivieren, und da die Länder alle nach unten gepackt wurden, so etwa 40 Schaden auf einmal. In der Kreaturenvariante haut der Fattie halt einfach tot.

10-Land-Belcher

Spielt als Win-Option nur den Charbelcher, ohne Proteus Staff. Idee hierbei: Wenn man die Bibliothek sich nicht so hinmischen kann, dass die Länder unten liegen, um möglichst viel Schaden zu machen, spielt man halt sehr wenige Länder, dann gibt's auch viel Schaden. Dieses Deck spielt nur 10 Länder (…), dafür jede Menge andere Manaquellen wie Talismane, Landcycler, Landsucher und Chrome Mox. Einmal draussen, kann der Charbelcher meist für 20 Schaden auf einmal aktiviert werden.

Twiddle Desire

Ein Combo-Deck um die Karten Mind's Desire, Gilded Lotus, Twiddle undTendrils of Agony. Mit Hilfe von billigen oder gar kostenlosen Sprüchen wie Chrome Mox, Twiddle, Dreams Grip etc und Manaproduzenten wie Gilded Lotus wird a) versucht, viel Mana zu generieren (Lotus tappen, mit einem Mana Twiddle spielen, Lotus wieder enttapen etc) und b) viele Sprüche in einer Runde zu sprechen. Dann ein Minds Desire mit Storm, und man kann noch mehr Sprüche umsonst sprechen. Am Schluss werden dann Tendrils of Agony gespielt, die durch ihre Fähigkeit Storm jede Menge Schaden machen.Um an die Combo-Karten heranzukommen, sind reichlich Kartenzieher im Deck.

MBC

ein schwarzes Control-Deck, dass den Tisch mit Oblivion Stone, Barter in Blood und Terror freihält, selbst durch Phyrexian Arena und Promise of Power Karten zieht. Eine Extraplanar Lens macht dann genug Mana, um durch einen großen Consume Spirit zu töten.

Zombies

Naja, eigentlich auch klar. Mit Rotlung Reanimator, Withered Wretch und anderen guten Zombies (Graveborn Muse)in Verbindung mit Unholy Grotto und Skullclamp wird großer Kreaturenvorteil generiert und dann der Gegner überrannt. Discard-Sprüche und Kreaturenzerstörer machen den Weg dazu frei.

R/G Landdestruction

Ein Deck, das darauf aus ist, den Gegner von seinen Manaquellen abzuschneiden und so den Tisch zu kontrollieren. Molten Rain, Stone Rain, Plow Under, Creeping Mold etc halten den Gegner vom Spielaufbau ab, dazu noch starke Kreaturen (z.B. Molder Slug, Hystrodon, Ravenous Baloth oder Troll-Asket), die das Spiel beenden. Gegen Kreaturen, die trotzdem auf dem Tisch gelandet sind, helfen Pyroclasm, evtl. Starstorm und die Contested Cliffs.
Es gibt auch eine Landdestruction-Veriante ohne grün.

Orb Mill

Ein Decktyp, der nicht darauf setzt, den Genger auf 0 Lebenspunkte zu bringen, sondern ihn zu "decken", also seine Bibliothek auf 0 Karten zu bringen, damit er verliert. Das Ganze wird erreicht durch Karten wie Mesmeric Orb, Brain Freeze (oft mit Isochron Scepter) und/oder Dreamborn Muse. Das Deck wird abgesichtert durch weiße Kontrolle und Counter.

Wildtinker

Ein Combo-Deck um die Karten Bosh, Iron Golem, Platin Angel und Trash for Treasure. Die teuren und guten Artefaktkreaturen werden in den Friedhof gebracht durch z.B. Thirst for Knowledge und von dort dann mittels Trash for Treasure gegen ein Artefaktland oder Talisman wieder ausgegraben. So ist es möglich, in Runde 3 einen Platin-Engel im Spiel zu haben. Abgesichtert wird auch hier mit Countern - blau ist eh dabei mit vielen Kartenziehern.

Clerics

Ein Weenie-Deck mit den besten Clerics aus weiß und schwarz. Edgewalker, Rotlung Reanimator, Withered Wretch, die Daru-Famlie, Cabal Archon und Headhunter. Für mehr Durchschlagskraft sorgt hier noch der Scion of Darkness, der mit dem Dark Supplicant aus der Bibliothek gesucht wird. Das Deck vereint die Vorteile von weiß (z.B. lifegain) und schwarz (Kreaturenvernichtung) in sich, obwohl es auch mono-schwarze Varianten gibt.

Cleric Combo

Noch ein Combo-Deck, diesmal eine Combo, die unendlich Leben bringt. Lightning Greaves und Daru Spiritualist machen in Verbiung mit einer anderen Kreatur und dem Starlit Sanctum unendlich Leben. Die Combo läßt sich gut in ein normales Cleric-Deck einbauen, da die wichtigsten Karten sich eh gleichen.

12Post

Ein Deck, dass mit den Cloudposts (daher der Name) und Urza-Ländern (Tower, Mine, Power Plant) viel Mana generiert und so schnell wie möglich ein Tooth and Nail mit Entwine spielt. Damit werden dann große Kreaturen wie Darksteel Colossus oder Platinum Angel ins Spiel gebracht und evtl. durch Leonin Abunas abgesichert. Wenn der Gegner dagegen nichts machen kann, ist das Spiel schnell verloren.

The Rock

ein schwarz-grünes Deck, dass mit vielen Kreaturen versucht, die Fähigkeit des Oversold Cemetery voll auszunutzen. Kreaturen, die hier gut aufgehoben sind: welche, die entweder einen Effekt haben, wenn sie ins Spiel kommen/aus dem Spiel gehen (Ravenous Rats, Nekrataal, Rotlung Reanimator) oder die man für nützliche Effekte opfern kann (Ravenous Baloth/Viridian Zealot). Auch die Death Cloud hat ihren Platz in diesem Deck, um den Gegner weiter aufzuhalten. Auch in diesem Deck sind Skullclamps ein Muß, um Kartenvorteil zu generieren und den (Oversold) Cemetery zu füllen.



Ältere Decktypen:

Academy: Das Academy-Deck basierte auf der Karte "Tolarian Academy" aus Urza's Saga. Es benutzte Artefakte mit niedrigen Spruchkosten (möglichst "0") und blaue Karten, mit denen der Spieler Karten ziehen konnte, vor allem Stroke of Genius und Timespiral. Das letzte wichtige Teil war Mind Over Matter, daß dem Spieler erlaubt, eine dauerhafte Karte zu enttappen, wenn er dafür eine Karte abwirft. Ein Academy-Spieler begann damit, daß er eine "Tolarian Academy" ausspielte und eine Reihe billiger Artefakte sprach. Die "Tolarian Academy" ist ein legendäres Land, welches für jedes Artefakt, daß der betreffende Spieler im Spiel hat, ein blaues Mana produziert. Mit diesem Mana versuchte der Spieler sofort ein "Mind Over Matter" ins Spiel zu bringen. Sobald dieses im Spiel war, produzierte er endlos Mana, indem er eine Karte abwarf, die "Tolarian Academy" enttappte und sie gleich wieder für Mana tappte, Karten zog (mit entsprechenden Sprüchen), eine Karte abwarf usw. Hatte er ausreichend Mana in seinem Manapool (meistens 100 Mana), sprach er einen besonders großen "Stroke of Genius" auf seinen Gegner und zwang ihn, mehr Karten aus seiner Bibliothek zu ziehen, als in dieser waren. Damit hatte der Gegner verloren (Decking). Dieses Deck verschand wieder, nachdem die "Tolarian Academy" in allen Turnierformaten verboten (gebannt) wurde. Die Idee lebt in Decks wie "High Tide" und "Blue Spiral" weiter.



Big Blue : ein Controldeck, daß eine einzige große Kreatur (z.B. Mahamoti Djinn) als Bedrohung ausspielt und diese dann mit Gegenzaubern und anderen Kontrollkarten schützt. Es ist ein Vorgänger von Draw-Go. Es gibt auch eine Kombination aus drei Karten mit diesem Namen.



Cocoa Pebbles: Eine Variante des Pebbles-Decks, die Necropotence verwendet, um mehr Karten zu ziehen, und so die Karten für die Combo schneller zusammenzubekommen.



Control: auch Permission genannt (also Kontrolle bzw. Erlaubnis). Stützt sich auf Unterbrechungszauber und ergänzt diese mit dauerhafter Kontrolle und / oder Antikreaturenzaubern.



Counter Hammer: Ein Blau / Roter Decktyp, der zum einen Elemente der Controldecks (Unterbrechungszauber) nutzt, zum anderen wiederverwendbare Quellen für direkten Schaden enthält (z.B. Hammer of Bogardan). Es ist mit Counter Phoenix verwandt.



Counter Phoenix: Dieses Deck wurde als Gegenmittel zu den "5 Color Green"-Decks entwickelt, die durch "Tradewind Riders" und "Wall Of Blossoms" eine Zeitlang besonders blühten. Die Idee war, den Gegner zu blockieren, indem man direkten Schaden mit "Legacy's Allure" und Unterbrechungszaubern verband. War einmal die kritische Grenze von sechs Ländern im Spiel überschritten, nutzte der Spieler "Whispers Of The Muse", um einen großen Kartenvorteil zu erlangen. War der Gegner erfolgreich blockiert, wurde er mit "Shard Phoenix" (oder "Hammer of Bogarden"), der bei Bedarf wieder aus dem Friedhof geholt wurde, unter Druck gesetzt. Es gibt eine Reihe Variationen zu diesem Deck, die vor allem seinen Kartenziehmechanismus nutzen: "Intuition", "Impulse" und "Whispers Of The Muse", sowie die tötlichen Karten: "Shard Phoenix", "Hammer of Bogarden" und in letzter Zeit "Palinchron". Alle diese Decks haben eines gemeinsam: Sie recyceln ihre Killerkarten und sie sind extrem verwundbar gegenüber Lobotomy.



Counterpost: Ein Blau / Weißer Decktyp aus der Familie der Controldecks, benannt nach dem in ihm verwendeten Land "Kjeldoran Outpost".



Counter Sliver: Mit dem Rath-Zyklus kamen die Sliver (Remasuris) und es entstanden eine Reihe verschiedenster Strategien, die diese besonderen Kreaturen benutzten. Counter Sliver nutzt nur die stärksten Vertreter - Muscle, Crystalline, Winged, und gelegentlich Victual - und baut um diese Grün-Blaue Basis seine Kontrolle auf. Der Umstand, daß auf die Sliver nicht geziehlt werden darf, wenn der Crystalline Sliver im Spiel ist, wird mit unterbrechenden Fähigkeiten und Worship verbunden, um sich besser gegen auf Kreaturen basierende Strategien zu wappnen.



Cursed Stompy: Ein schnelles, rein Grünes Kreaturendeck. Siehe Stompy.



Deadguy Red: (nicht zu verwechseln mit Sligh oder Geeba) nahm die Konzepte von Sligh (vor allem die Manakurve und Kontrolle des Spielfeldes) und warf sie aus dem Fenster. Deadguy Red war ein rein Rotes Deck mit einem sehr engstirnigem Konzept: Füge Deinem Gegner so schnell wie möglich 20 Punkte Schaden zu. Deadguy Red benutzte große Mengen direkten Schadens zusammen mit billigen Kraturen wie "Jackal Pup" und "Ironclaw Orcs", deren Nachteile es für ihren Vorteil - ein sehr gutes Verhältnis von Stärke zu Spruchkosten - in Kauf nahm. Als der Mirage-Zyklus aus dem Typ 2 Turnierformat rotierte, verlor Deadguy Red an Bedeutung, man muß aber weiterhin mit ihm rechnen, vor allem außerhalb des Typ 2 - Formats.



Death: Ein sehr vielseitiges Deck, daß viele Kreaturen mit Bonusfähigkeiten nutzt sowie Survival of the Fittest und Living Death.



The Deck: Ein von Brian Weissman entwickeltes Deck, welches viele für den Urtyp der Controldecks halten. Es ist ein Blau / Weißes Deck, daß einen Kartenvorteil mit Karten wie "Wrath of God" oder "Balance" zu erlangen versucht. The Deck gewinnt wie viele andere Controldecks auch: Es kontert oder zerstört, was ihm gefährlich werden kann, und spielt dann eine einzige spielentscheidende Karte (hier ein Serra Angel), die es wieder mit viel Gegenmagie schützt.



Donais 5CU: (gelegentlich auch "Stallball" genannt)wurde zu Zeiten von Temptest entwickelt. Das Deck drehte sich vor allem um Spontanzauber, Unterbrechungszauber sowie Hexereien und benutzte so gut wie keine dauerhaften Karten (außer Ländern natürlich). Allein das war schon ein Vorteil für 5CU, da somit ein großer Teil der gegnerischen Unterbrechungssprüche wertlos war, zumindest jener Teil, der sich ausschließlich gegen Kreaturen, Verzauberungen und Artefakte richtete. 5CU benutzte sehr viel Unterbrechungszauber sowie eine breite Auswahl an Sprüchen, mit denen es gegnerische Karten vom Spielfeld entfernen konnte. Hinzu kamen Karten wie "Whispers Of The Muse" und "Capsize" sowie als wichtigstes "Gaea's Blessing", mit dem es seinen Friedhof immer wieder in die Bibliothek mischen konnte und so immer für ausreichend Karten sorgte. Sobald es die volle Kontrolle erlangt hatte, nutzte es einen großen "Fireball", um das Spiel für sich zu entscheiden.



Draw-Go: Ein rein Blaues Deck, um wenige spielentscheidende Karten aufgebaut, die durch eine große Anzahl Gegenmagie geschützt werden.



ErnhaGeddon: (auch WillowGeddon, MaroGeddon, etc.) Ein Grün / Weißes Deck, daß eine große Kreatur ausspielt (wie Ernham Djinn, Autumn Willow, Maro, etc.), gefolgt von Landzerstörung (z.B. Armageddon). Dadurch hat ein Gegner kaum eine Chance, mit dieser Kreatur fertig zu werden.



Fire Elves: Mit "Priest of Titania" aus Urza's Saga tauchte dieses Deck auf. Dieses Deck verwendet billige, Mana produzierende Elven wie "Priest of Titania" und "Gaea's Cradle" (ein legendäres Land), um große Mengen Mana zu produzieren, die dann in einem riesigen Fireball den Gegner töten.



Fish: siehe Merfolk.



Hatred: Ein sehr aggressives, rein Schwarzes Deck, welches sich auf Kreaturen mit geringen Spruchkosten (typischerweise mit Irrealität) und den Spontanzauber Hatred stützt.



High Tide: Dieses Deck entstand kurz bevor die "Tolarian Academy" in allen Turnierformaten verboten wurde, und entwickelte sich in einen Decktyp, der wahrscheinlich noch mächtiger als die Academy-Decks ist. Es verläßt sich nicht auf ein legendäres Land als Quelle für Mana, sondern nutzt ganz gewöhnliche Inseln, deren Ausbeute es mit mehreren "High Tides" optimiert. Wie Academy auch verläßt sich dieses Deck auf "Time Spiral" und andere billige Kartenzieher wie "Impulse", "Frantic Search", "Meditate" und "Stroke of Genius". Frühe Versionen dieses Decks verwendeten noch "Mind over Matter", dieses wich aber mehr und mehr der Kombination aus "Turnabout" und "Thawing Glaciers", um in kürzester Zeit möglichst viele Inseln ins Spiel zu bringen.



Jar: Das Jardeck war ein sehr kurzlebiges aber mächtiges Deck. Es benutzte Karten wie "Demonic Consultation", "Tinker", und "Vampiric Tutor", um ein "Megrim" und zwei "Memory Jar" (oder zwei "Megrim" und einen "Memory Jar") ins Spiel zu bringen. Durch den "Memory Jar" zieht jeder Spieler 7 Karten, die er am Ende des Zuges wieder abwerfen muß, und "Megrim" fügt jedem Gegner für jede abgeworfene Karte einen Schaden zu. Mit einer günstigen Eröffnungshand konnte ein Jar-Spieler bereits im ersten oder zweiten Zug gewinnen. Daraufhin wurde "Memory Jar" in allen Turnierformaten verboten.



Lackey Sligh: Ein schnelles, aggressives, rein Rotes Weeniedeck. Goblin Lackeys und andere Karten mit geringen Spruchkosten erlauben es dem Spieler, seine Hand schnell leer zu spielen, wodurch er die Cursed Scrolls besonders effektiv einsetzen kann.



LLL (Legion Land Loss): wurde 1999 von der MtG-Mannschaft "The Legion" (daher der Name) als Antwort auf manaintensive Combodecks entwickelt. Indem es im ersten Zug einen Manaelfen ausspielt, kann es bereits im zweiten Zug jeden seiner mindestens zwölf Länder zerstörenden Sprüche sprechen. Diesen folgen dann sehr schnell billige Fatties (z.B. "Ernham Djinn") und "Cursed Scrolls", mit denen es das Spiel gewinnt.



Massive Speed Green (MSG): ist ein Grünes Weeniedeck, daß vor allem durch "Rancor" groß geworden ist. Es benutzt billige Kreaturen aus dem Rath-Zyklus und schnelle Echo-Kreaturen aus Urza's Saga. Oft hat es gar keine Unterbrechungssprüche im Deck oder lediglich ein paar "Cursed Scrolls".



Merfolk: (auch Fish genannt) basiert auf der Manakurve der Slighdecks. Es sind effiziente Decks, die Merfolk-Kreaturen mit Spruchkosten von 1-3 Mana sowie den "Lord of Atlantis" nutzen, um den Gegner zu überschwemmen, während sie mit einigen wenigen Gegenzaubern versuchen, den Gegner auszubremsen.



Millstone: auch Mill. Ein meist Blau / Weißes Deck, daß gewinnt indem es die gegnerische Bibliothek leert.



Monkey Haups: Ein Rotes Control- / Landzerstörungsdeck, benannt nach den verwendeten Karten "Ravenous Baboons" (Monkeys) und "Jokulhaups" (Haups).



Necro: Necrodecks lassen sich in mehrere Unterkategorien unterteilen, die aber alle auf die gleiche schwarze Verzauberung aufbauen: "Necropotence". Diese Decks gewinnen, indem sie aus der "Necropotence" einen großen Kartenvorteil ziehen. Im wesentlichen sind es Kontrolldecks, die mit billiger Handzerstörung ("Duress", "Stupor", "Hymn To Tourach" etc.) und Kreaturenkontrolle ("Terror", "Diabolic Edict") versuchen, die Kontrolle über das Spielfeld an sich zu reißen, um dann mit ihren eigenen Kreaturen ("Black Knight", "Hypnotic Spectre", "Skittering Skirge") oder direktem Schaden ("Drain Life", "Corrupt") den Gegner zu besiegen. Letztere Methode liefert außerdem zusätzliches Leben, mit dem sie die "Necropotence" am Laufen halten können. Necro erreichte seinen Höhepunkt im Schwarzen Sommer von 1996, als es das Spiel in einer Weise dominierte, die sich bis zu den Combodecks des Winters 1998/99 nicht wiederholen sollte. Viele Schlüsselkarten dieses Decktyps wurden für Turniere verboten (z.B. "Hypnotic Spectre", "Strip Mine"). In letzter Zeit hat es wieder ein wenig Auftrieb durch die Verbote einiger Combokarten und die Einführung solcher Karten wie "Yawgmoth's Will", "Duress" und "Corrupt" erhalten.



Pandenaught: war ein Combodeck, daß auf dem Zusammenspiel der Verzauberung "Pandenaught" und der 12/12-Kreatur "Phyrexian Dreadnaught" beruhte. Es war vorwiegend Rot mit einem gewissen Anteil Schwarz, um den Dreadnaught wieder aus dem Friedhof zu holen. Im August 1999 wurde der Text des "Phyrexian Dreadnaught" dahingehend korrigiert, daß er nur noch ins Spiel kommt, wenn auch wirklich Kreaturen für ihn geopfert wurden. Nach dieser Regeländerung funktionieren Pandenaughtdecks nicht mehr.



Pebbles: auch Fruity Pebbles. Verwendet Enduring Renewal, Goblin Bombardment und Ornithopter (oder andere Kreaturen mit Spruchkosten 0). Siehe auch Cocoa Pebbles.



Permission: siehe Control.



Prison: Ein Decktyp, der versucht, dem Gegner alle Spielmöglichkeiten zu nehmen. Ein typisches Prisondeck kombiniert eine starke Verteidigung gegen Kreaturen oder deren Vernichtung mit Manaverknappung (z.B. mit Winter Orb und Icy Manipulator), um die Kontrolle über das Spielfeld zu erlangen. Es siegt meist durch eine einzelne Kreatur, Black Vise (oder andere Permanente, die einem Spieler Schaden zufügen, wenn er zuviel Karten in der Hand hält) oder Decking. Siehe auch The Deck.



Rancor White: Eine Variante von White Weenie. Es verwendet billige effiziente Kreaturen, um den Gegner zu überrennen. Im Unterschied zu White Weenie verwendet es aber auch einige sehr effiziente grüne Kreaturen wie "Pouncing Jaguar" und "Acridian" sowie einige der besten Kreaturenverstärker, die Grün hat: "Rancor", "Might of Oaks" und "Giant Growth".



Rec/Sur: Ein Deck, daß "Recurring Nightmare" und "Survival of the Fittest" nutzt; ersteres um Kreaturen im Spiel mit Kreaturen im Friedhof auszutauschen, letzteres um bei Bedarf Kreaturen aus der Bibliothek des Spielers zu fischen. Damit kann der Spieler sehr genau steuern, in welcher Spielsituation er welche Kreaturen einsetzt. Oft füllt dieses Deck seinen Friedhof mit Kreaturen und spricht dann einen "Living Death", womit es diese aus dem Friedhof ins Spiel bringt und gleichzeitig gegnerische Kreaturen beseitigt. Kurzzeitig gab es eine Variante die mit den "freien Kreaturen" aus Urza's Saga ("Great Whale", "Peregrine Drake", "Priest of Gix") große Mengen Mana zusammentrug, um diese dann mit einem "Fireball" oder "Stroke of Genius" auf den Gegner zu schleudern. Recurring Nightmare wurde im April 1999 für Turniere verboten und die "freien Kreaturen" im März 1999 so umgetextet, daß sie nicht mehr auf diese Art verwendet werden konnten.



Señor Stompy: siehe Stompy.



Sleight Knight: Ein traditionelles White Weenie-Deck, das Blau etwas verwendet, um "Slight of Mind" zu spielen. Dadurch hat der Spieler die Geschwindigkeit eines Weenie-Decks gepaart mit der Möglichkeit, Kreaturen mit Schutz vor einer Farbe in jedem Spiel Schutz vor der Farbe des Gegners zu geben. Dadurch hat dieses Deck auch ein Mittel gegen Gloom, daß White Weenie Decks in der Regel unspielbar macht.



Sligh: auch Geeba. Traditionell ein Rotes Deck, daß in jedem Zug versucht, seinen Manavorrat vollständig aufzubrauchen. Dazu wurde der Manabedarf eines jeden Zuges sehr genau analysiert und die daraus entwickelte Manakurve als Grundlage für das Design genommen. Die ursprüngliche Version nutzte viele billige Kreaturen mit nützlichen Fähigkeiten (wie z.B. ein Artefakt zerstören zu können) und unterstützte diese mit ein wenig direktem Schaden. Der Name leitet sich von Paul Sligh ab, dem ersten Spieler der mit diesem Decktyp bekannt geworden ist. Er spielte sich mit ihm ungeschlagen bis in das Halbfinale der PTQ Atlanta 1996. Dort belegte er den zweiten Platz unter 82 Spielern. Das Design dieses Decks wird jedoch Jay Schneider zugeschrieben. Es gibt viele Varianten von Sligh und Spieler streiten oft sehr heftig darüber, welche Decks nun Sligh sind und welche nicht. Siehe auch Deadguy Red, Lackey Sligh und Stupid Red Burn.



Sliving Death: basiert meist auf Schwarz und Grün. Es bring Sliver in den Friedhof und holt sie dann mit einem "Living Death" ins Spiel. Es benutzt opferbare Sliver wie Victual und Acidic neben gewöhnlichen Slivern wie Muscle, Crystalline und Winged. Oft finden sich auch die Sliver Queen und Hearth Sliver, kombiniert mit einer Möglichkeit, diese in den Friedhof zu bringen, in solchen Decks (auf normalem Weg kann Sliving Death diese nicht sprechen, da es nicht über das benötigte Mana verfügt).



Stompy: Stompy war ein rein Grünes Deck, das als Antwort auf Necro während des Schwarzen Sommers 1996 entwickelt wurde. Seine starken, schnellen Kreaturen konnten Necro im Wettlauf um den Sieg überholen, mit Karten wie "Bounty of the Hunt" und "Heart of Yavimaya" wurde die Geschwindigkeit noch weiter erhöht. Oft verwendete Stompy "Winter Orbs" um Necro von seiner Manaversorgung abzuschneiden. Der Mirage-Zyklus hat dieses Deck noch beliebter gemacht, da er mit Kreaturen wie "River Boa", "Jolrael's Centaur", "Rogue Elephant" und "Harvest Wurm" schnellere und stärkere Kreaturen als je zuvor zur Verfügung stellte. Zu Beginn des Rath-Zyklus ging Stompy durch eine "Cursed"-Phase, in der die allgegenwärtigen "Cursed Scrolls" die "Winter Orbs" ersetzten. Mit Tempest kamen "Overrun" und "Muscle Sliver" zu seinem onehin bereits starken Arsenal hinzu.



Stupid Green Deck: Ein Deck aus Mirage- / Tempest- Zeiten, daß mit Stampeding Wildebeasts eigene Kreaturen mit günstigen "Kommt ins Spiel"- Fähigkeiten auf die Hand zurückzuholen, um diese später ein weiteres Mal zu spielen.



Stupid Red Burn: auch SRB, Red Blaster, Suicide Red, Sligh. Ein rein Rotes Deck, daß einem Gegner in kürzester Zeit maximalen Schaden zufügt. Dazu verwendet es Sprüche mit direktem Schaden und Kreaturen, die verglichen mit ihren Spruchkosten eine hohe Stärke haben. Dabei vernachlässigt es die eigene Verteidigung. Auch wenn es manchmal "Sligh" genannt wird, hat es mit dem Original-Sligh relativ wenig zu tun. Siehe auch Deadguy Red, Lackey Sligh, Sligh.



Suicide Black: Schwarze Weenie Decks benötigen viel Geschwindigkeit, um die klassische schwarze Schwäche im Umgang mit Artefakten und Verzauberungen zu umgehen. Suicide Black (auch Hatred Black) ist ein ausschließlich auf Geschwindigkeit optimiertes Deck, daß alles opfert, einschließlich Kartenvorteil und Lebenspunkte des Spielers, um den Gegner so schnell wie möglich zu töten. Es benutzt Kreaturen wie "Sarcomancy" und "Carnophage", von denen es selber Schaden nimmt, und Kreaturenverstärker wie "Unholy Strength." Zusätzliche Geschwindigkeit wird mit "Dark Rituals" erlangt. Kreaturen mit Shadow waren in diesen Decks sehr beliebt, ebenso "Hatred" als spielentscheidende Karte.



Surf City: Ein Replenish-Deck mit 4 Parallax Waves, 4 Parallax Tides und verschiedenen Unterbrechungszaubern, daß Spielkontrolle anstrebt.



Three Deuce: Ein Rot - Weiß - Grünes Deck mit kleinen, effizienten Kreaturen, direktem Schaden und anderen gezielten Sprüchen, die Karten aus dem Spiel entfernen können.



Turbo Stasis: wurde während des Schwarzen Sommers von 1996 als Antwort auf die fast unbesiegbaren Necrodecks entwickelt. Mit "Howling Mines" erhielt der Spieler schnelleren Zugriff auf seine Unterbrechungszauber und beseitigte gleichzeitig den Kartenvorteil, den der Necrospieler mit seinen Hymns und verwandten Sprüchen erzielte. Das Ziel ist, den Gegner den Kartentot sterben zu lassen (d.h. er verliert, weil er keine Karte mehr ziehen kann), indem man ihn mit Kismet/Stasis handlungsunfähig macht und mit mehreren "Howling Mines" für einen besonders schnellen Abbau der Bibliothek sorgt. Turbo Stasis ist immer noch ein gutes Deck und eine Gefahr für jedes Deck, das über keine geeigneten Gegenmittel verfügt.



White Weenie: auch WW. Dieses Deck verwendet billige, effiziente Kreaturen (Weenies), zusammen mit verstärkenden Zaubern wie "Emperial Armor" und "Crusade" und mitunter auch Massenvernichtung wie "Armageddon" oder "Cataclysm". Die Strategie ist, sehr schnell mehr Kreaturen als der Gegner auf den Tisch zu bringen, dann mit Armageddon alle Länder zu vernichten und den Gegner zu überrennen, ehe er sich wieder erholen kann.

Geschrieben von the real paluschke



Artikel:

eiermann - 08.08.06 - 08:59

inaktiv

Gästebuch 
Zombie

Sehr vielseitige Kreaturen
Du kannst dir den weg mit Zerrstörungszaubern und Schädlingsghule frei machen dann noch ein paar warchiefs und der gegner ist
gamerpat - 14.09.06 - 12:06


inaktiv

Gästebuch 
ne ne
Elfen Deck ist des beste
einfach schnell Kreturen rausspielen und dann ist der tot
oder überrennen mit spielsteine
bye
mEk4z - 27.04.07 - 01:58


Mitglied seit
14.03.04

Gästebuch 
Pandenaught: war ein Combodeck, daß auf dem Zusammenspiel der Verzauberung "Pandenaught" <-- pandemonium muss es heißen ;)


"Sie, mein Freund, sehen so verdammt ledern aus, dass ich versucht bin, Sie um einen Baseball zu wickeln und mit einem Gürtel drum rum über Nacht unter meine Matraze zu stopfen, damit Sie beim Spiel am Sonntag einen guten Handschuh abgeben."



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