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Das aktuelle T2 - Deckbeschreibungen und Coldsnap-Review

Den Überblick verloren im aktuellen T2? Zu viele spielbare Decks? Wie wird sich Coldsnap auf das Metagame auswirken? Dieser Artikel, der durch schweißtreibende Arbeit entstand (was ist es auch so warm in Deutschland!), soll in der Rumpelbude namens Standard aufräumen.

Ab dem 20.8.06 gibt es in der Magicwelt die seltene Situation, dass acht Sets gleichzeitig T2-legal sind. Neben dem Kamigawa- und Ravnica-Block darf man sich auch an der 9th Edition sowie an Coldsnap bedienen. Doch die Champions, Verräter und Retter des kamigawischen Landes erweisen sich als eher schwach auf der Brust oder sind zu sehr von arkaner und spiritueller Magie abhängig, was sich „Spiritcraft“ schimpft. Wie es besser geht, zeigt der farbenfrohe Ravnica-Block, der enorm spielstarke Karten und kostspielige Doppelländer beinhaltet. Und was erwartet uns nun, nachdem die Kälte hereingebrochen ist? Welche Karten aus Coldsnap können den schwierigen Sprung in die Turnierszene schaffen?
Im Folgenden werden einige der momentanen T2-Decks kurz beschrieben und mögliche Verstärkungen mit den im wahrsten Sinne des Wortes „coolen“ Karten vorgestellt. Ich erhebe dabei keinerlei Anspruch auf vollständige Erfassung des Metagames, da es doch ziemlich umfangreich ist. Vor dem Decknamen steht ein Kürzel, welches die Farben des Decks angibt, wobei W=Weiß, U=Blau, B=Schwarz, R=Rot und G=Grün. Auf Decklisten verzichte ich bewusst, da diese individuell schwanken und es genügend Seiten in den weiten der Virtualität gibt, wo diese nachzulesen sind.

Aggro-Decks

Das Ziel von Aggro-Decks ist das schnelle Beenden des Spiels, möglichst mit positivem Ergebnis. Dazu sollen kostengünstige Kreaturen beitragen, die beispielsweise durch etwas Burn oder Countermagie unterstützt werden. Die Zielgruppe besteht hauptsächlich aus drei Arten von Spielern: Erstens die Einsteiger, welche mit dem unkomplizierten Prinzip nicht viel falsch machen können. Zweitens die eher introvertierten Spieler, die mit dem Gegenüber und seinem Deck nicht viel kommunizieren wollen, sondern einfach Kreaturen legen und diese zur Seite drehen. Drittens sind Aggro-Decks prima für Turnierspieler geeignet, die zwischen den Runden etwas Zeit haben möchten, was bei einem Swiss-9 mit Cut auf Top-8 schon Vorteile birgt.

WR Boros Deck Wins

Seit dem Erscheinen von Ravnica der Archetyp, den man sofort mit dem Begriff „Aggro“ verbindet. Falls das klassische Haudrauf-Prinzip nicht reicht, werden die restlichen Lebenspunkte beim Gegner weggebrannt. Die vielen effektiven Kreaturen wie Isamaru, Leonin Skyhunter und Savannah Lions werden je nach Build mit der Glorious Anthem und/oder Umezawa’s Jitte aufgewertet. Für den „heißen“ Rest sorgen Lightning Helix oder Char. Nach einer Phase im Metagame, in der das Boros Deck Wins (BDW) eher als suboptimal galt, wurde mit dem Erscheinen von diversen B/W Aggro-Decks das BDW wieder populärer, da man mit Hand of Honor, Paladin en-Vec und Eight-and-a-Half-Tails ein gutes Matchup hat.
In Coldsnap findet man den White Shield Crusader als mögliche Verstärkung fürs BDW. Man kann sich überlegen, ob man diese anstelle der Hand of Honor spielt oder gar beide zusammen.

Der White Shield Crusader und der Stromgald Crusader stehen in direkter Konkurrenz zur Hand of Honor/Cruelty. Welche soll man spielen? Die „Hände“ sind auch gut im Combat gegen Kreaturen, vor denen sie keinen Schutz haben. Dafür können die Kreuzritter einfach mal über die Abwehr springen, was ihnen den Beinamen „Jumpknights“ verleiht. Zusätzlich sind die Crusader besser gegen die Farbe, vor der sie Schutz haben, da sie noch gepumpt werden können.

GR Gruul Beats

Auch ein Paradebeispiel aus der Kategorie der Decks, die mit vielen kostengünstigen Kreaturen und ein bisschen Direct Damage versuchen, möglichst schnell die gegnerischen Lebenspunkte auf Null zu reduzieren. Oder mit anderen Worten: Aufs Maul! Der Vorteil von Gruul Beats ist das Repertoire an überaus effizienten Kreature, wie z.B. der Burning-Tree Shaman oder die Giant Solifuge. Mit vielen 1-Mana-Drops wie Kird Ape, Scorched Rusalka, Frenzied Goblin oder Seal of Fire kommt recht häufig in Runde zwei der Scab-Clan Mauler mit Bloodthirst. Falls das Gegenüber noch auf einigen Lebenspunkten verweilt, helfen Char und Flames of the Blood Hand. Jedoch hat das Gruul Beats den großen Nachteil, kaum Kontrollelemente zu spielen. Es beschränkt sich eigentlich nur auf das Seal of Fire oder Char - Letzteres soll aber weniger auf Kreaturen zielen, sondern eher oben angesprochenes Prinzip erfüllen: Vier direkte an die Birne. Die Jitte wird aufgrund des Burning-Tree Shaman höchstens im Sideboard gespielt. Gruul setzt eher auf die Moldervine Cloak.

GRW Zoo

Zoo ist ähnlich wie Gruul Beats, nur dass noch Weiß gespielt wird für Nettigkeiten wie Isamaru, Watchwolf oder Lightning Helix. Doch genauso wild wie die Tiere in diesem Deck ist auch die Manabase, die man bestenfalls ohne jegliche Basic-Lands spielt, sondern nur mit Shockduals oder Painlands. Dadurch wird die Manabase zwar stabiler, doch immens teuer in der Anschaffung. Wenn man aber über die nötigen Karten bzw. das nötige Kleingeld verfügt, hat man mit Zoo ein sehr gutes Aggro-Deck.

UW Azorius Weenie / Skies

Mein persönlicher Favorit unter den Aggro-Decks. Die Idee, ein White Weenie mit Blau-Splash für Counter gegen Massremoval zu spielen, ist so alt wie das Spiel Magic selbst. Doch dank der zurzeit sehr guten Manabase sowie einigen anderen lohnenswerten blauen Karten, wie z.B. Azorius First-Wing oder Ninja of the Deep Hours, ergibt sich ein stabiles und flexibles Deck. Solides Kleinvieh wie Isamaru, Hand of Honor, Paladin en-Vec oder auch der Azorius Guildmage wird mit Mana Leak und Remand beschützt.

Das Deck gibt es auch als Skies-Variante, die als Grundlage Pride of the Clouds spielt, welches durch Playsets von Suntail Hawk, Lantern Kami, Azorius First-Wing und Leonin Skyhunter schnell auf eine bedrohliche Größe heranwachsen soll. Ich persönlich halte die Flieger für deutlich schwächer und viel abhängiger von einem guten Draw. Trotzdem ein nettes Deck, zumindest für das ein oder andere FNM.

Aus Coldsnap kommt der White Shield Crusader als Verstärkung für das U/W Weenie. In beiden Varianten sinnvoll und empfehlenswert.

Mono-B Hand and Foot

Durch einige Coldsnap-Karten ist das Mono-B-Aggro wieder spielbar. Vierlinge von Hand of Cruelty, Stromgald Crusader, Dark Confidant, Phyrexian Ironfoot, Hypnotic Specter sollten gesetzt sein. Um im 1-Mana-Slot nicht leer auszugehen, empfiehlt sich die Plagued Rusalka oder Blackmail. Ich würde für das Deck einen G-Splash vorschlagen, um Zugriff auf Putrefy, Moldervine Cloak und eventuell Dryad Sophisticate zu haben. Letztere harmoniert sehr gut mit dem Finisher namens Ink-Eyes. Die Snow-Manabase ist eine hervorragende Ergänzung: So spielt man die Snow-Covered-Basics sowie Scrying Sheets und Mouth of Ronom. Durch die Sheets kann man nicht nur die anderen Länder, sondern auch Phyrexian Ironfoot „ziehen“. Die Artefaktkreatur ist natürlich auch nur mit der Snow-Manabase spielbar, dafür aber sehr effizient. Eine weitere (Sideboard-)Option hat man mit dem neuen schwarzen Removal Deathmark, das in jedem schwarzen Deck im Sideboard gesetzt sein sollte.

Mono-G G-String

Ein überaus solides Aggro-Deck, welches dazu noch (je nach Version) den Geldbeutel schont. Kostengünstige Kreaturen wie Dryad Sophisticate, Zodiac Monkey und Silhana Ledgewalker werden mit reichlich grünen Pumpspells a la Giant Growth, Might of Oaks, Blanchwood Armor (aua!) und Moldervine Cloak gefüttert. Auch der Skarrg Pit-Skulk wird mit den Pumpspells zu einer ernsthaften Bedrohung.
Durch Coldsnap entstehen für Mono-G ganz neue Möglichkeiten. So sollte sich die Ohran Viper neben der Snow-Manabase in die Deckliste begeben. Durch die Scrying Sheets kann man neben den Snow-Covered-Basics auch die Ohran Viper auf die Hand bringen, Mouth of Ronom hilft gegen unliebsame Kreaturen. Sowohl Ohran Viper und Scrying Sheets gehören allerdings nicht zu den Budget-Karten. Man muss also abwägen, welche Version einem eher liegt oder welche man sich leisten möchte.

Thema Ohran Viper: Die mit Abstand beste und teuerste Karte des Sets. Stellt sich die Frage, ob die Schlange eher für Aggro oder für Control geeignet ist. Klare Antwort: für beide! Kartenvorteil braucht der geübte Magicspieler immer, ob er nun den Druck erhöhen oder die Kontrolle beibehalten will.

UG Snakes

Dieser Archetyp ist durch Coldsnap entstanden. Allen voran war natürlich die Ohran Viper ausschlaggebend, aber auch die Snow-Lands passen sehr gut in das Deck. Eines der wenigen Tribal-Decks in diesen Zeiten, weswegen die Coat of Arms hevorragend passen. Dazu jede menge Schlangengesocks, wie z.B. Sakura-Tribe Elder/Scout, Patagia Viper, Sosuke’s Summons, Seshiro the Anointed und natürlich „Keule“ (Coiling Oracle). Ein bisschen Draw in Form von Compulsive Research rundet das Ganze ab.

RB Burn

Burn hat es in diesen Tagen nicht leicht im T2, da sich überall Elefanten und Paladine mit asiatischen Schwertern tummeln. Wenn man sich trotzdem der Gesinnung der Rakdos-Gilde verbunden fühlt, sollte man auf jeden Fall Confidants, Chars, Seals, Volcanic Hammer, Lava Spikes und auch Lightning Serpents eintüten. Letztere ist ein Demonfire +2, was allerdings durch sämtliches Kreaturremoval gekontert werden kann. Eine Sideboard-Option stellt der Avatar of Discord dar, der gegen einige Decks blitzschnell den Sieg einfährt.

Aggro-Control-Decks

Der Begriff „Aggro-Control“ ist bei einigen Magicspielern umstritten, da er recht schwammig wirkt. Ich verstehe darunter Aggro-Decks, in denen auch die Kontrollelemente eine wichtige Rolle spielen. Es ist natürlich nicht ganz einfach, dort genau zu unterscheiden. Beispielsweise sind auch die Counter im Azorius Weenie bedeutend, aber der Fokus liegt ganz klar auf Aggressivität. Bei Aggro-Control-Decks läuft das Spiel meistens nicht besonders gut ohne Kontrolle.

GRU Sea Stompy

Gleich zu Beginn ein typisches Aggro-Control laut meiner Definition. Der angriffslustige Part wird von Kreaturen wie Kird Ape, Dryad Sophisticate, Ninja of the Deep Hours und wahlweise Burning-Tree Shaman, Rumbling Slum, Giant Solifuge oder Plaxmanta übernommen. Kontrolle erlangt man über Mana Leak, Remand, Electrolyze und Thoughts of Ruin, welche mit dem Ninja besonders gut sind. Die Birds of Paradise erweisen sich als äußerst nützlich, da sie die Thoughts beschleunigen und danach weiterhin das nötige Mana bringen. Außerdem verhelfen sie gern den Ninjas ins Schlachtfeld oder versorgen einfach nur das dreifarbige Deck mit dem passenden Mana. Gegen Aggro-Decks lauern die Volcanic Hammer im Sideboard, welche z.B. die Thoughts ersetzen können. Durch die Manabase, die hauptsächlich aus Shockduals und Painlands besteht, sowie durch die Jitten ist das Deck allerdings sehr teuer.

UG Critical Mass / Critical Plax

Dieser Archetyp hat sich durch das Erscheinen von Dissension erheblich verändert: Plaxcaster Frogling, Cytoplast Root-Kin und Trygon Predator leisten sehr gute Dienste. Es gibt zwei verschiedene Versionen: Während manche Builds eher auf die Beschleunigung für Fatties wie Kodama of the North Tree oder Meloku the Broken… ääh Clouded Mirror setzen und Vinelasher Kudzus spielen, schwören andere Spieler auf eine schlankere Version, die durch acht 1-Mana-Acceleration (Llanowar Elves, Birds of Paradise) den 2-Mana-Drop überspringen und Runde zwei Plaxcaster Frogling, Trygon Predator oder Ohran Viper legen. Die Kontrolle in beiden Versionen beschränkt sich auf acht bis zwölf Counterspells (Mana Leak, Remand, Spell Snare). Wer unbedingt mehr Karten ziehen möchte, kann ruhig mal die Perilous Research probieren, die sich bestens eignen, um ein Permanent zu opfern, auf das ohnehin gerade ein Removal schielt. Man kann natürlich auch Hatching Plans opfern, aber das geht mehr in Richtung Casual.

BW Discard / Ghost Dad / Ghost Husk

Black & White bietet mehrere durchweg gute Archetypen. In der Discard-Variante - wer hätte es gedacht - möchte man gerne dem Gegner sämtliche wichtige Handkarten rauben. Dieses Ziel verfolgt man durch Blackmail, Castigate, Ravenous Rats und Shriekening Grotesque. Ghost Dad hingegen setzt auf Kreaturenkontrolle durch Pillory of the Sleepless und Pacifism, welche man sich durch die Tallowisp-Engine zusammenklaubt. Um Tallowisp zu triggern spielt man Thief of Hope, Kami of the Ancient Law (Koala) und Ghost-Council of Orzhova. Eine Shadow Lance, die man sich auch mittels Tallowisp tutorn kann, vermag einige Spiele sehr schnell zu drehen und zu beenden. Ghost Husk ist wohl unter den BW-Decks am populärsten. Die Kombination aus Promise of Bunrei und Nantuko Husk sowie Orzhov Pontiff stellt sich als ungemein schlagkräftig heraus. In allen BW-Decks finden sich natürlich Mortifys und Confidants wieder. Durch Coldsnap bekommen Anhänger der Orzhov-Gilde gute Verstärkung in Form von Death Mark, welches einige Matchups erheblich verbessert.

WG Ghazi Glare

Das aktuelle Weltmeisterdeck. Allerdings erschienen nach der WM Guildpact, Dissension und nun Coldsnap, wodurch viele starke Konkurrenten entstanden sind. Mit der Ohran Viper wird das Deck jedoch enorm aufgewertet und ist sicherlich wieder eine Option. Das Prinzip bleibt dabei natürlich unberührt: Kreaturen wie Selesnya Guildmage, Loxodon Hierarch oder Yosei the Morning Star legen und mit Glare of Subdual das Board dominieren. Für Kreaturennachschub sorgt Vitu-Ghazi oder Congregation at Dawn. Man kann auch den Build mehr auf Glorious Anthem mit Supply / Demand und einigen billigen Kreaturen (Watchwolf) ausrichten.
Wer sich nicht auf das Glare als Kreaturenkontrolle verlassen möchte, kann schwarz hinzunehmen und spickt die Deckliste mit einigen Kopien von Putrefy, Mortify oder Crime / Punishment.

UB Beats

Diese Farbkombination ermöglicht eine Kreaturenbasis in Form von Dark Confidant, Hypnotic Specter, Dimir Cutpurse, Moroii und Meloku und Zugang zu Kontrollelementen wie Counterspells und Creatureremoval. Durch Coldsnap wird der Kontrollpart weiter ausgebaut, da man Deathmark und Flashfreeze ins Sideboard aufnehmen kann. Für das Maindeck eignet sich das Blizzard Specter, welches den Plan des Decks völlig unterstützt, allerdings etwas klobige Manakosten verlangt.

Control-Decks

Vom Aggro-Control geht es nun zum „reinen“ Control: Die Hälfte des typischen Control-Decks besteht aus Karten, die zur kompletten Boardkontrolle beitragen. Wenn man seinen Kontrahenten ausreichend gequält hat und er total zermürbt ist, legt man einen von seinen wenigern Finishern (meist ein dicker Flieger) und beendet das Spiel innerhalb weniger Züge.

UR (S)Izzettron

Dieses Deck versucht den Spagat zwischen Urza-Ländern und Wildfire. Was in der Theorie irrsinnig klingt, stellt sich in der Praxis jedoch als ziemlich effektiv heraus. Durch den Urzatron werden überwiegend Sprüche mit wenig definiertem Mana gespielt, wie z.B. Meloku, Keiga, Demonfire. Um dennoch zuverlässig an farbiges Mana zu gelangen, werden Signets gespielt, welche ideal mit dem Wildfire harmonieren. Es gibt auch Varianten, in denen der Simic Sky Swallower gesplasht wird, wodurch der Name Sizzettron (Simic Izzettron) entsteht. Der Swallower bildet den perfekten Finisher, allerdings wird die Manabase holpriger. Empfehlenswert sind deshalb zusätzliche (Simic) Signets.

WUB Solar Flare

Solar Flare setzt die stärksten Kontrollelemente der Farben blau, schwarz und weiß zu einem Deck zusammen. Neben guter Kreaturenkontrolle durch Mortify oder Wrath of God befindet sich auch Persecute, also Handdestruction, im Repertoire. Es werden relativ viele Finisher gespielt, namentlich Kokusho, Yosei und Angel of Despair. Um diese recht teuren Kreaturen schneller auszuspielen, legt man in den ersten Runden Signets oder spielt dritte Runde Compulsive Research und vierte Runde Zombify - maximaler Spaß!

WUR Angel Weirding / Captain America

Bei diesem Archetyp spielt der Firemane Angel eine wichtige Rolle. Wenn man sich mittels Compulsive Research durch die eigene Bücherei gewühlt hat und demzufolge mindestens zwei Engel im Spiel oder Friedhof sind, bedeutet ein Zur’s Weirding meistens das Ende des Spiels. Um die Kontrolle zu wahren greift man auf Lightning Helix, Electrolyze sowie Countermagie und Wrath of God zurück. Es gibt auch Versionen, die Gifts Ungiven spielen, um die Engel in den Friedhof oder auf die Hand zu bekommen. Wenn man sich also gerne beschenken lässt, sollte man einige Kategorien durch verschiedene Karten abdecken, z.B. einzelne Finisher wie Yosei, Meloku und Keiga, um dem Gegner die Auswahl zwischen Pest und Cholera zu überlassen.

GBW The Rock / Beachhouse

Das klassische grün-schwarze The Rock findet man eher selten im T2. Entweder wird blau für Meloku und Carddraw gesplasht oder das Deck richtet sich auf GBW aus, womit man Zugriff auf Angel of Despair, Yosei, Mortify und Vitu-Ghazi hat. Gerade die Version mit weiß ist ein echter Allrounder, der mit dem richtigen Sideboard gegen jedes Deck im momentanen Standard-Format bestehen kann.
Für die ersten Runden sind Sakura-Tribe Elder und Farseek geeignet, um die teuren Spells schneller auszuspielen. Sobald das Mana aufgebaut ist, kann der Spaß beginnen. Mit Coldsnap kommen Deathmark und die Adarkar Valkyrie als weitere Optionen hinzu.

UR Magnivore

Das Deck, das jede Runde eine Sorcery spielt und irgendwann mit einem riesigen Magnivore zum Sieg hastet. Hexereien wie Eye of Nowhere, Stone Rain, Demolish und Wildfire sorgen für die nötige Kontrolle, Sleight of Hand, Compulsive Research sowie Tidings bringen Kartennachschub. Ein bisschen Countermagie darf natürlich nicht fehlen, um den Magnivore, der meistens die einzige Wincondition ist, zu beschützen.
In Coldsnap sind zwei durchaus brauchbare Landdestruction-Sprüche, die allerdings beide nicht in das UR Vore passen: Cryoclasm und Icefall. Während erstgenanntes gegen manche Decks kein Ziel findet und die drei Extraschaden vernachlässigbar sind, wird man Icefall wohl nie recovern können, da man dafür zu wenige Kreaturen spielt.

UW Azorius Control

Der Klassiker unter den Control-Decks. Das Prinzip hat sich über Jahre nicht verändert: Blau sorgt für Counter, Carddraw und Bounce, weiß für Wrath of God und die Finisher. Es stellt sich die Frage, ob dieser Archetyp im aktuellen T2 spielbar ist. Ich denke schon, da die Counter derzeit sehr gut sind (Mana Leak, Remand, Spell Snare, Rune Snag, Hinder), für Kreaturenkontrolle ebenfalls genügend Auswahl besteht (Wrath of God, Devouring Light, Condemn) und die Finisher exzellent sind (Meloku, Keiga, Yosei, Windreaver). Hinzu kommt die solide Manabase mit Hallowed Fountain und Adarkar Wastes. Einziges Sorgenkind ist die Kategorie Carddraw. Die beste Wahl dürfte man mit Compulsive Research treffen, danach eventuell Tidings oder Jushi Apprentice. Für das Sideboard empfiehlt sich Luminesce, welches Burn wie Char, Flames of the Bloodhand countert oder Demonfire countert. Um Hellbent zu verhindern, sollte man als Reaktion ein Permanent des Gegners bouncen.
Es gibt auch Versionen mit den Urza-Ländern, wo sich Overrule gerade zu anbietet.

UR Owling Mine

Dieses Deck entstand in einem Control-Meta, weswegen es eklatante Schwächen gegen Aggro-Decks aufweist. Pyroclasm hilft längst nicht gegen alle Sorgen, denn Watchwolf, Burning-Tree Shaman etc. bleiben liegen. Bei gutem Draw hingegen gewinnt man gegen fast jedes Deck. Wer Owling Mine nicht kennt: Mit Bounce-Sprüchen wie Eye of Nowhere und Boomerang werden dem Gegner Länder zurück auf die Hand geschickt, wodurch teurere Spells blockiert werden. Durch Howling Mine und eventuell Vision Skeins zieht der Kontrahent genügend Karten, um ihm mit Ebony Owl Netsuke und Sudden Impact ordentlich Leid zuzufügen.

UB Dimir Mill

Mit dem Erscheinen von Ravnica und der Karte „Glimpse the Unthinkable“ war die Euphorie auf ein spielbares und wettbewerbsfähiges Mill-Deck groß. Doch schnell folgte die Ernüchterung, da die Glimpse alleine nicht reichten und Aggro-Decks schneller waren. Meiner Meinung nach haben sich die Vorzeichen mit dem Release von Coldsnap verschoben, denn es gibt zahlreiche nützliche Erweiterungen für das Deck. Neben dem Jester’s Scepter, welches für fünf millt und eventuell countert (Pokerface aufsetzen!) sind auch Deathmark sowie Mishra’s Bauble extrem hilfreich. Durch die Bauble spricht man vom 56-Karten-Deck, was nur fast stimmt, da man die Karte ja nicht sofort zieht. Allerdings gräbt man sich so schneller durch die Bücherei, um das letzte Stück zum Milldown zu finden. Zusätzlich würde ich mit Muddle the Mixture eine kleine Toolbox spielen, etwa je ein Twincast, Psychic Drain und Millstone. Mit den vielen guten Countern sowie zusätzlichem Removal (Last Gasp, Darkblast) sollte man sich ausreichend Zeit erkaufen, um die gegnerische Library in den Friedhof zu schaufeln. Für mich eine klare FNM-Empfehlung, wenn man nicht gerade ein Battle of Wits im Meta hat.

UBW Battle of Wits

Eben schon angesprochen, nun etwas ausführlicher: BoW eignet sich besonders für Freunde des großen Stapels und der endlosen Mischerei. Außerdem sollte man ein wahrer Glückspilz im Topdecken sein und ca. 300 Hüllen in der gleichen Farbe besitzen. Die Hälfte des Decks besteht aus Tutoren (Diabolic Tutor, Transmute-Spells, Enduring Ideal), die das Battle auf die Hand bringen, oder aus Tutoren, welche die Tutoren für die Sieg bringende Verzauberung suchen. Jede der Farben erfüllt dabei die für sie typischen Fähigkeiten: blau countert und bounct, schwarz kümmert sich um feindliches Gesindel, weiß räumt mit größeren Gegnermassen auf und sorgt fürs Überleben durch Ghostly Prison, Reverence und so weiter.
Mit Coldsnap kommt weiteres Removal wie beispielsweise Deathmark (mal wieder), Sunscour (wer genügend weiße Sprüche spielt) und mehr Counterqualität (Rune Snag, Flashfreeze) hinzu. Trotzdem bleibt das Riesendeck was für Freaks… ääh Fans. Für Spaß sorgt Battle auf jeden Fall.

Combo-Decks

Combos sind Kombinationen aus zwei oder mehreren Karten, die entweder den sofortigen Sieg bringen oder eine perfekte Ausgangslage für den Rest des Spiels herbeiführen. In der Regel gelten die Matchups gegen Control-Decks als eher bescheiden, dafür gewinnt man meist schneller als Aggro-Decks. Im T2 gibt es häufig nur sehr wenige Combos, dafür sind diese dann sehr spielstark - Beispiel Tooth and Nail oder:

GURB Heartbeat

Eines der besten Decks im momentanen Standard, welches trotz viel gespielter Gegenmaßnahmen (Verzauberungszerstörer, Discard, Cranial Extraction) sich immer wieder durchsetzt. Dadurch, dass nur Basic-Lands gespielt werden und auch sonst wenige teure Karten in dem Deck vorkommen, ist das Deck für Jedermann erschwinglich. Für Einsteiger ist es dennoch nicht geeignet, da man ein gutes Spielverständnis und viel Erfahrung benötigt. Die Combo an sich klingt recht simpel: Heartbeat of Spring in Kombination mit Early Harvest sorgt für viel Mana, welches in einen riesigen Maga oder Invoke the Firemind investiert wird und augenblicklich das Spiel beendet. Um die Combo-Teile herauszusuchen eignen sich die Drift of Phantasms bestens, da alle wichtigen Spells Manakosten von 3 haben.
Legendär ist auch das Transformations-Sideboard, welches das fast kreaturenlose Mainboard mit Ungetümen wie Iwamori, Kodama oder der Vinelasher Kudzu spickt. Damit der Gegner nicht weiß, ob man nun die Combo-Version oder den Kreaturenhaufen spielt, mischt man beim Boarden alle 15 Karten in das Deck und sortiert nach Belieben heraus.

UG Erayo

Ein Deck, das hauptsächlich vom Überraschungseffekt lebt. So kam das z.B. in die Top-8 der bayrischen Regionals (pilotiert von Andreas Möller). Wenn sich Sideboards allerdings auf den „flippenden“ Moonfolk Wizard einstellen, wird es schwierig.
Der Traumstart besteht aus erste Runde Land, Bird und zweite Runde Erayo, 0-Mana-Artefakt (Ornithopter, Orochi Hatchery, Mishra’s Bauble), welches man mit Repeal bounct und gleich erneut ausspielt. Vor einem liegt nun Erayo’s Essence und vorm Gegner ein großes Problem. Um das Spiel zu entscheiden hat man Loxodon Warhammer und Moldervine Cloak, welche die Ornithopter und Birds verstärken. Außerdem eignen sich die billigen Flieger hervorragend, um den Ninja of the Deep Hours ins Spiel zu schummeln. Hinzu kommen natürlich die fast schon obligatorischen Mana Leaks und Remands. Schade, dass Erayo bald aus dem Standard herausrotiert.

(G)UWR Enduring Ideal

Einfaches Prinzip: Die Kontrolle halten, bis man auf sieben Mana beschleunigt hat und Enduring Ideal spielt, welches kurz darauf den Triumph besiegelt. Einige Versionen nutzen grün, um sich schnell mehr Mana zu besorgen, andere vertrauen gänzlich auf Signets und Fellwar Stones. Und was suche ich mir, wenn ich ein Enduring Ideal resolve? Wenn es das Board zulässt, lohnt sich Dovescape auf jeden Fall, da der Gegner so nur noch Kreaturen bekommt, die man in den folgenden Runden mit Reverence und Meishin in den Griff bekommt. Falls eine echte Bedrohung beim Gegner liegt, lohnt sich ein Confiscate. Da man auf diese Weise das Confiscate auch auf Kreaturen legen kann, die sonst von Sprüchen und Fähigkeiten unantastbar sind (z.B. Kodama of the North Tree, Simic Sky Swallower), braucht man auch vor diesen Tierchen keine Angst zu haben. Ansonsten sorgt eine Form of the Dragon für ein baldiges Ende der Partie.

War’s das? Gibt es noch mehr Decks?

Es gibt noch viele weitere spielbare Decks, etwa 4-Color-Control-Varianten. Oder lustige Spielereien mit Kiki-Jiki, the Mirror Breaker. Außerdem beginnt nun die Testphase, ob sich um einzelne Coldsnap-Karten ein Deck herum aufbauen lässt. So erschien beispielsweise schon ein WUB Haakon Gifts, welches mittels des blauen Massentutors unter anderem Haakon, Stromgald Scourge und Compulsive Research heraussucht. Dazu kommen nützliche Ritter wie Paladin en-Vec, die beiden Kreuzritter und vor allem Court Hussar, welche sich immer wieder aus dem Friedhof spielen lassen.
Aber auch die dreifarbigen Kreaturen in Coldsnap beinhalten einiges an Potenzial. Allen voran natürlich Zur, the Enchanter, welcher Verzauberungen für die Kreaturenkontrolle (Pillory of the Sleepless, Pacifism), aber auch zum Finishen (Underworld Dreams) aus der Bücherei hervorholt. Notfalls beschützt er sich selber (Shielding Plax), oder sorgt dafür, dass er ungestört weiter attackieren kann (Writ of Passage).
Ich persönlich habe großen Gefallen an Tamanoa entwickelt. Besonders in Kombination mit Searing Meditation ein Riesenspaß: „Ich bekomme Leben, dadurch triggert die Meditation und macht dir Schaden. Dadurch triggert Tamanoa und ich kriege Leben, wodurch die Meditation triggert und…“ - herrlich! „Ich habe kein Mana mehr, aber du keine Lebenspunkte“ - hihihi!

So, bevor ich noch albern werde und die Männer in weiß bei mir an der Haustür klingeln, endet hier die Schreiberei und entlässt euch wieder in die Freizeit, die ihr ja unter anderem für Deckbasteln nutzen könnt…

Geschrieben von EdenX



Artikel:

Double-T - 21.08.06 - 00:10


Mitglied seit
23.02.04

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Ich persönlich Spiele ja kein Standard, Aber ich finde es Großartig, dass du dir die Zeit genommen hast, einen solchen Artikel zu entwerfen!
Ein DANKE im Namen aller, die es brauchen
MfG T-T
PS: wo nimmst du die Zeit her? ^^


-"Kannst du mir dieses Wort Erklären?-Ich kenn' das nicht."
-"Da steht ALPHABET!"
Kunterbunte Deckauswahl =)


Cagain - 21.08.06 - 00:27


Mitglied seit
07.11.04

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Guter Artikel, hiflt einem vorallem dabei, sich zu entscheiden, welches Deck man sich als nächstes baut ;)

Ich bleibe bei Zur und bin voll überzeugt, fehlt meiner Meinung nach in der Liste ^^
undoder maulwurf - 21.08.06 - 00:32


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Auch wenn ich glaub, dass eine Meta-Beschreibung (fast) unmöglich ist (is einfach überall anderst), hast du es echt gut hingekriegt und der Artikel hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht zu lesen.

mfG
maulwurf
SentByGod - 21.08.06 - 01:29


Mitglied seit
21.11.05

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Das ist sehr fein. Aber wäre nicht das Segment BGU einer Erwähnung wert?

Beats mit Confidant, Hippie, Plax-Zeugs, Counter, Removal und dergleichen?

Letzte Änderung: 21.08.06 - 02:18
EdenX - 21.08.06 - 09:05


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Danke für das Lob soweit. Ich hätte eigentlich die DM noch abwarten sollen, aber ich wollte, dass er recht zeitnah mit dem Legalwerden von Coldsnap erscheint.

@Cagain: Zur ist erwähnt, im allerletzten Abschnitt ;).
Chickenfood - 21.08.06 - 10:16


Mitglied seit
03.08.06

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Klasse Artikel, aber ich glaube, du hast Geater Good vergessen


klug und fleißig — gibt's nicht;
klug und faul — bin ich selbst;
dumm und faul — für Repräsentationszwecke noch ganz gut zu gebrauchen;
dumm und fleißig — davor behüte uns der Himmel

Wissen ist Nacht, aber 42 ist die antwort auf alles.



mähmuhmäh - 21.08.06 - 10:48


Mitglied seit
18.10.05

Gästebuch 
geiler artikel hilft eienm echt und auch interessant
EdenX - 21.08.06 - 11:49


inaktiv

Gästebuch 
Mal ein paar Ergänzungen:

RW Boros Burn

Anders als im Boros Deck Wins, bei dem man hauptsächlich durch Kreaturenpower gewinnt, liegt in der Burn-Variante - wer hält es für möglich - der Fokus auf Direct Damage. Sprüche wie Char, Lightning Helix, Volcanic Hammer, Lava Spike und vor allem Flames of the Blood Hand, welches gegen die überaus nervigen Elefanten hilft, sind gesetzt. Um den weißen Part etwas auszubauen, greift man auf Nutztiere wie Isamaru oder Savannah Lions zurück. Der Vorteil von RB Burn ist der Dark Confidant, welcher schnell die letzten benötigten Schadenssprüche auf die Hand zaubert. Die Vorteile von RW sind allerdings die effizienten 1-Mana-Critter und die Tatsache, dass man im Board etwas gegen Circle of Protection: Red machen kann. Hier empfiehlt sich Kami of the Ancient Law bzw. Ronom Unicorn, da man zur Not auch noch mal prügeln gehen kann.

GBWU Greater Good

Ein Deck, welches sich schon sehr lange im Format befindet und trotzdem immer wieder für einige Siege gut ist.
Das Mana beschleunigt man mit Hilfe von Sakura-Tribe Elder, Kodama's Reach und Farseek. Mit genügend Ressourcen knallt man dem Gegner einen Yosei oder Kokusho vor die Nase. Falls diese entsorgt werden, bringt Goryo's Vengeance die dicken Legenden zurück aufs Feld und bevor diese sich in die ewigen Jagdgründe verabschieden würden, opfert man sie kurzerhand in das Greater Good, um einerseits den Graveyard-Trigger erneut auszulösen, die Hand mit nützlichen Karten zu füllen und nicht zuletzt kann man auf diese Weise die großen Tiere in den Friedhof legen, um sie mit der Goryo's Vengeance wieder zu beleben. Dann opfert man sie in das Greater Good, um... ähm ja, sollte jetzt klar sein. Die Vengeance lässt sich außerdem prima an Kodama's Reach oder an eine andere Vengeance splicen. Weitere nützliche Karten sind Wrath of God, Sensei's Divining Top und Gifts Ungiven.
Eine beliebte Boarding-Strategie besteht darin, die Greater Goods rauszunehmen, um beim Gegner möglicherweise geboardetes Enchantment-Removal verrotten zu lassen. Man spielt dann eine Art "The Rock" oder wahlweise auch ein typisches Gifts.dec, für welches man Hana Kami und einige Arcane-Spells boardet.

Ich hoffe, ich muss nicht mehr allzu viel nachtragen -.-
Flash14 - 21.08.06 - 14:28


inaktiv

Gästebuch 
Ein ganz toller Artikel!!!Vorallendingen sehr gut für T2 Einsteiger. Großes Lob an dich das du dir Zeit genommen hast um diesen Artikel zu schreiben!
Deathmaker - 21.08.06 - 17:31


Mitglied seit
15.11.03

Gästebuch 
Schade das das Snakes Deck auch vor der Ohran Viper schon sehr gut war...

Die 2te Frage ist ob man die überhaupt spielen will ---> zu wenig Aggro.


"Liegt der Techer tot im Keller, war der Rusher wieder schneller, liegt der rusher tot daneben ist´s nen FFA gewesen."
Alte Warcraft Weisheit

GoldenSeraph - 21.08.06 - 17:33


DCI Judge

Mitglied seit
03.11.02

Gästebuch 
Ich finde ihn nach der DM und den Regionals eher unpassender als passend. Sonst scheinst dir ja Mühe gegeben zu haben.


Nat'Q ich komme.

SciZoist - 21.08.06 - 23:43

inaktiv

Gästebuch 
Philipp: RESPEKT


Cyrfer - 04.02.06 - 23:53

"Bitte keine Mythen in Tüten, sondern Fakten, Fakten, Fakten."

wie geil :D

Larvi - 22.08.06 - 03:13

Mitglied seit
06.04.04

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Genialer Artikel. Mit einer der besten die ich hier je gelesen habe. Da kriege ich ja fast Lust Magic wieder anzufangen :)
Dark King - 22.08.06 - 11:51

inaktiv

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wers nicht is ja schon fast dumm... der artikel interessiert sogar mich als casual-spieler... da bekomm ich lust wieder richtig viele tuniere zu spielen... nur zu schlechte erfahrung gemacht... aber auf jedenfall is das gut, hilfreich und nicht nur so gradliniger empfehlungsbeitrag

mfg Dark King
Punk-ME - 22.08.06 - 12:15


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19.10.03

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glaubst du echt dass mono-b aggro in t2 wirklich was reissen kann?
weil wenn das der fall ist hör ich vllt doch nicht mit t2 auf ^^


nevermind the truth

carbone21 - 22.08.06 - 13:48


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Zitat:
UG Snakes -> Dieser Archetyp ist durch Coldsnap entstanden.

Faktisch falsch.

Wie schon erwähnt, hast du BUG vergessen, das gute Deck mit Birds und Elfen und nem Haufen CC 3 Evasion Viechern (Hyppie, Predator, Viper etc.) + Jitte + Confidant. Frisst Controldecks total auf.

Außerdem würde ich am Layout ändern, dass du für die drei Gruppen Aggro, Combo und Control jeweils die größere Überscrift wählst (== xxx ==), das macht den Artikel übersichtlicher und das {toc} auch.

Ansonsten Danke für den klasse Artikel, bei wahrscheinlich dem am meisten diversifizierten Meta aller Zeiten so einen Artikel zu schreiben ist definitiv schwerer als zu "TaN ggn RDW"-Zeiten...

mfG


Wichtig ist, dass du immer im Hintergrund die Goblintrommel hörst, mit dem ZoZu und den ganzen anderen Flunkies. Das fette Schiff, mit der riesigen Kanone vorne und dem fetten Afterburner hinten. Und lauter Sounds.

TaiPan - 22.08.06 - 15:27

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Schöner Artikel, obwohl ich als Anfänger nicht alles verstehe. Aber solche Überblicke helfen doch immerwieder weiter :)
EvilBernd - 24.08.06 - 22:02


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Ich finde es ein wenig unpassend den Aggro-Decks mit Scrying Sheets und Mouth of M. würzen zu wollen.

Ansonsten verdammt viel Text mit imo zu vielen Fehlern (das genannte Snakes)

Einige Sachen wie "Zusätzlich sind die Crusader besser gegen die Farbe, vor der sie Schutz haben, da sie noch gepumpt werden können." machen für mich so keinen Sinn.

Würde ich nochmal überarbeitet sehen wollen.

Links zu Beispieldecklisten wären auch nice.


Besucht: www.germagic.de!!!!

Punk-ME - 25.08.06 - 12:13


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Zitat:Ich finde es ein wenig unpassend den Aggro-Decks mit Scrying Sheets und Mouth of M. würzen zu wollen.


Auch Aggro-Decks sind dankbar über Kartenvorteil ~.~

Zitat:
Ansonsten verdammt viel Text mit imo zu vielen Fehlern (das genannte Snakes)

machs besser

Zitat:
Einige Sachen wie "Zusätzlich sind die Crusader besser gegen die Farbe, vor der sie Schutz haben, da sie noch gepumpt werden können." machen für mich so keinen Sinn.


Ein White Knight greift den MBC-Spieler an. 2 Schaden. Go.
Ein Crusader greift den MBC-Spieler an. 2+X Schaden. Go.
Was ist besser?

Zitat:
Würde ich nochmal überarbeitet sehen wollen.


Dann machs doch.

Zitat:
Links zu Beispieldecklisten wären auch nice.


Gut dass du seine Einleitung auch gelesen hast:
Zitat:
Auf Decklisten verzichte ich bewusst, da diese individuell schwanken und es genügend Seiten in den weiten der Virtualität gibt, wo diese nachzulesen sind.


Wenn man nichts als unberechtigt nörgeln kann dann sollte man besser einfach die Klappe halten...
Schreib du doch mal so einen Mörderartikel.


nevermind the truth

AncientSion - 27.08.06 - 15:41

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18.12.05

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Fand den Artikel sehr gut. Bernd soll sich lieber auf seine Kolumne beschränken und nicht die Arbeit von "Amateuren" angreifen.
jakobe - 27.08.06 - 17:06

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11.11.05

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von mir ein großes lob für die mühe die du dir gemacht hast.
mir als T2 Laie hat der artikel vor allem geholfen einen üüberblick über das format zu erlangen. danke
mfg GB


The man has not woven the web of life

EvilBernd - 29.08.06 - 17:04


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@Punk-ME: Kurz zur Erläuterung:

Kartenvorteil und Aggro-Decks sieht anders aus als eot darauf zu hoffen, dass ein Snow-Basic oder ein Ironfoot oben auf der Library liegt.

"Zusätzlich sind die Crusader besser gegen die Farbe, vor der sie Schutz haben, da sie noch gepumpt werden können." bedeutet doch, dass die Crusader ohne Schutz vor der Farbe schlechter sind, weil sie wohl nicht gepumpt werden können, was aber logisch wie faktisch nicht stimmt.

Trotz "Auf Decklisten verzichte ich bewusst, da diese individuell schwanken und es genügend Seiten in den weiten der Virtualität gibt, wo diese nachzulesen sind." kann ich doch meinen, dass der Text mit ein paar Links zu Decklisten besser gewesen wäre, weil es mit den angegebenen Decks schon anschaulicher wird.

Auf die "machs besser" Tour brauchst du es gar nicht erst zu versuchen.

Oh und es ist keine Kollumne, sondern ein Blog, also sowas wie dein Bobbele-Ding @ AncientSion.

Habe ich konstruktiv kritisiert? Eventuell nicht, aber dem generellen Lob bezüglich des Projekts kann ich mich nur anschließen, nur hat mir die Ausführung nicht gefallen.


Besucht: www.germagic.de!!!!

Zo-Zu der Bestrafer - 14.09.06 - 11:19

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ein echt lesenswerter artikel...du kannst ruhig mehr davon schreiben..
mfg Zo-Zu



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