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Pro Tour Honolulu

Inhaltsverzeichnis

Nachdem es vom Grand Prix Dortmund (ausnahmsweise) keinen Bericht gegeben hat, will ich Euch meine Erlebnisse von meiner ersten Pro Tour nicht vorenthalten.

Am 4. Januar wurde bekannt gegeben, welche Judges zur „besten PT-Location ever“ eingeladen wurden, und ich war erfreulicherweise auf der Liste. Ich hatte mich zwar beworben, aber nicht wirklich mit einer Einladung gerechnet. Jedenfalls wurde mir mitgeteilt, dass Wizards of the Coast für mich nicht nur die Hotelkosten, sondern auch den Flug bezahlen würde, ich also „full sponsorship“ bekäme - ein komplett bezahltes Wochenende auf Hawaii erwartete mich also.

So fuhr ich also am Mittwochabend nach Berlin und übernachtete bei einer Bekannten, um am Donnerstagmorgen den Flug nach Amsterdam zu nehmen. Über Amsterdam und Seattle flog ich dann nach Honolulu, insgesamt 21 Stunden. Auf dem Flug traf ich einen der qualifizierten Spieler, der eigentlich schon einen Tag früher ankommen wollte, aber Probleme mit seinem Pass hatte. Er hatte Angst, dass wir in Hawaii zu spät ankommen würden und er keine Möglichkeit mehr haben würde, sich anzumelden. Vom Flughafen Seattle konnte ich per Telefon den zuständigen bei Wizards erreichen und das klären - ha, meine erste gute Tat hatte ich also schon vollbracht, bevor das Turnier überhaupt angefangen hatte :-). Um 22 Uhr kamen wir in Hawaii an, bei 25 °C und 100% Luftfeuchte. Ein Taxi brachte mich ins Hotel, wo in meinem Doppelzimmer mein australischer Zimmergenosse, Philipp Hunn, schon schlief. Er war der glückliche, der auf der WM 2005 die Einladung nach Hawaii bekommen hatte, indem er das „Judge only“-Legacyturnier gewonnen hatte.

Freitag

100
Um halb elf ins Bett gegangen, musste ich um 6 Uhr 15 schon wieder aufstehen. Um 8 Uhr gab es am Turnierort ein Eingangs-Briefing mit allen Schiedsrichtern, und wir bekamen unsere Aufgaben für den ersten Tag. Ich wurde eingeteilt ins Team „Logistics“, unsere Aufgabe für den Tag war, die Pairings und Standings vor jeder Runde aufzuhängen und vor dem Ende der Runde wieder abzuhängen. Zwischendurch lag es an uns, wie alle anderen Schiedsrichter zwischen den Spieltischen zu „patrouillieren“, Fragen von Spielern zu beantworten und Ergebniszettel einzusammeln. Team Leader war Barthélemy Moulinier, L3 aus Frankreich, den ich schon von einigen Grand Prix kannte. Bevor das Turnier begann, bekamen die Schiedsrichter noch extra für die Pro Tour angefertigte Hawaii-Judge-Shirts. Auch die Spieler hatten bei der Anmeldung Shirts und Badelatschen für den Strand geschenkt bekommen, alles mit dem Schriftzug „Pro Tour Honolulu 2006“ - perfekte Souvenirs.

Da die eigentliche Team-Aufgabe für den ersten Tag nicht sehr viel Lesenswertes hergab, werde ich mich darauf beschränken, die interessantesten Situationen zu beschreiben, die mir im Laufe des Tages unterkamen:

Spieler A ruft mich an den Tisch, nachdem dessen Bibliothek von seinem Tischnachbarn, Spieler C, aus Versehen mit dem Ellenbogen umgeworfen wurde und sich mit den Handkarten gemischt hatte. Keine der Karten war umgedreht, also alle noch mit der Rückseite nach oben. A wusste zwar noch, wie viele Handkarten er hatte, und das konnte sein Gegner B auch bestätigen, jedoch konnte er sich nur noch an drei dieser Karten erinnern. Als ich in dem Kartenstapel eine Sequenz von vier Karten fand, in der sich drei der Handkarten befanden und die etwas anders lag als der Rest des Stapels, konnten wir also die vierte Handkarte identifizieren und das Spiel reparieren. Es hätte ein Game Loss für Spieler C gegeben, wären einige Karten aufgedeckt worden (da dann durch dessen Fehler der Spieler B einen deutlichen Informationsvorteil erlangt hätte, der nicht wieder reparabel gewesen wäre), so gab es nur ein Warning und die Situation war gerettet.

Spieler D ruft mich an den Tisch, weil er und sein Gegner sich nicht sicher waren, ob D für diesen Zug nur normal oder auch für die Phyrexian Arena, die seit einer Runde auf dem Tisch lag, gezogen hatte. Durch einfaches Nachzählen, wer wie viele Karten hatte und wie viele Karten haben sollte, fand ich schnell heraus, dass er tatsächlich vergessen hatte zu ziehen. Er durfte die Karte nachziehen, auch wenn der Upkeep Step schon vorbei war und bekam ein Warning für „failure to draw“.
OrzhovBasilica.jpg
Spieler E ruft mich an den Tisch, nachdem sein Gegner, F, mit 5 Mana im Pool einen 4-Mana-Spruch gespielt und dann die Phase beendet hat. Offensichtlich hatte F eine Orzhov Basilika anstatt eines Godless Shrines getappt und so ein Mana übrig behalten, ohne es zu merken. Als er dann am Ende der Phase vom Gegner daran erinnert wurde, ein Mana Burn zu nehmen, wollte F schnell noch für 1 Mana sein Divining Top nutzen. Da er aber laut und deutlich „go“ gesagt hatte, verbot ich ihm das. Seine Argumentation war, dass es natürlich nicht seine Absicht gewesen sei, das Land zu nutzen und Mana Burn zu nehmen. Auch wenn das sicherlich richtig ist, sind wir Schiedsrichter nicht dafür da, Spieler vor Bad Plays zu schützen. Er verlor einen Lebenspunkt wegen Mana Burn und das Spiel konnte ohne Strafen weitergehen.

Weitere Regelfragen betrafen die Interaktion zwischen Protection from Red und Pyroclasm („aber der Schaden ist doch global, die Kreatur stirbt doch??“), ein Genju of the Fields und Faiths Fetters (um die Fähigkeit auszuschalten, muss nicht das Land, sondern das Genju verzaubert werden) und zwei Yoseis („ja, Du musst Deine nächsten zwei Untaps übergehen“).

Während der Runden 6 und 7 wurde ich aus dem Turnier herausgenommen und der erste Teil meines anstehenden L3-Tests fand statt: ein „Interview“, in dem der Level5-Schiedsrichter Collin Jackson und ein weiterer L3 aus Australien mich ausfragten über meine Sichtweise zu diversen Themen, meine Zukunftspläne, über meine Schwächen und Stärken usw. Ingesamt lief es für meine Begriffe recht gut, die weiteren Teile des Tests (schriftlicher Test und „Fragestunde“ mit mehreren L3+) wurde auf die PT Prag Anfang Mai vertagt - was wohl heißt, dass ich dafür auch ein Sponsorship bekomme, feini. Auch vereinbarte Collin mit mir, dass ich am Sonntag zur Evaluation noch einmal den schriftlichen L2-Test ablegen sollte, damit ich selber weiß, wie fest mein Regelwissen ist und woran ich noch arbeiten muss.

Die Runde 8 ging dann ohne großartig interessante Situationen zu Ende, und damit war auch der Tag 1 beendet. In einer kurzen Nachbesprechung wurden die wichtigsten Situationen noch einmal rekapituliert, darunter auch die eine Disqualifikation des Tages. In die war ich nicht involviert und berichte deshalb darüber nichts, aber es ging um einen Spieler, der einen Schiedsrichter angelogen hatte, um einen Spielfehler zu kaschieren. Außerdem gab es in der Nachbesprechung noch die Aufgabenverteilung für Samstag, und mich erwartete die schöne Überraschung, am Tag 2 Team Leader sein zu können. Ich konnte die Vermutung nicht ganz verdrängen, dass da ein gewisser Herr Jackson seine Finger im Spiel hatte, um zu sehen, wie ich als Organisator so arbeiten würde (Ich war auch in Dortmund Team Leader gewesen, da hatte ich aber selber schon gemerkt, dass ich an meiner Art, andere Schiedsrichter zu führen und auszubilden, noch einiges verbessern kann).
Nach Turnierende zog ich mich im Hotel nur kurz um, dann ging ich mit fast allen Schiedsrichtern essen. Nach diesem zweifelhaften Vergnügen (ich kann mich mit der gezwungenen Freundlichkeit der amerikanischen Kellnerinnen nicht ganz anfreunden, dafür sind aber „free refills“ auf Getränke eine wirklich tolle Sache) ging ich auf mein Hotelzimmer und bereitete mich auf den Samstag vor.

Samstag

Aufstehen, frühstücken (nicht im Hotel, denn dort kostete das Frühstücksbuffet ~25$, was ich am Freitag leider zu spät gemerkt hatte) zur Site gehen. Dort angekommen, sprach ich kurz mit dem Team Leader Papers vom Freitag, und ließ mir erklären, welche Aufgaben dieses Team, welches ich heute leiten sollte, denn so hat. Es stellte sich heraus, dass die Aufgaben des Papers-Teams, die normalerweise das Aufhängen von Pairings, Standings etc einschließen, fast komplett vom Logistics-Team übernommen wurden. Für mein Team blieb nur, am Anfang der Runde die Ergebniszettel-Vordrucke vom Scorekeeper zu holen, zurechtzuschneiden und auszuteilen. Und dafür hatte ich ein Team von 5 Judges…es stellte sich aber im Laufe des Tages heraus, dass von diesen 5 Judges irgendwie immer welche weg waren, als Prüfer oder Geprüfter in L3-Tests, oder für sonstige Aufgaben wie Decklistenabschreiben für die Online-Coverage. So hatte ich maximal 3, manchmal auch nur 2 Judges in meinem Team, mich eingerechnet.

In jeder Runde, nachdem die Ergebniszettel verteilt wurden, stand auch für uns auf dem Programm, zu „floaten“, also für Spielerfragen zur Verfügung zu stehen. Da im zweiten Tag natürlich deutlich weniger Spieler waren (nur die, die in den 8 Runden des ersten Tages mindestens 15 Matchpunkte erspielt hatten, qualifizierten sich für den zweiten Tag), war die Spieler/Schiedsrichter-Quote deutlich kleiner. Für mich war dies eine gute Gelegenheit, dass System des „shadowing“ intensiv zu betrieben, also nicht nur selber Fragen beantworten, sondern, wenn andere Schiedsrichter Fragen beantworten, dies aus der Nähe zu beobachten und mit dem Schiedsrichter danach Vorgehensweise, Strafen etc zu diskutieren. Da auf der Pro Tour ausschließlich grundsolide L2s und L3+ unterwegs sind, gibt es dort eine immense Ansammlung an Wissen und Erfahrung, von der jeder profitieren kann und sollte. Ich folgte also meinen beiden Teammates und beobachtete. Nach jeder zweiten Runde (der zweite Tag bestand ebenfalls aus 8 Runden) trafen wir uns zu einem Team Meeting und bearbeiteten die interessantesten Fälle noch einmal im größerer Runde, mit allen aus dem Team, die gerade da waren.

Interessante Situationen, die während der Runden aufkamen:

Spieler G opfert Yosei in sein Greater Good und zieht 5 Karten. Sein Gegner H ruft den Judge, denn Yosei hatte durch einen Sickening Shoal vorher im Zug -4/-4 bekommen.
Zuerst einmal musste geklärt werden, ob H absichtlich gewartet hat, bis G die Karten gezogen hat und erst dann den Judge rief, um für G eine Strafe zu fordern. Die Untersuchung, in die auch der Head Judge einbezogen wurde, ergab aber, dass H - genau wie G - erst wieder daran gedacht hatte, dass Yosei „geschrumpft“ war, als die Karten schon gezogen waren, also er nicht absichtlich auf eine Strafe gewartet hatte. Gut für ihn, denn sonst hätte das Spiel in einer Disqualifikation geendet. Wer absichtlich seinen Gegner Fehler machen lässt und daraus Vorteile ziehen will, wird disqualifiziert, denn beide Spieler sind dafür verantwortlich, dass das Spiel korrekt gespielt wird.
Im zweiten Schritt musste nun das Spiel wieder „repariert“ werden. Da die Karten, die G gezogen hatte, noch deutlich von den anderen Handkarten separiert auf dem Tisch lagen, gab es in diesem Fall nur ein Warning für „looking at extra cards“, die überzähligen vier Karten wurden wieder auf die Bibliothek gelegt und die Bibliothek gemischt. So konnte G keinen Vorteil dadurch haben, zu wissen, was er als nächstes ziehen würde, und da die oberste Karte auf der Bibliothek nach dem Mischen genauso zufällig war wie vor dem Problem, war das Spiel wiederhergestellt und beide konnten weiterspielen.

Spieler I ruft den Judge, nachdem er bemerkt hatte, dass er zu Anfang des Spiels 8 Karten gezogen, die Karten aber noch nicht angeguckt hatte. Zwei der Hüllen waren zusammengeklebt, daher der Fehler. Ich beließ es dabei, dem Spieler ein “Caution” zu geben und legte die zuletzt gezogene Karte auf die Bibliothek zurück. Das Warning für „improper drawing at the start of game“ fand ich in diesem Fall unangemessen, da er erstens selber den Schiedsrichter gerufen hatte (sein Gegner hatte das Problem gar nicht bemerkt) und zweitens keinerlei Vorteil erlangen konnte, da die Karten ja noch verdeckt auf dem Tisch lagen.

Während Spieler K und L sideboarden, schaut K sich um, was denn so seine Nachbarn spielen und macht sich darüber Notizen auf seinem Lebenspunkte-Block. Ich entscheide, diesen Spieler in der nächsten Runde etwas genauer zu beobachten: Würde er während der nächsten Runde diese Notizen konsultieren, wäre dies „Cheating - Receiving Outside Assistance“. Notizen aus vorhergehenden Spielen während eines Matches zu nutzen, ist nicht erlaubt. Nachdem ich unseren Head Judge informiert habe, schaue ich diesem Spieler in der nächsten Runde zu, wie er von den ausgehängten Pairings zum Tisch geht. Während des Matches nutzte der Spieler eine andere Seite seines Notizblocks und schaute die Notizen nicht weiter an, also war alles in Ordnung. Nach dem Match nahm ich ihn beiseite und machte ihn noch einmal darauf aufmerksam, was genau erlaubt ist und was nicht, um in Zukunft Probleme zu vermeiden. Er entschuldigte sich und bedankte sich für den Hinweis.

Spieler M ruft den Judge, nachdem sein Gegner N gerade eine Goryo’s Vengeace aus seiner Hand gezeigt hatte, dann aber die Karte zurücknahm und ein Farseek spielen wollte. Spieler M wollte, dass der Spieler dazu gezwungen werden sollte, die Vengeance zu spielen. Nachdem aber geklärt wurde, dass N die Vengeance nur vorgezeigt hatte, nachdem er die Karten in der Hand gemischt (wie es so viele Spieler ständig tun) und nicht einmal Ziele angesagt, dann sofort die Karte zurückgenommen hatte und meinte: „Sorry, ich wollte ein Farseek spielen“, kamen wir zu der Entscheidung, dass er von Anfang an das Farseek spielen wollte und nur die falsche Karte vorgezeigt hatte. Laut „Ruling on intent“ wurde ihm erlaubt, das Farseek zu spielen und die Vengeance wieder auf die Hand zu nehmen.
M war damit nicht einverstanden und wollte den Head Judge sprechen, dieser sah die Situation aber genauso, allerdings nur, weil N kein Ziel für die Vengance angesagt und auch sofort seinen Fehler bemerkt hatte. Hätte er statt der Vengeance einen anderen ungezielten Spruch gezeigt oder eine längere Pause gemacht nach dem Vorzeigen, hätten wir ihn tatsächlich dazu gezwungen, beim ersten Spruch zu bleiben, da seine Intention nicht so klar zu erkennen gewesen wäre. N bekam ein Warning für „procedural error“ und wurde ermahnt, die nächsten Sprüche besser anzusagen.
Eine einfache Methode, solche Probleme zu vermeiden, ist, jeden Spruch mit Namen und Ziel anzusagen - dann ist es egal, welche Karte man vorzeigt, die Intention ist klar.

Außerdem gab es während des zweiten Tages einige Warnings für „Slow Play“ auszuteilen, ferner eines für den Spieler, der zwei halb ausgetrunkene Coladosen und Butterbrotpapier an seinem Tisch zurückgelassen hatte, obwohl reichlich Mülleimer in der Halle standen.

Eine letzte Situation, von der ich noch berichten möchte, passierte in der vorletzten Runde des Turniers, also Runde 15. Nach dem ersten Game sah ich Spieler O, wie er sein Deck nahm und Länder und Nichtländer auseinandersortierte, und machte sofort Barthéley, der nur einen Tisch weiter stand, darauf aufmerksam. Wir beide beobachteten, was dann geschah, von verschiedenen Positionen aus. O nahm dann den Nichtland-Haufen, sideboardete, mischte diesen Haufen, schaute ihn noch einmal durch, mischte wieder und schaute noch einmal durch. Dann sortierte er beide Stapel wieder ineinander, Land, Spell, Spell, Land, Spell, Spell etc. („Mana Weaving“) und machte diverse side shuffles.
Als er sein Deck präsentierte, stoppten wir das Spiel und nahmen den Spieler beiseite. John Shannon (Head Judge), Barthélemy und ich erklärten ihm, dass er technisch gesehen nichts falsch gemacht habe, denn das Deck sei ja letztendlich gemischt gewesen. Nur fragten wir uns, was der Sinn der Sache sei, das Deck zu sortieren, wenn man danach eh so lange mischt, bis das Deck wieder random ist. Hatte der Spieler vielleicht nur bemerkt, dass die Schiedsrichter ihn beobachteten und deshalb doch noch gemischt? Wir entschieden jedenfalls, ihn von einem anderen Schiedsrichter, der bis jetzt noch nicht in das Problem verwickelt war, in der nächsten Runde noch einmal beobachten zu lassen.
Als John dem Spieler vorschlagen wollte, so etwas in Zukunft zu unterlassen, um die Schiedsrichter nicht misstrauisch zu machen und sich den Ärger einer Untersuchung zu sparen, antwortete dieser nur, dass ein Head Judge einer früheren Pro Tour ihm gesagt habe, er dürfe so mischen. Er begriff leider überhaupt nicht, dass John nichts anderes sagte, sondern ihm zu diesem Zeitpunkt nur einen gut gemeinten Rat gab. Im Gegenteil, der Spieler wurde aggressiv und fragte, was der Sinn der ganzen Unterhaltung sei, wenn er doch nichts falsch gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt brachen wir die Untersuchung ab und ließen den Spieler weiterspielen, ohne ihm eine Strafe zu geben - er hatte ja tatsächlich nichts falsch gemacht, denn zu dem Zeitpunkt des Präsentierens war das Deck durch die side shuffles tatsächlich gemischt, nur hätte er sich das ganze Sortier-Prozedere vorher sparen können und so auch nicht die Aufmerksamkeit der Schiedsrichter unnötig auf ihn gelenkt.
Fast Forward zu Runde 16: Stanley wurde von mir beauftragt, auf den Spieler ein wachsames Auge zu werfen, und siehe da, in der nächsten Runde passierte wieder genau das Gleiche: auseinandersortieren, sideboarden, stacken, mischen, so intensiv, dass er dafür deutlich länger als die 3 Minuten brauchte, die ein Spieler für die pregame procedure zur Verfügung hat. Da er aber auch jetzt gegen keine Regel verstieß und John gerade beschäftigt war, ließen wir ihn weiterspielen, in dem Glauben, dass er leider nicht begriffen hatte, was wir ihm eigentlich sagen wollten. Stanley vergab allerdings ein Warning für „Slow Play“, da er die 3-Minuten-Grenze deutlich überschritten hatte.

Nach einem finalen Team Meeting war der Tag 2 zu Ende. Am Abend gab es ein von Wizards finanziertes Essen in einem Restaurant am Strand und reichlich Smalltalk, und danach noch einige Runden Elder Dragon Highlander.

Sonntag und Montag

Am Sonntag liefen „nur“ die Top8-Playoffs, und bei denen wurden nur sehr wenige Schiedsrichter gebraucht. Für ich stand als erstes auf dem Programm, den schriftlichen L2-Test abzulegen, den ich am Freitag mit Collin verabredet hatte. Für den Test hatte ich 3 Stunden Zeit, war aber nach 2 Stunden schon fertig. Insgesamt erreichte ich 90% richtige Antworten, was nicht unbedingt superwahnsinnig toll ist, mir aber als Evaluation reichte und eine gute Basis darstellt, um darauf in Prag aufzubauen.
Danach nahm ich mir einige Zeit, bei Glen Angus Karten und Spielunterlage signieren zu lassen. rk Post hatte das Ganze schon am Samstag in der Mittagspause gemacht.
Ein Judge-Seminar über „Dealing with problematic players“ nahm den Rest des Tages in Anspruch. Bevor ich wieder ins Hotel zurückkehrte, hatte ich noch Einzelgespräche mit meinen Teammitgliedern vom Samstag, um uns gegenseitig Feedback zu geben. Alle waren zufrieden mit der Art, wie ich das Team geführt, Aufgaben verteilt und „mentoring“ betrieben habe, auch die L3-Schiedsrichter, die in meinem Team waren. Ich selber hatte auch das Gefühl, deutlich besser gewesen zu sein als in Dortmund.

Abendessen gab es in einer Bar am Strand, danach hatte ich bis tief in die Nacht Spaß mit weiteren Runden EDH.

Am Montag verbrachte ich einige Stunden am Strand, um mein Sponsorship zu genießen (danke, Wizards!) und in einem der großen Einkaufszentren, um Souvenirs zu kaufen. Ein Schiedsrichter aus Australien lud mich und zwei andere dann noch ein, im „Royal Hawaiian Schooting Club“ ein paar Magazine zu leeren (der Aussie hatte noch nie eine Waffe in der Hand gehabt und war Feuer und Flamme, als er auf der Straße einen Werbeflyer in die Hand gedrückt bekam…).
Erst um 22 Uhr abends ging mein Flug zurück nach Seattle, und ein niederländischer Schiedsrichter sowie Raphael Levy waren ebenfalls in dem Flieger. 28 Stunden nach Abflug (inklusive 11 Stunden Zeitverschiebung) war ich wieder in Greifswald und fiel total jetlagged ins Bett. Damit ging meine bisher längste und weiteste Reise für Magic zu Ende. Für mich war das ein sehr lehrreiches Wochenende, angefüllt mit interessanten Situationen und anregenden Gesprächen mit anderen Schiedsrichtern. Außerdem war es weiterer wichtiger Schritt in Richtung L3, wofür ich die ersten Teile des Tests abgelegt habe. Ich freue mich auf die nächsten Turniere, vielleicht Grand Prix Barcelona und wohl auf jeden Fall Pro Tour Prag.

Ich hoffe, dieser Bericht war ebenso interessant wie mein Wochenende. Über Feedback und Fragen freue ich mich wie immer, ebenso wie über Diskussionen zu geschilderten Spielsituationen. Schön die Kommentar-Funktion nutzen J

Falko Görres

Geschrieben von the real paluschke



Artikel:

Seite: [ 1 ] - 2
Kirtar - 14.03.06 - 02:00


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Obwohl ich hundemüde bin und schon lange schlafen wollte, hat mich dieser interessante Artikel tatsächlich noch wachgehalten.

Viel Glück bei deinem L3 Test und schreibe weiterhin so interessante Artikel!


Ich bin der Geist, der stets verneint. Der böses will und gutes meint. Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht; drum besser wär's, dass nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz, das Böse nennt, mein eigentliches Element.

Philip Schulz - 14.03.06 - 02:40

DCI Judge

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01.12.03

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Der GP Dortmund Bericht wird aber doch wohl noch nachgereicht, oder!?! ;)


Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

Sean Connery - 14.03.06 - 02:47


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25.07.04

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nabend!
War mal wieder ein sehr interessanter Artikel und mich hat schon länger interessiert wie so eine Pro Tour in Honolulu abläuft, schliesslich kommt man nicht alle Tage auf diese Insel fernab von Gut und Böse um Magic zu spielen oder zu judgen.
Etwas verwirrend fand ich am Anfang die Spieler Namen die von A-O gingen aber eine bessere Methode um die Spieler zu benennen gibts wohl eh nicht.
Es gab auch ein paar interessante Dinge die ich noch nicht wusste wie z.B. dass man die Notizen aus dem letzten Spiel nicht weiter verwenden darf.

Viel Glück auf dem Weg zum L3 und weitere Artikel bitte!
gn8
crazycow - 14.03.06 - 04:43


DCI Judge

Mitglied seit
26.03.02

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Schön zu lesen.
Viel glück in Prag


...

Weizen - 14.03.06 - 06:48


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hi palu!

was mich brennend interessieren würde: was waren das für regelfragen bei dem L2-Test, die du nicht gewusst hast?

Soll jetzt nicht negativ gemeint sein, aber auf mercadia hat man manchmal den eindruck man spricht mit einem wandelnden lexikon. Mich würde mal interessieren wie hart die fragen sind, die da teilweise gestellt werden.

ach ja: für den bericht von honolulu das tropical island als bild zu nehmen: geniale idee :-)
Viel glück beim L3-Test!

cya
Weizen


Mein Tauschthread

Type 2 ist like Type 1 with a permanent Nethervoid in play
- koreanfreak - 16.03.05 - 13:17

 the real paluschke - 14.03.06 - 08:12


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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Die Fragen aus dem Schiedsrichtertest sind vertraulich. Ich darf die Fragen nicht weiterzugeben.



Letzte Änderung: 14.03.06 - 08:41


 

Curse - 14.03.06 - 08:57


Mitglied seit
08.03.03

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Ja der Artikel ist so interessant wie dein Wochenende.
Hab wirklich von vorne bis hinten durchgelesen. War sehr gut geschrieben.
Was mich dennoch noch interessieren würde:
Was meinte der M. Bracht auf Planet-Mtg mit diesem "die Judges waren wieder Mal das allerletzte?".
Würd das gern noch wissen ;)

Viel Glück in Prag.
 the real paluschke - 14.03.06 - 09:00


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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@Curse: Ich weiß es nicht. Er hat wohl einen Game Loss bekommen in der letzten Runde des day1, den er nicht für gerechtfertigt hielt. Aber in seiner einzigartig informativen eise wollte er mit Details dazu nicht rausrücken. Ich selber war in den GL nicht verwickelt, kann also auch nix dazu sagen.


 

X - 14.03.06 - 09:00


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Hey..cooler Bericht, wie alle deine Jeudge-Reports..
Wenn du Dann ein L3 Judges bist, kannst du ja auch selber Judges "Ausbilden", richtig? Wenn ja, achst du das dann auf der Mercadiade?..Dann würde ch nämlich auch einmla kommen
 the real paluschke - 14.03.06 - 09:11


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

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über ungelegte Eier zu spekulieren, mag ich nicht so sehr. Gesetzt den Fall, ich bestehe den L3-Test (was keineswegs selbstveständlich ist), dann gibt es auch die Möglichkeit bei mir den L1-Test abzulegen, ja. Aber darüber können wir reden, wenn es soweit ist.


 

TheTudz - 14.03.06 - 12:09

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Bis auf das "ein paar Magazine leer geschosen" interessanter Bericht. Hättest du ruhig weglassen können. Reicht schon wenn die Kiddis von heute immer runder werden (z.B. vom Magicspielen); Militanten wären noch schlimmer.

Freuen würde mich auch, wenn du mal mit ein paar Silben die negativen Seiten (Streß, langweilige Aufgaben, nervige Spieler, schnarchende Zimmernachbarn...) beleuchten könntest. Klingt mir alles ein bisschen nach Werbung für Wizards. Ist es ja sicherlich auch, denn du beist bestimmt nicht die Hand, die dich füttert?!

Ansonsten prima, wenigstens mal anständiges Deutsch. Sieht man selten in diesem Forum.

TheTudz...

Letzte Änderung: 14.03.06 - 12:10
 the real paluschke - 14.03.06 - 12:28


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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Wenn man genau liest, wird man meine Kommentare über die kurze Nacht von Donnestag auf Freitag und über dumme Spielerfragen am Samstag + uneinsichtiger Spieler am Sonntag richtig deuten können. Das Problem ist aber wohl eher, dass ich an dem ganzen Wochenende nichts auszusetzen hatte, also auch nichts zum Nörgeln habe...


 

Avatar-des-Leids - 14.03.06 - 12:56


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Klasse Artikel, ich mag die Judge Berichte mehr als Spielerberichte, wo es immer nur um "Topdecken" und "Luck" geht

Zu einer Spielsituation:

Als ich auf dem GP Leipzig aus Versehen 8 Karten gezogen hab, hab ich auch sofort den Judge selber gerufen, mein Gegner hatte das auch nicht bemerkt. Was hab ich bekommen? Warning und Zwangsmulligan auf 6


I didn't come to play.Icame to win.

Freek - 14.03.06 - 13:19


Mitglied seit
22.08.04

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hi palu,

sehr netter Artikel den du da geschrieben hast. Vorallem lehrreich. Ich hoffe das du die L3 Prüfung bestehst weil Deutschland doch wenig Judges auf dem Level hat (meiner Meinung nach). Vllt kannst du dann ja den ein oder aderen bei einer mercadiade Testen ^^.

Mfg

Freek
Mastercheaf - 14.03.06 - 14:01


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einfach super der artikel,ist schon irre was du alles erlebst(neidisch sei^^)mfg


(\_/)
(o.o)
(><) also ich mag den Hasen zwar nicht, aber keiner kann sie halt aufhalten^^

Karten die ich zu Verschenken habe


nacht - 14.03.06 - 14:16


inaktiv

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Ich kann das wiederholen was die anderen vor mir gesagt haben:

HAMMER BERICHT!!!!

weiter so
Optimus Prime - 14.03.06 - 14:57


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Jo, der Bericht hat mir auch gut gefallen. Sehr flüssig zu lesen, auch die Spielsituationen sind gut und verständlich geschildert.
Finde das echt klasse, Turniere mal aus der Sicht eines Judges zu erleben. Nur weiter so. Du knüpfst da an, wo du mit den anderen Berichten aufgehört hast.
Martin Golm - 14.03.06 - 15:20

DCI Judge

Mitglied seit
19.01.06

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Zitat:Als ich auf dem GP Leipzig aus Versehen 8 Karten gezogen hab, hab ich auch sofort den Judge selber gerufen, mein Gegner hatte das auch nicht bemerkt. Was hab ich bekommen? Warning und Zwangsmulligan auf 6

Hast Du die gezogenen Karten angeschaut oder ungesehen vor Dir auf dem Tisch liegen gehabt? Im ersten Fall kann man als Judge nur das Mulligan erzwingen (inkl. Warning). Der zweite Fall erlaubt natürlich einen Handlungsspielraum. Und den hat Falko dann (IMHO korrekterweise) ausgenutzt.

Letzte Änderung: 14.03.06 - 15:22
undoder maulwurf - 14.03.06 - 15:37


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Ja, was die andren halt schon geschrieben ham, klasse Artikel.
Flüssig zu lesen, intressant und sehr informatief.
Bin allerdings schon ein bisschen neidisch; ein ganzes Wochenende auf eiener Trauminsel gesponsert zu kriegen, ist schon eine tolle Sache...

Dann natürlich noch viel Glück beim Judge-Test in Prag.
Liquidator - 14.03.06 - 16:07


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26.10.03

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Die Handyrechnung möcht' ich sehen, wenn du als Deutscher mit dem Handy nach Hawai telefoniert hast ;)(am besten auch auf's Handy)

Ansonsten gibt es 2 Entscheidungen von dir, die ich für ein wenig komisch halte ;)
Zitat:
Am Abend gab es ein von Wizards finanziertes Essen in einem Restaurant am Strand und reichlich Smalltalk, und danach noch einige Runden Elder Dragon Highlander.

lol, is' auf Hawai und zockt Magic(or whatever).

Zitat:
Abendessen gab es in einer Bar am Strand, danach hatte ich bis tief in die Nacht Spaß mit weiteren Runden EDH.


*gg* Freak ;). Ich hätt mir ja 'n paar Leute geschnappt und Hawai unsicher gemacht(z.B. in Clubs oder einfahc nur rumgelatscht). Sicher haste zwar Montag auch gemacht, aber is' ja net dasselbe.

Warste eigentlich baden?
Die Hawai Hemden rocken ja mal alles =).

Alles im allen ein interessanter Bericht, aber imo hätt auch noch ein wenig mehr Reisebericht sein können, aber wir sind hier ja auf einer Magicseite =).
Viel Glück für Level 3 !

cYa
Liqui

P.S. darfste net mal sagen in welchem Regelbereich die Fragen/Frage lag?


Cu and Greetz
Liqui

Nucular, das Wort heißt Nucular!


 the real paluschke - 14.03.06 - 16:14


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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Uff, ich muss gestehen, dass ich nach dem Essen mich nicht so fühlte, als müsse ich a) noch mehr Geld ausgeben (Hawaii war arschteuer) und b) lange weg bleiben. Die Tage waren auch so anstrengend genug, ohne am Abend in Bars mit Alkohol und Musik rumgemacht zu haben...


 

Celetuiw - 14.03.06 - 16:40


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07.03.04

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@ falko: ich habe mich schön öfters darüber gewundert, wie vorsichtig die Rulings auf grossen events, hier also der pro tour, sind. Du hast erzählt, wie spieler xy für die spielsituation greater good-yosei-shoal ein warning bekommen hat. Mir selbst ist es auf einem kleineren deutschen Turnier pasiert, dass ich für einen vergessenen discard nach thirst for knowledge schon ein klares game loss bekam- immerhin merkte der judge dazu an, er würde mir kein cheating unterstellen.
Daher die Frage: unterscheidet sich eine Situation wie ich sie beschrieben habe so stark von der die du beschreibst? oder ist so etwas auch auslegungsache und vom judge abhängig?
Ich hatte angenommen, dass auf einem event wie der pro tour mit einem höheren REL die Regeln auch anhand stärkerer penaltie´s durchgesetzt werden. Soweit meine kleine Frage und dicke props an dich für den schönen Artikel
Mfg Cele


Elen síla lúmenn' omentielvo

 the real paluschke - 14.03.06 - 16:55


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

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Der Unterschied zwischen "drawing extra cards" und "looking at extra cards" ist klar definitiert in den aktuellen policies.

solange du eine kate zwar von der bilbiothek (oder einer anderen zone) wegbewegt, aber sie noch nicht in kontat mit den anderen karten deiner hand gekommen ist, ist sie nicht "gezogen" worden. (zu beachten ist, dass das, was in den penalty guidelines steht, nicht aktuell ist - eine neue version der PG ist unterwegs) solange also die karten für das greater good noch nicht in der hand waren, ist die schwächere strafe, looking at extra cards", anzuwenden.


 

Celetuiw - 14.03.06 - 17:16


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07.03.04

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ok thx


Elen síla lúmenn' omentielvo

gameStar - 14.03.06 - 18:47

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20.09.04

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Mein Gott, was hab ich auf den Artikel gewartet...

Und nu isser da, und er ist noch besser, als ich erwartet hatte.

Die Judge-Berichte sind dann doch mal was anderes, man erfährt auch viel mehr.

Weiter so und viel Glück beim Lvl. 3-Test.


"Give a man a fire, he'll be warm for a day. Light a man on fire, he'll be warm for the rest of his life"
-Terry Prachett

Torben - 14.03.06 - 18:47


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Hey Falko, ich finde den Artikel auch sehr spannend. Von diesen zu klärenden Situationen kann ich gar nicht genug lesen. Sonst sitzt man da (nicht auf Pro Tours) als Spieler ja immer nur rum, hat mal selbst ne dumme Frage, auf dessen Antwort man auch hätte selbst kommen können. Aber das sind ja alles teilweise schon sehr knifflige Situationen, die weniger mit technischen Magic-Regeln an sich zu tun haben, sondern viel mehr mit Menschenkenntnis, Fingerspitzengefühl usw. Echt spannend.

Gruß Torben

Letzte Änderung: 14.03.06 - 18:50


(Torben)>(MagicDoldie) ich nehm auch bazaare, workshops etc. falls Du hast... (MagicDoldie)>(Torben) was für sachen ??? das sind doch keine Karten

Hypnotic-Specter - 14.03.06 - 20:10


DCI Judge

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hast du mit deinem EDH Azami oder Sliver Queen gespielt?


Je vais vous tuer!


 the real paluschke - 14.03.06 - 20:13


Operator, DCI Judge

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Azami :) Monoblue rockt alles.


 

Hypnotic-Specter - 14.03.06 - 20:19


DCI Judge

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nach den stunts, die du gegen mich hingelegt hast, glaube ich dir das

Zitat:
Spieler A ruft mich an den Tisch, nachdem dessen Bibliothek von seinem Tischnachbarn, Spieler C


warum gibt es keinen Spieler B?

Letzte Änderung: 14.03.06 - 21:12


Je vais vous tuer!


jopoking - 14.03.06 - 21:16


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super artikel!!
echt spannend und lehrreich geschrieben...
carbone21 - 14.03.06 - 21:36


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Go, Level 3, go! uh uh uh


Wichtig ist, dass du immer im Hintergrund die Goblintrommel hörst, mit dem ZoZu und den ganzen anderen Flunkies. Das fette Schiff, mit der riesigen Kanone vorne und dem fetten Afterburner hinten. Und lauter Sounds.

Avatar of Suck - 14.03.06 - 21:50

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ich hab mir dich anders vorgestellt
KingLoui - 14.03.06 - 21:51

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ALLSO ICH MUSS SCHON SAGEN ES IST WIRKLICH EIN SEHR GELUNGENDER UND AUSFÜHLICHER ARTIKEL!
ES HAT SPAß GEMACHT IHN ZU LESEN UND WÜRDE MICH SEHR FREUEN WEN DU WEITER SO GUTE UND INTERESSANTE ARTIKEL SCHREIBEN WÜRDEST!
ACH UND NATÜRLICH VIEL GLÜCK AN DEINEM L3 TEST!
MFG KINGLOUI
 the real paluschke - 14.03.06 - 21:54


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Specter: B ist der Gegner von C, der hat hier aber grad nix zu sagen gehabt :)

Kingloui: args, ich bin taub...danke für das Geschrei


 

Hypnotic-Specter - 14.03.06 - 21:56


DCI Judge

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So Paluschke jetzt gibt´s auch Lob vom Specter

Da ich vorhabe, dieses Jahr dem "Clan der Judges" beizutreten, freue ich mich über jeden Judge-Report, den ich in die Finger bekomme.
Deine Artikel sind nichtnur so gut wie die Berichte auf wizards.com, sonder übertreffen sie auch in gewissen Punkten .
Mal sehen, ob ich in einer gewissen Zeit auch solche Artikel präsentieren kann :)

Also mach weiter so und viel Glück in Prag auch von meiner Seite

Zitat:Specter: B ist der Gegner von C, der hat hier aber grad nix zu sagen gehabt :)


ahh ich habs ein wenig falsch verstanden: ich hab habe das so verstanden, dass B die Bibi umgekippt hat :D

Letzte Änderung: 14.03.06 - 22:06


Je vais vous tuer!


Fensterplätzchen - 14.03.06 - 23:21


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klar, viel glück für deinen bevorstehenden test erstmal.

Ich hab von Freunden gehört, dass man, wenn man noch ein bissi jünger, ist in hawaii ein halber mensch ist.
sie mussten am tag vor der pt im club mit unter 19 5 Euro extra zahlen!
und ihren Reisepass abgeben, wtf!?
und mit zutschechern ist auch nix wenn man erst mit 21 bier trinken darf :P


die situation mit dem reanimate/farseek typen find ich schlimm, also eigentlcih solche gegner. die (feige) durch gamelosses des gegners gewinnen wollen.

aber judges die einen strssen dass man im letzten extraturn stressen "make a decission. now!" find ich genauso zach btw.


Mich gibt es auch noch!!

Kaeptnhuck - 15.03.06 - 00:27


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wie heißt denn das warning für das hinterlassen von müll ?
das ist doch mal superlächerlich dafür nen warning zu verteilen


GANZ WICHTIG:
http://users.adelphia.net/~kamel/Posting.swf

Hawk - 15.03.06 - 09:41

DCI Judge

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Yo!
Das war wirklich ein schoener Judge Artikel.
Habe nun die Seiten gewechselt, da ich z.Z. in Hong Kong bin und sie hier genuegend Judges haben. Kann endlich wieder ein paar Turniere spielen. ^__^ (d.h. auch, das ich die Falko Hotline so schnell nicht nutzen werde ^_~)

ciao

Hawk
Martin Golm - 15.03.06 - 10:13

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Zitat:
wie heißt denn das warning für das hinterlassen von müll ?
das ist doch mal superlächerlich dafür nen warning zu verteilen

@Kaeptnhuck:
Procedural Error - Minor oder Procedural Error - Major -- je nach Verschmutzungsgrad.

Das Hinterlassen von Müll ist eine Unart, die leider auf Magic-Turnieren viel zu häufig anzutreffen ist. Ich finde es überhaupt nicht lächerlich, dafür Warnings zu verteilen.
Als Spieler fände ich es ziemlich unangenehm, an einen Tisch zu kommen, der total vollgemüllt ist. Wenn Dir das nichts ausmacht - bitte schön.
Als Judge finde ich es ziemlich nervig, ständig euren Müll wegräumen zu müssen. Ihr seid auf einem Turnier und nicht zu Hause, wo Mutti euch alles nachräumt.
Kaeptnhuck - 15.03.06 - 10:37


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klar das das mit dme Müll schon nervig ist aber dafür nen warning oder so zu verteilen finde ich schon rcht sinnfrei ...
man kann ja den spieler auch einfach nur auffordern den müll zu entsorgen


GANZ WICHTIG:
http://users.adelphia.net/~kamel/Posting.swf

Klugscheisser - 15.03.06 - 16:48


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Falko, du bist ein Glückskind! Fullsponsoring Hawaii, geile Sache. Super Artikel, wie immer. Viel Erfolg beim Test, gruß Klug

P.S.: Wenn du schon so´n Glück hast, gib mir doch mal bitte einen Tip für die Lottozahlen, der nächsten Woche


Meine Karten sind verkauft. Es war eine schöne Zeit in der Comunity, vielleicht sieht man sich ja nochmal irgendwo, gruß Klug

The Soulforged - 16.03.06 - 08:56


verbannt

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Bei jedem deiner Berichte werde ich neidisch! DCI Judge... ein Traumjob?

Viel Glück beim Lv. 3-Test!

Letzte Änderung: 16.03.06 - 09:00


Signatur? Wozu? Ich hinterlasse auch so genug Spuren...

Soldatenfan - 16.03.06 - 17:53


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MISSGESTALTEN!
Honolulu, auch noch full Sponsorship....da kann man ja nur neidisch werden.... ICH WILL AUCH!!!
Reisen ist mein Hobby, und das dann auch noch mit Magic verbunden...
WILL AUCH WILL AUCH WILL AUCH


"Glaube an das Ideal, nicht an das Idol."
-Serra


Custode - 21.03.06 - 13:08


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Schon ne tolle Sache - Play the game, see the world!

Zum Glück kann ich in Prag mitspielen inkl. Sponsorship :D

CU there palu, viel Erfolg beim Test!


/Ps: was findest du dazu: Beim PTQ hat einer, der nicht mehr Top8 machen konnte, zu mir gesagt ich kann ihm 20 Franken geben, dann gibt er auf. Ich frage den Judge was er dazu meint, weil der gerade dort war und der sagt: "Mir doch egal, könnt ihr schon machen, ich weiss dann von nix"
Ist das nicht ne Riesenschweinerei? Ich hab natürlich nicht angenommen...

Letzte Änderung: 21.03.06 - 13:10


Menno was soll man nur in seine Signatur nehmen?!



Fensterplätzchen - 21.03.06 - 18:02


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Zitat:/Ps: was findest du dazu: Beim PTQ hat einer, der nicht mehr Top8 machen konnte, zu mir gesagt ich kann ihm 20 Franken geben, dann gibt er auf. Ich frage den Judge was er dazu meint, weil der gerade dort war und der sagt: "Mir doch egal, könnt ihr schon machen, ich weiss dann von nix"
Ist das nicht ne Riesenschweinerei? Ich hab natürlich nicht angenommen...


ich lass mich nicht briben aber ich lauf auch nicht zum judge wenns mir mein gegner anbietet


Mich gibt es auch noch!!

 the real paluschke - 21.03.06 - 18:04


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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Warum sollte man nicht dem Judge Bescheid sagen? Es ist ein Regelverstoß, und zwar einer, der weit weniger tolerabel ist wie einfache Procedural Errors. Bribery ist Cheating und endet in Disqualifikationen. Was der Judge da vor Ort von sich gegeben hat, wenn das wirklich so passiert ist, ist absolut nicht nachvollziehbar.

Cheating zerstört die Integrität eines Turniers. Wer cheatet, schadet allen. Wer Cheater meldet, tut der Community einen Gefallen.

Letzte Änderung: 21.03.06 - 18:05


 

Fensterplätzchen - 23.03.06 - 21:58


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Ja ...wenn's der unsympatischte Mensch auf der Welt ist ja - in allen anderen Fällen schade ich mir selbst am meisten, wenn ich jemanden verpfeife, der, da ich ja sowieso nicht annehme mir nicht schadet.

Letzte Änderung: 23.03.06 - 21:59


Mich gibt es auch noch!!

Achilles - 25.03.06 - 12:02

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... und nächstes Mal bist Du vielleicht der unglückliche 9., weil ein anderer das Angebot angenommen hat.





sber11 - 25.03.06 - 12:51


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@fensterplätzchen:
Was halt der totale Quatsch ist.
Natürlich schadest du dir selbst damit.
Denn schließlich soll es bei einem Turnier
darum gehen, wer gewinnt und nicht, wer wieviel geld hat und damit seine gegner kauft.
Stell dir doch mal vor, du machst bei nem größeren Turnier Platz 9, weil sich jemand in die Top 8 "reingekauft" hat.
Dann kann man das Spiel auch sein lassen udn gleich nur Kontoauszüge mitbringen.
Also lieber dem Judge Bescheid sagen, das hat nichts mit "Verpetzen" zu tun, sondern damit, was
1. In den Regeln steht(und wenn man ein sanktioniertes Turnier spielt, verpflichtet man sich eben auch, sich an die Regeln zu halten)
2. Dem Spielt gut tut(wie oben erklärt)
gruß Sebastian
El Nakhla - 30.03.06 - 18:12


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Lol, cheating ist halt cheating, egal wems hilft bzw. nicht hilft... Was hast du für Foils bekommen Paluschke ?
/Edit: Aber deswegen zum Judge laufen ist auch nicht so der Plan...

Letzte Änderung: 30.03.06 - 18:13


Zitat:Grow ist deshalb so gut, weil es sich mit Brainstorm und Serum Visions ständig die Hand wieder auffüllt!
-Zitat des (fast) besten Spielers aus München

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