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Winter-Mercadiade '06

Es war mal wieder Mercadiade-Zeit. Winter 2006, Eiseskälte in Norddeutschland, aber im gemütlichen Lichtwarkhaus in Hamburg fanden sich zahlreiche Mercadia-User zu dem zusammen, was sie alle miteinander verbindet: die Lust am Pappkartendrehen. Also ab ins Auto und los!

Einleitung

Unsere Flensburger Truppe bestand aus unserem Fahrer Markus (Mercadia-Name SciZoist), Daniel (norder), Wolli (grebog) und mir (EdenX). Die Hinfahrt verlief reibungslos, denn Navi-Systeme können einfach mehr als sinnloses Umherirren und Passanten mit Orten konfrontieren, die sie zum ersten Mal in ihrem Leben hören. Untypisch pünktlich sind wir nach knapp zwei Stunden Autofahrt um ungefähr 9:15 Uhr an der Site angekommen. Daniel und Markus wollten ihre Decklisten für das Typ2-Turnier schreiben, was sich bei Daniel als echtes Problem herausstellte, da er ursprünglich Battle of Wits.dec in die Schlacht führen wollte. Nachdem wir also sein 260+ Karten-Deck sortierten und er schon einige Decklisten-Zettel ausfüllte, verging ihm die Lust und er hat doch ein „normales“ Deck gespielt. Ich persönlich zog es vor, meine Deckliste schon zwei Tage vorher auszudrucken und nicht weiter über mein Deck nachzudenken, weil man mit „Last Minute“-Änderungen meistens sowieso die falsche Entscheidung trifft und das Risiko auf eine fehlerhafte Deckliste erhöht. Da wir ja professioneller Weise so pünktlich waren, hatten wir noch Zeit diverse Decks und Tauschalben anzugucken. Wir trafen Michael Heiduk (Blitzbold), der um 10:00 Uhr das Extended-Turnier mitmachen wollte. Ich fragte ihn, was er denn spielt, da sich mein Wissen im Extended auf Atog, Affinity, CAL und Boros Deck Wins beschränkt. Er zeigte mir das Ichorid-Deck, von dem ich mal irgendwo gelesen hatte und was sehr lustig aussah. „Na ja“, dachte ich mir und meldete leise Zweifel an. Natürlich landete genau dieser Spieler mit genau diesem Deck auf genau dem ersten Platz im Extended.

Two-Headed-Giant-Sealed

Kurz nach 10:00 Uhr hieß es denn auch für uns: Action! Das Two-Headed-Giant-Sealed (2HG-Sealed) startete. Ursprünglich wollte ich mit Urs (Ayahausca, Grüße an dieser Stelle) aus München antreten, aber der Wettergott hatte ein Wort mitzureden, so dass es für Aya nicht möglich war nach HH zu kommen. Im Grunde hatte ich keinen Bock mehr auf 2HG-Sealed, aber Markus, der eigentlich Extended mitspielen wollte, entschied sich kurzerhand um und bildete mit mir einen „Riesen“. Daniel und Wolli hatten sich auch als Team zusammengefunden. Bei der Anmeldung der erste Schreck: Teamnamen! Keiner hatte eine Idee, wie das eigene Team denn heißen solle. „Hey Falko (the real paluschke), sag mal ein Wort“. Falko verwirrt: „Möp?!“. Und das war die Entstehungsgeschichte des „Team Möp“. Ein anderes Team verweigerte es, einen Namen zu nennen und sagte nur „Nein, nein, nein!“, und schon war das Team „Nein, nein, nein!“ getauft. Markus gab uns den glorreichen Teamnamen „Mesmeric Orbs“, da er diese Karte liebt und irgendwie in jedem Deck spielt. Ich glaube, er würde sie selbst im White Weenie spielen. Nach einem kurzen Regelbriefing von Falko gab es die Produkte: 1 Starter Ravnica sowie 4 Booster für jedes Team. Markus und ich setzten uns in die hinterste aller Ecken und Markus öffnete den ersten Booster und zeigte sofort die Sacred Foundry: „Und was hast du?“ Ich guckte meinen ersten Booster an und hatte ein Overgrown Tomb. Im nächsten dann einen Foil Hunted Dragon. Der Rest war leider völliger Crap, wir hatten keine solide Common-Basis und keinen Rare-Spoiler. Der Plan war natürlich, dass das eine Deck U/B Mill ist und das andere im Optimalfall G/W Control, möglichst Vitu-Ghazi und Evangel. Boros wollten wir auf keinen Fall spielen, da es doch ein Unterschied ist 20 oder 40 Leben runterzuprügeln. Wir schauten also voller Entsetzen unseren Pool an und nach einiger Zeit hatte Markus ein U/B-Control mit fünf Countern und ein wenig Removal und ich steuerte ein Boros-Deck. Soviel zu unserem Plan. Immerhin hatte ich einige solide Karten dabei, wie Skyknight, Faith Fetters, 2x Fangtail, 2x Armorer, Forgeling, Embermage, Equenaut, 2x Fury Shield und ich spielte auch den Hunted Dragon aus Mangel an Alternativen. Eigentlich bin ich nicht von den Hunted-Viechern um Limited überzeugt. Der einzige Spoiler war das Double Strike-Land. Resigniert erwartete ich unseren Untergang.

Runde 1 gegen Sascha Thomsen und Marian Will (den Teamnamen habe ich vergessen, es war glaube ich irgendwas Furchteinflößendes).

Turn 2 hat Sascha eine Kudzu liegen, die er mit Turn 3 Land + Farseek auf 3/3 bringt. Das zwingt mich, meine Fiery Conclusion gleich mal darauf zu schleudern. Unbeeindruckt legt er später Siege Wurm, Guardian of Vitu-Ghazi und den Selesnya Guildmage. Marian kümmert sich mit seinem U/B-Control um die Regeneration der dicken Tiere mit Strands of Undeath. Das Mark of Eviction ist sehr unschön, da wir so immer mehr discarden müssen und Markus mit seinem Tempo weit hinterherhinkt, da Marion ein Clutch of Undercity auf sein Aquädukt schleuderte. Wir wehrten uns ein bisschen, aber mit dem Wissen im Hintergrund, dass unsere Decks mit diesem Gegner überhaupt nicht klarkommen. Wenig später die Aufgabe.

0:1, meine Untergangsprophezeiung schien sich zu erfüllen.

Runde 2 ging gegen das Team „Boosterpiraten“.

Wir lieferten uns ein relativ spannendes Duell. Markus und ich hielten beide eine Hand mit zwei Ländern. Turn 3 hatten wir immer noch kein Land nachgezogen und zitterten uns beide das Land von oben. Damit konnte ich eine gute Boros-Kurve hinlegen mit Skyknight, Fangtail, Armorern. Markus konnte einige wichtige Sachen countern. Die tapfere Legion ging immer fleißig in den Combat mit Unterstützung von den Fury Shields. Die Boosterpiraten konnten gut dagegenhalten, zogen aber ihre Keycards nicht und wir gewannen. Im Testspiel danach zogen sie uns natürlich deutlich ab, was mich bei unseren Decks nicht wirklich überraschte.

1:1, immerhin etwas.

Runde 3 gegen das Team „FZB“ (wofür auch immer das stehen mag).

Ein Kopf spielte U/B Mill mit Glimpse the Unthinkable, Psychic Drain und 3 Last Gasp. Der andere Kopf hatte ein gutes Selesnya-Beatdown-Deck. Hey, da war unser Plan ja! Na ja, Markus kümmerte sich wieder ums Countern und meine Critter wurden im Combat durch das Sunhome Fortress unterstützt. Allein mit diesem Land machten wir mehr als die Hälfte des nötigen Schadens, weswegen wir trotz resolvter Glimpse und diversen Vedalken Entrancern das Race „Damage vs. Mill“ für uns entschieden. Obwohl zwischenzeitig durch ein Hex unser gesamtes Board abgeräumt wurde.

2:1, „was geht denn?!“

Ein anderes Team stand auch 2:1 und bot uns einen Draw an, wenn wir gegeneinander gepairt werden würden. Da ich bei ihnen schon das Glare of Subdual sowie solide Critter gesehen hatte, war ich davon ganz begeistert. Ein weiterer Aspekt war, dass ich seit dem frühen Morgen nichts Essbares in den Magen bekam und es schon nach 14:30 Uhr war. Das Typ2-Turnier sollte immerhin gegen 16:00 Uhr anfangen und die Region oberhalb der Gürtellinie knurrte unüberhörbar. Ich konnte Markus, der irgendwas von Gewinnen und Preise abstauben murmelte, überzeugen, wie schlecht unsere Decks sind und er willigte ein. Mein Inneres jubilierte. Natürlich wurden wir nicht gegen das Team gepairt, sondern gegen Team „B-I-N-G-O“, benannt nach der gleichnamigen Karte und bestehend aus Daniel und Wolli. Da Hunger neben Schlaf sowieso zu einer der überbewertesten Bedürfnisse beim Magicspielen zählt, nahmen wir die Herausforderung an.

Runde 3 also gegen Team „B-I-N-G-O“.

Während Markus erst mal das Länderlegen verweigerte, baute ich in aller Ruhe meine Legion auf. Irgendwann kam ein Equenaut bei mir, den Markus auch gleich mit den Strands of Undeath verzauberte. Was machen Daniel und Wolli? Letzterer spielt einen Equenaut, den Daniel mit den Strands verzauberte. Was zum…? Stalling war angesagt, was Markus mit seinen Countern auch noch mal betonte. Ich beschwörte einen Greater Forgeling und zusammen mit dem Sunhome Fortress hatten wir jetzt doch die Nase vorn. Daniel und Wolli hatten aber einiges an Gegenwehr, also brauchten wir eine Solution. Ich hatte einen aktiven Embermage im Spiel und einen Hunted Dragon auf der Hand. Von oben kam Rain of Embers. Ich spiele also den Dragon aus, Daniel kriegt die weißen Ritter. Markus spielt erst mal Netherborn Phalanx, was bei einigen Token auf Wollis Seite und den drei Rittern schon echt übel war. Ich zockte Rain of Embers und anschließend pingte ich einen Ritter mit dem Embermage. Freie Bahn für den Dragon. Wolli konnte zur Gegenwehr eine Goliath Spider ins Spiel bringen, für die Daniel die passende Gaze of Gorgon hatte, um den Dragon im nächsten Zug zu entsorgen. Wir starteten einen Angriff mit allem, was Beine hatte. Wie erwartet blockte die Spinne den Drachen. In Response habe ich erst mal einen Judge gerufen, um den nächsten Move abzusichern. Aus seiner Sicht gab es keine Einwände, also habe ich gleich zwei Fury Shields auf die Spinne gespielt, sind gleich 14 Schaden. Zusammen mit den anderen Crittern war das auch wieder genug, also endete das 2HG-Sealed für uns mit

3:1, wie auch immer das zustande kam.

Wir hörten von verschiedenen Seiten, wie schlecht doch unsere Decks seien, dass wir uns nur durchgeluckt haben und die Spiele allein von dem Sunhome Fortress entschieden wurden. Ich bejahte das alles kräftig und war gleicher Ansicht.
Markus murmelte wieder was von Preisen und mit dem vierten Platz bekamen wir tatsächlich noch was ab. Aber das Startgeld von 13 Euronen pro Kopf hatten wir durch die Duals ja ohnehin schon wieder drin.

Zum 2HG ist zu sagen, dass es ein überaus amüsantes und interessantes Format ist, erstrecht im Limited. Ein echter Gewinn für die Mercadiade.

Type 2 Standard



Es blieb natürlich keine Zeit mehr fürs Essen vor dem Typ2-Turnier und die Gedankenblasen von Hamburgern, Pommes und Cola zerplatzten, als seien sie aus Seife. Aufgrund der wieder regen Teilnahme wurden sechs Runden Swiss angesetzt und ich stöhnte erst mal innerlich, denn das bedeutete circa sechs weitere Stunden ohne Essen. Vor Turnierbeginn bin ich erst mal zu Philip Schulz gegangen, um meine Deckhüllen durchchecken zu lassen, da sie doch schon etwas älter sind und ich beim Deckcheck keine böse Überraschung will. Tatsächlich mussten einige ausgetauscht werden.
Mein Deck der Wahl war ein klassisches Rock mit U-Splash für Meloku und Kaiga. Das Ganze etwas mehr auf Kontrolle ausgerichtet mit 4x Nezumi Shortfang, 3x Last Gasp und 3x Hideous Laughter main. Klar, Laughter und Shortfang haben nicht die Supersynergie, aber es gab nie Probleme. Die Erkenntnis nach dem Turnier war, dass ich die Laughter ins Board packen sollte und dafür 3x Cranial Extraction main. Die 3 Naturalize im Main sind für Greater Good, Glare of Subdual, Jitte, Hymne, gegen Ideal etc. Erst mal die Deckliste:

Name: Yet another Rock

Länder:
4x Overgrown Tomb
2x Watery Grave
1x Okina, Temple to the Grandfathers
1x Shizo, Death’s Storehouse
1x Miren, the Moaning Well
1x Tendo Ice Bridge
7x Forest
4x Swamp
2x Island
= 23 Länder

Kreaturen:
4x Sakura-Tribe Elder
4x Nezumi Shortfang
3x Kokusho, the Evening Star
1x Keiga, the Tide Star
2x Ink-Eyes, Servant of Oni
2x Grave-Shell Scarab
2x Meloku the Clouded Mirror
= 18 Kreaturen

Andere Spells:
3x Kodama’s Reach
3x Naturalize
3x Sensei’s Divining Top
4x Putrefy
3x Last Gasp
3x Hideous Laughter
= 19 andere Spells
= 60 Karten Maindeck

Sideboard:
4x Cranial Extraction
3x Nezumi Graverobber
2x Ghost-Lit Stalker
2x Eradicate
2x Life from the Loam
2x Arashi, the Sky Asunder
= 15 Karten Sideboard

Das Sideboard brachte Extraction für Rock, U/x, Gifts, Greater Good, Enduring Ideal. Graverobber gegen Gifts und Greater Good, sowie gegen alle Matchups, wo ich mein Spotremoval einfach nicht gebrauchen konnte. Die Stalker gegen alles, was mich mit Countern nervt, Eradicate für Melokus, Keigas und erstrecht Yoseis. Life from the Loam, weil ich eigentlich mit diversen Annex-Wildfire-Builds rechnete, im Endeffekt habe ich sie nie geboardet und bei 4x Elder und 3x Reach sollte man gegen LD eigentlich auch so zurechtkommen. Arashis für wasauchimmer. Die Devise lautete: „einfach mal gucken, was da so kommt“ und auf ging es in

Runde 1, Gegner ist Stephan Michaelsen mit Enduring Ideal. Der Würfelwurf ging an ihn (ich gewann übrigens keinen einzigen Würfelwurf, also im Folgenden erwähne ich das gar nicht mehr).

Er beginnt erst mal mit Mulligan auf 6. Ich halte eine gute Hand mit Shortfang, Ländern, Top und Removal. Er kommt trotzdem gut raus mit Land und Bird. Bei mir kommt Turn 2 Shortfang go. Er hat das Night of Soul’s Betrayal, was erst mal Birds, Elder und Shortfangs abstellt. Was zum…? Er legt im weiteren Verlauf Ghostly Prison, Privileged Position, Ivory Mask. Ich habe Kokusho gelegt, er spielt Final Judgment. Ich lege noch einen Kokusho, er wieder Final Judgment. Da mir klar ist, dass ich gegen Ideal spiele, spiele ich erst mal die beiden überflüssigen Last Gasps auf meiner Hand um den Kokusho-Lifedrain auszulösen. Ich habe noch einen weiteren Kokusho (was sonst?), der ihn ein bisschen für 4 Schaden hauen kommt, eher Stephan auf 3 Leben ein Enduring Ideal resolvt. Ich habe innerlich das Spiel abgehakt, da ich mit Confiscate auf Kokusho rechnete. Stattdessen sucht er sich Form of the Dragon, geht auf 5 Life hoch. Der Kokusho-Angriff nützt wenig, da er durch das NoSB ja „nur“ 4/4 ist und er immer wieder auf 5 Life geht. Ich klopfe also auf mein Deck, nutze das Top, sehe ein Putrefy und spiel das auch gleich mal auf Kokusho. 1:0. Ich boarde sämtliches Removal raus und bringe Extractions, Graverobber und Arashi. Stephan mulligant erst mal auf 5 runter und hat eine Hand mit Land und 2 Birds. Bei mir kommt Runde 2 wieder der gute Kurzzahn. Weiterhin lege ich das Top, Miren und Runde 4 spiele ich eine Extraction auf das Ideal. In seinem Deck sehe ich nur noch die Form of the Dragon als Wincondition. Er hat zwei Birds im Spiel, muss aber angesichts des Kokushos ein Final Judgment spielen. Bei ihm geht seine Hoffnung auf drei rote Mana für die Form und ich opfere Kokusho für Miren. Ich lege nach dem Judgment den nächsten Shortfang und lasse ihn discarden. Eigentlich ist schon alles gelaufen, aber er gibt erst auf, als ich die nächste Extraction auf Form spiele.
Ich würde im Ideal eher auf das Artefaktmana setzen, da man sich mit NoSB und Wrath/Judgment die ganze Manabasis weglatzt.

Also 1-0-0, 2:0, schöner Auftakt.

Runde 2 gegen Jörg Sethe mit Glare/b.

Ich habe wie sooft Turn 2 den Shortfang, den Jörg auch gleich mal mit Putrefy beantwortet. Wir legen fleißig nacheinander unsere Fatties aufs Feld, eher er mit dem Glare die Kontrolle erlangt. Ich habe jedoch Miren und opfere Kaiga hinein, um seinen Yosei zu übernehmen. Er zieht es vor, seinen eigenen Drachen verfaulen zu lassen. Auf seiner Seite des Feldes liegt ein Kodama of the North Tree, den er auch gleich mal in die Redzone schickt. Ich blocke mit einem Sakura-Tribe Elder sowie einem Meloku-Token, nehme dankend vier Schaden und End of Turn spiele ich ein Hideous Laughter. Dank der Last Gasps bekommt Jörg nicht allzu viele Kreaturen für das Glare und ich kann immer wieder einigen Schaden mit den Token erzwingen. Als Jörg auf zehn Leben angekommen ist lege ich den zweiten Kokusho neben den ersten. Irgendwie peinlich, diesen Doppel-Kokusho-Kill hinzulegen, aber wenn’s hilft… 1:0

Ich nehme ausnahmsweise die Shortfangs und die Laughter raus und boarde dafür 2x Eradicate, 3x Extraction und 2x Arashi. Game 2 ist schnell erzählt. Jörg spielt eine schnelle Extraction auf Kokusho, damit so was wie in Game 1 nicht wieder vorkommt. Einen Turn später kommt der Kodama des Nordbaumes daher. Bei mir keine Gegenwehr. Ich werde gehauen, sage „Aua!“, nehme sechs Schaden. Ich beschwöre einen Grave-Shell Scarab. Jörg hat wieder das Putrefy, geht hauen, „Aua!“, sechs Schaden für mich. Er tappt vier Mana für das Glare of Subdual. Ich grabe nach dem Scarab und schick ihn wieder in die Schlacht. Bei Jörg kommt der Elder, tappt den Scarab, ich werde gehauen, erspare mir das „Aua!“ und bin auf 2 Leben. Der Elder bekommt am Ende des Zuges ein Last Gasp verpasst. Aus irgendeinem Grund buddel ich wieder den Scarab und lege ihn als Blocker, aber Jörg hat wieder eine Kreatur für das Glare, aber der Trampledamage hätte ja auch so gereicht. 1:1

Game 3 ist schon wieder spannender. Es geht zunächst hin und her, einer legt eine dicke Kreatur, der andere das Putrefy. Ein Loxodon Hierarch geht zum Angriff über. Ich blocke mit dem Elder und eot macht der Elefant seinen letzten Schnaufer. Jörg extractet meine Extraction und kennt dadurch meine Hand. Danach ziehe ich mir aber zwei Ink-Eyes zusammen, einer fällt dem Putrefy zum Opfer, der andere kommt aber durch und ich rekrutiere Arashi aus seinem Friedhof. Bei mir liegt passend zu Ink-Eyes schon Shizo im Spiel und Jörg zieht von oben die Pithing Needle und setzt das Land somit außer Gefecht. Auf meiner Hand ist jedoch ein Naturalize, also geht die Inky-Action munter weiter, bis Jörg einen Scarab findet und fortan jede Runde blockt. Das Spiel zieht sich in die Länger, bis ich im ersten Extra Turn Meloku lege. Jörg ist noch auf zwölf Leben. Er hat keine Antworten auf der Hand, also erscheinen Ende der Runde vier Illusions. Er kann mit einem Bird Meloku chumpblocken, da ich Shizo schon wieder vergessen hatte. Jörg ist dran und hat den vierten Extra-Turn, findet nichts Nützliches und ich lasse noch acht weitere Illusions erscheinen. Jörg opfert den Scarab, findet aber keinen Arashi und die Token fliegen zum Sieg im letzten Turn, knappe Kiste! Jörg lässt sich übrigens davon nicht verwirren und belegt am Ende noch Platz 5.

2-0-0, 4:1. So kann es doch weitergehen!

Runde 3 an Tisch 1 gegen den späteren Sieger des Turniers Sascha Thomsen mit Heartbeat-Combo.

Mhhh, ich schnupperte Tisch1-Luft. Irgendwie kalt. Kein Wunder, wenn die Tür nebenan offen steht.Game 1 habe ich Turn 2 wieder den Shortfang, der Sascha gut unter Druck setzt. Er legt Heartbeat und discardet fleißig weiter. Als er nur noch zwei Handkarten hat, muss er einen Combo-Versuch starten. Für den Shortfang wirft er ein Land ab, hat aber noch sieben weitere und den Heartbeat im Spiel. Die letzte Handkarte war ein Ideas Unbound, womit er ein Top und Compulsive Research findet. Er spielt noch einmal Ideas Unbound, bekommt Early Harvest und geht nun erst richtig ab. Nach dem dritten Mal Ideas Unbound, zwei Gifts Ungiven, mehreren Transmute-Aktionen, Recollects und Top-Manipulierungen später spielt er mit drei Heartbeats im Spiel das Early Harvest und ein großer Maga resolvt. Was zum…? 0:1

Mal wieder wandert das ganze Removal ins Sideboard und die üblichen Verdächtigen wie Extraction und Graverobber kommen ins Deck. Außerdem boarde ich ein Eradicate, da ich grob Melokus erwarte und vielleicht ergibt sich ja auch die Situation, dass Sascha in der Not die Drifts of Phantasm casten muss. Ich lege Turn 2 erst mal, genau, den Shortfang. Runde 4 spiele ich die Extraction und sage dummerweise Early Harvest, da ich denke, dass ich ihn somit genug verlangsame. Natürlich sollte man in diesem Matchup immer den Heartbeat rausfischen. Ich sehe bei der Verrechnung der Extraction zwei geboardete Melokus sowie Blaze, damit mehr Winconditions vorhanden sind. Ich ziehe Eradicate, habe aber kein Ziel, bis Sascha Meloku legt. Nun guckt er so doof wie ich in Game 1, kann sich aber in Response noch vier Token bauen, die zweimal bei mir vorbeischauen und ein nicht ganz so großer, aber immer noch tödlicher Maga betritt das Feld. Ich ärgere mich, dass ich in beiden Spielen nicht ein Naturalize gesehen habe.

2-0-1, 4:3. Das ging schnell.

Naiv denke ich mir, dass ich endlich mal Zeit für ein paar Notizen habe. Aber wir reden natürlich über Saschas Luck, sein Deck, mein Deck, das Deck des Nachbartisches und diverse Mono-Black-Decks, die sich auf den oberen Tischen tummeln. Kurze Zeit später werden die Pairings für Runde 4 bekannt gegeben.

Runde 4 spiel ich gegen Jan-Frederick Link, der Greater Good gewählt hat.

Es ist wohl 1zu1 die Liste, die Frank Karsten auf den Worlds gezockt hat. Im ersten Game mache ich nicht viel, außer natürlich Turn 2 Shortfang, den Jan-Frederick erst mal als Outlet für seine Drachen nutzt. Ein paar Runden später legt er das Greater Good und hat die Goryo’s Vengeance auf Yosei. Ich überlege kurz, ob ich gleich zusammenschieben soll, lass ihn aber erst mal gewähren. Tatsächlich enttappe ich noch zweimal, finde aber nichts Rettendes und er gewinnt mit der Vengeance. 0:1

Und ein weiteres Mal verlassen alle Gasps und Laughter sowie drei Putrefy das Maindeck, dafür kommen Extractions, Graverobber, Eradicates. Ich lege Turn 2 natürlich eine Ratte, diesmal ist es aber ein Graverobber vom Nezumi-Gesocks. Ein weiterer befindet sich auf meiner Hand. Damit gehe ich sehr optimistisch in die Partie. Turn 4 werden meine Extractions extractet (Stichwort: Jitte gejittet) und wenig später castet er einen Yosei, der mir als ein geeignetes Ziel für mein Eradicate auf der Hand vorkommt. Bei mir kommt ein Nezumi Shortfang zu seinem Stammesgenossen und zusammen bereiten sie Jan-Frederick gehörige Probleme, die er mit Hilfe der Gifts Ungiven zu lösen versucht. Natürlich lege ich die Kreaturen in den Friedhof, da ich sie mit dem Graverobber gleich remove. Jan-Frederick spielt ein Kodama’s Reach und koppelt die Vengeance ran. Ich frage nach dem Target für die Vengeance und entferne es natürlich. Ich behaupte nun, dass das Kodama’s Reach countered on Resolution ist, da alle Ziele illegal geworden sind, was Jan-Frederick als Blödsinn erachtet, da das Reach ja kein Ziel hat. Gleich mal einen Judge herbeigewunken, der bestätigte, dass das Reach durch das Splicen ein Target bekommen hat, welches bei Verrechnung allerdings nicht mehr legal war, wodurch auch der Effekt des Reach fizzelt. Wenig später gibt mein Gegner auf, da er gegen die Graverobber einfach nicht mehr ankommt. Er hatte sein Removal rausgeboardet und voll auf die Gifts-Engine gesetzt. 1:1

Er boardet noch mal nach, ein paar Removal wandern zurück ins Maindeck. Turn 2 lege ich wieder den Graverobber, Turn 4 spielt Jan-Frederick wieder die Extraction auf Extraction. Ich entscheide mich, end of turn den Graverobber zu flippen und gehe fortan für vier Schaden die Runde hauen. Mir werden Chumpblocker in den Weg gelegt, aber ich habe wieder einmal Shizo auf dem Tisch. Jan-Frederick ist auf fünf Leben und hat einen Kokusho als schwarze Kreatur, entscheidet sich aber aus irgendeinem Grund für den Angriff. Ich gehe von 18 auf 13 Life und wir befinden uns bereits im zweiten Extra-Turn. Es ist nun also die letzte Chance, was Passendes zu ziehen. Ich gucke in den Topf und finde nichts, bringe Jan-Frederick trotzdem auf einen Lebenspunkt runter. Nun besinnt er sich und lässt Kokusho zuhause. In meinem letzten Zug finde ich nach dem Draw als dritte Karte im Topf: Okina! Verdammte Axt, eine Runde zu spät. Shit happens, wie der Franzose zu sagen pflegt.

2-1-1, 5:4. Das zweite Mal Extra-Turns.

Wir waren natürlich die letzten, die fertig wurden und somit gab es keine Erholungspause, sondern es ging direkt in

Runde 5, Gegner Friedrich Wulschner mit U/W Control.

Da Friedrich bei uns öfters das FNM mitspielt und immer dasselbe Deck spielt, weiß ich, was mich erwartet. Ich bin darüber nicht unbedingt froh, denn sein U/W hat nur unangenehme Karten wie unzählige Counter, Devouring Light, Wrath of God, Faith Fetters und am schlimmsten ist der Story Circle - alles main versteht sich. Runde 2 habe ich den Shortfang, aber wie immer hat Friedrich das Mana Leak. Er countert wichtige Sachen weg, zieht selber viele Karten durch den Jushi Apprentice und wenn er mir mal einen Finisher wie Meloku oder Kokusho gewährt, verpasst er ihnen sofort die Faith Fetters. Zu allem Überfluss kommt noch der Story Circle auf schwarz. Ich kann ihn trotzdem auf sieben Leben bringen und habe immer noch den gefesselten Kokusho und Miren im Spiel, womit ich Friedrich für die letzten fünf Lifeloss „überraschen“ will. Ich resolve einen Shortfang und Friedrich legt nächste Runde eine Needle. Ich gehe davon aus, dass er den Shortfang benennt und staune nicht schlecht, als er „Mairenn“ sagt. Autsch! Von da an geht natürlich wenig und ein Keiga erledigt mich. 0:1

Ich tausche wie immer das Removal aus und nehme dafür Extractions, Eradicate und den Ghost-Lit Stalker rein. Ich lege gut los, beschleunige mein Mana und klaue mit einem gechannelten Stalker Friedrichs gesamte Hand. Nächsten Zug spiele ich eine Extraction auf Meloku. Friedrich legt Keiga, den ich schwuppdiwupp eradicate. Ohne Wincondition mag Friedrich nicht weiterspielen und es steht 1:1.

Das dritte Spiel ist so eines, wie ich sie in letzter Zeit immer wieder gegen Friedrich habe: ich ziehe Länder, noch mehr Länder und als Krönung vielmehr Länder. Der Spielverlauf ist lächerlich. Ich ziehe Land, fluche, gebe ab. Friedrich zieht eine Karte mit dem Jushi und seine normale. Ich ziehe wieder Land, fluche wieder und Friedrich zieht wieder zwei Karten. Infinite Loop. So kommt es, dass ich am Ende des Spiels 18 (!) Länder im Spiel habe und in meinem Friedhof lediglich fünf Karten sind, die alle gecountert wurden. Natürlich lag auch wieder der allseits beliebte Story Circle auf schwarz. Friedrich zog sein halbes Deck mit den Jushis und im zweiten Extra-Turn besiegen mich die Meloku-Token.

2-1-2, 6:6. Ich fluche noch mal über die Länder und gehe in

Runde 6 gegen Björn Lass mit Mono-Blue-Control.

In der letzten Runde also mein Stammgegner Björn. Wir spielen immer gegeneinander, wenn wir am selben Turnier teilnehmen. So geschehen bei den Regionals 2005, der Sommer-Mercadiade 2005 und jetzt also die Winter-Mercadiade 2006. Bisher haben wir eine ausgeglichene Bilanz gegeneinander.

Game 1 spielt Björn in Runde 2 erst mal einen Boomerang auf mein einziges Land. Er legte den Jushi, viele Inseln und später noch zwei Jushis, Magpie und Meloku. Ich bleibe lange auf zwei Ländern hängen, vielleicht hätte ich in der letzten Runde nicht so viel über die Länder schimpfen sollen? Ich habe alle drei Naturalize auf der Hand, finde aber kein Ziel. Warum habe ich die Dinger eigentlich nie, wenn ich sie mal brauche? Anstatt einfach schnell zu scoopen, spiele ich sinnlos weiter. Ich verliere natürlich und habe zudem viel Zeit vergeudet. 0:1

Ich boarde die Naturalize sowie Removal raus, bringe den Ghost-Lit Stalker, Extraction, Eradicate. Das zweite Spiel läuft besser. Ich lege Turn 2 den Shortfang, für den Björn aber ein Boomerang und danach ein Leak hat. Ich schaffe es, durch einen Elder Ink-Eyes an den Countern vorbeizuschummeln und reanimiere Meloku. Auch in diesem Spiel channel ich einen Stalker und Björns letzte Hoffnungen schwinden. 1:1

Wir mischen gerade für Game 3, da werden die Extra-Turns announct. Also wieder ein Draw.

2-2-2, 7:7. Sehr, nein SEHR durchschnittlich.

Björn und ich machen schon mal das Spiel für die Sommer-Mercadiade 2006 aus, nachdem ich mich darüber beschwerte, dass ich in der letzten Runde, es war mittlerweile circa 22:00 Uhr, ein monoblaues Controlldeck abbekommen musste. Ich ging von sechs Runden viermal in die Turns, obwohl ich alles andere als langsam spiele. Es ist ein sehr controllastiges Meta zur Zeit im Typ2, was man auch daran erkennen kann, dass ich immer das Removal rausboardete, da ich soviel einfach nicht brauchte. Trotzdem bin ich mit meinem Deck sehr zufrieden, würde aber wie schon erwähnt im Nachhinein die Laughter ins Board stecken und durch Cranials ersetzen. Außerdem machen sich Shadow of Doubt gut, da sie gegen Greater Good und Heartbeat-Combo brauchbar sind.

Ausklang

Circa 22:30 Uhr, nun konnte ich mich endlich um meinen Appetit kümmern. Zusammen mit Markus und Daniel zogen wir los, um McDonald’s zu stürmen. Nach kurzer Zeit kamen wir an und was sehen wir? Geschlossen! Seit 20:00 Uhr! Seifenblasen ringsum. Wir tingelten ein wenig weiter, bis wir bei Jim Block ankamen und endlich überdimensional große Burger in uns stopften. Zurück zum Lichtwarkhaus und Wolli eingesammelt. Wir waren im Begriff aufzubrechen und uns auf die nächste Mercadiade zu freuen, als eine Stimme fragte: „Hey, wollt ihr noch einen Ravnica-Draft machen?“. Wir waren irgendwie müde, ich hatte irgendwie immer noch Hunger und alles tat irgendwie weh. „Ja klar!“ sagten wir und drafteten. Ich pickte ein stumpfsinniges BGw-Deck, was als einziges Ziel hatte, die beiden Siege Würmer möglichst schnell rauszuconvoken (demnächst im Duden) und mit Hilfe vom Sandsower den Weg zu räumen. Das klappte auch ganz gut, aber Markus quälte mich in der ersten Runde, indem er mich bei total unterlegener Boardposition seinerseits einfach zweimal wegmillte. Danke noch mal dafür, das brauch ich wirklich noch um kurz nach Mitternacht! Daniel hatte da ein Einsehen mit mir und überrannte mich mit seinem Boros-Deck innerhalb von wenigen Zügen. Auch dafür danke. Im nächsten Spiel legte Daniel einen Intrepid Hero (wir hatten einen 8th Edition-Booster, Rest Ravnica), was den Siege Wurm-Plan schon mal deutlich abschwächte. Mühselig konnte ich ihn mit einer 3/6 Kreatur auf Low Life kloppen und die Gegenangriffe seiner Flieger schwächte mein Benevolent Ancestor ab. Ich gewann das Spiel äußerst knapp auf drei Leben und zeigte Daniel die Lightning Helix in meinem Sideboard, der mich dafür beißen wollte. Nun gingen die Lichter langsam aus im Raum, wir brachen den Draft ab und fuhren heim.

Irgendwann reicht es auch. Deswegen ist dieser Artikel auch am Ende angelangt. Die typischen Props-Slops-Listen erspare ich mir, da jeder aufmerksame Leser das wohl irgendwie selber rausfindet. Nur eine negative und eine positive Anmerkung zum Schluss. Negativ: Irgendwelche Schwachköpfe mussten doch tatsächlich wieder ungefragt fremde Karten an sich nehmen. Warum wird bei jeder Möglichkeit geklaut? Ich habe diesmal meinen Tauschordner mit Absicht nicht mitgenommen und werde das in Zukunft wohl auch nicht tun. Positiv: Die Mercadiade war wieder ein sehr gut organisiertes und familiär wirkendes Event und alle Gegner waren sehr nett. Also, bis zum nächsten Mal!

Geschrieben von EdenX



Artikel:

 the real paluschke - 12.01.06 - 00:25


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

Gästebuch 
äußerst angenehmer Turnierbericht. Flüssig zu lesen, mit Witz und guten Spielbeschreibungen. Und endlich mal jemand,d er nicht allzuviel "Magic-Lingo" einbaut und die Texte dadurch total unlesbar macht :)

Nur hätte ich mir (wie bei fast allen Artikeln) gewünscht, dass kritische Spielsituationen mit Alternativen worden wären. Erst dadruch hat der Leser Gelegenheit, aus so einem Bericht auch was zu lernen, wenn nämlich die pro- und contra-Argumente des einen oder des anderen Plays in einer gegebenen Situation diskutiert werden. Es kann natürlich sein, dass relevante Situationen kaum aufkamen, aber bei so vielen Runden kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen :)

Gleiches gilt für Card Choices in Decklisten. Auf was für ein Metagame warst Du vorbereitet, warum hast Du bestimmte Karten gespielt etc.

Trotzdem, wie gesagt, sehr flüssig lesbarer und unterhaltsamer Artikel. Danke!

Letzte Änderung: 12.01.06 - 00:26


 

Planeswalker-DD - 12.01.06 - 01:51


inaktiv

Gästebuch 
Moin Moin!

Ich wollt nur mal anhängen, das ich nicht 100%ig die Liste von Karstens übernommen hab. (naja eh schon als netdecker abgestempelt -.- aber egal )
Im gegensatz zu ihm hab ich 2 Wrath weniger MD drin und dafür je 1 Dimir Machinations und 1 Dimir Houseguard drin,
was den Build etwas Flexibler macht.

Ansonsten wars n schönes und spannendes Game.
Bis zur nächsten Mercadiade.

MfG Jan Frederik

Letzte Änderung: 12.01.06 - 01:51
rattusmaximus - 12.01.06 - 10:33


inaktiv

Gästebuch 
auch von mir ein Moin, moin,
netter Bericht, beide Daumen hoch. Bis zum nächsten Turnier, unserer Pairing steht ja schon.
LG
Björn


Team [KMC] - Kieler Jungs gehen Goldfischen


PePe - 12.01.06 - 13:24


Mitglied seit
29.07.05

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da kann ich mich nur noch anschließen ...


" Wir werden eure Felder niederbrennen, eure Schätze stehlen, eure Häuser zerstören, eure Kinder verklaven. Wir weden eure Angetrauten töten und die Gräber eurer Ahnen verfluchen. All das werden wir tun und ihr könnt dem nur entgehen, indem wir euch nicht finden...
...das Problem ist, wir haben euch bereits gefunden."
Racheverprechen der Hyozanrächerbande


norder - 12.01.06 - 14:48

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25.05.05

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Anmerkung: Ich wollte net T2 spielen, ich wurde dazu gezwungen...(sonst hätte ich mir auch ne Deckliste vorbereitet)
Liquidator - 12.01.06 - 15:08


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very nice =), wirklich gut gschrieben, gerne mehr!

cu
Liqui


Cu and Greetz
Liqui

Nucular, das Wort heißt Nucular!


gierigeratte - 12.01.06 - 15:15

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ich hab nur eine kurze frage:

du schreibst dein gegner von runde eins legt eine ivory mask,
wie kannnst du ihn dann mit einen geputrefyten kokusho umbringen?
hast du naturalize auf die mask gespielt?


Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitplanke, überschlug mich und prallte gegen einen Baum.
Dann verlor ich die Kontrolle über mein Auto.

Planeswalker-DD - 12.01.06 - 15:17


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Kokushobraucht kein ziel um sein schmutziges werk zu verrichten
inkuh - 12.01.06 - 15:47

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Sehr schön geschrieben - auch wenn mein Spiel echt mies gelaufen ist (Spiel 1, Stephan). Jedoch habe ich sehr sehr viel gelernt, so dass mein nächstes Turnier besser laufen sollte ;)

P.S.: Confiscate ist schon eingeplant.

Letzte Änderung: 12.01.06 - 15:52
RufusNasedo - 14.01.06 - 19:20


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Sehr interessanter Bericht auch wenn ich nicht das Pech oder Glück hatte im T2 auf dich zu treffen, aber mein G/W Saproling hätte gegen Kokusho eh abgerotzt.

Habe übrigens im Extended im ersten Spiel gegen Michael Heiduk gespielt und Ichorid gleich mal hassen gelernt, da mir gegen Fliegen einfach nichts auf die Hand kommen wollte und die Ichorids loswerden auch mehr als schwierig ist, da sie ja einen immer wieder ankommen. Mein Schwein, dass ich das erste Spiel mit einem Fireball gewann. Zum Erstaunen und Überraschen Michaels, dass da wohl noch nen Fireball kommt. Danach wurde ich aber weggefegt.

Mein witzigstes Erlebnis übrigens im Extended als ich mit nem Land-Draw-Kudzer.dec gegen Dredgeatog ran musste. Habe mich in einer Runde mal nur am Leben halte können weil ich einen Fog spielte, den er counterte, noch einen spielte, den er counterte und erst der dritte Fog durfte resolven. Puuh, die hatte ich mir auch hart angespart auf der Hand für den Notfall. ;)

Insgesamt hat die Mercadiade ordentlich fun gemacht auch wenn ich mit 3 Punkten aus dem Extended und 6 aus dem Standard nicht wirklich viel herausholen konnte.



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