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Grand Prix Lille - schon wieder ein Judge-Report

Nachdem ich gerade erst wieder vom GP Bilbao zurückgekommen war, flatterte mir auch schon die Einladung zum GP Lille ins Haus: Wizards of the Coast bot mir diesmal sogar „full sponsorship“ an, also Erstattung von Hotel- und Flugkosten. Wer kann da schon nein sagen? Ich jedenfalls nicht… Mit den Verantwortlichen im Wizards-Büro sprach ich ab, diesmal anstatt eines Fluges einen Mietwagen bezahlt zu bekommen. Ein perfektes Arrangement, denn so musste ich nicht alleine reisen, sondern konnte auf dem Weg noch vier Bekannte einsammeln und die Fahrt nach Lille versprach lustig zu werden. Die wiederum freuten sich über eine fast kostenlose Fahrgelegenheit.
Grand Prix Lille sollte der erste europäische Grand Prix im Format „Legacy“ (a.k.a. Typ1.5) werden, das zweite offizielle Grossevent in diesem Turnierformat überhaupt, nachdem im November in Philadelphia der erste Grand Prix stattgefunden hatte. Eine interessante Gelegenheit also, ein neues Format zu erleben, und für mich perfekt, um die in Bilbao gemachten guten Schiedsrichter-Erfahrungen zu festigen und wieder Neues zu lernen. Wie schon erwähnt, plane ich, den Test zum Level3-Schiedsrichter abzulegen. Daher war ich umso erfreuter, als ich in einer zweiten Mail erfuhr, für Lille als Team Leader eingeplant zu sein.

Freitag - Tag 0

Schon am Donnerstagabend war Hanno Terbuyken, ein Bekannter, bei mir angekommen, und am Freitagmorgen holten wir den Mietwagen und fuhren von Greifswald in Richtung Lille. Ein Dankeschön ist hier angebracht an die Autovermietung, die den von mir bestellten Wagen nicht verfügbar hatte und mir deshalb einen aus der nächsthöheren Kategorie zum gleichen Preis gab - einen Ford Galaxy, der versprach, uns extrem komfortabel die 1000 Kilometer bis nach Frankreich zu kutschieren.
Das Wetter meinte es nicht gut mit uns: Der Abfahrtstag war der erste Tag dieses Winters, an dem es schneite, und das nicht zu knapp. Nach einem Beinaheunfall und mehreren Stunden Autobahn kamen wir im Hamburg an und sammelten dort weitere Bekannte ein. Dabei waren: Hanno (dozer), Jan Wacker (shadow), Michael Heiduk (blitzbold), Jan Hansen und ich. Die Fahrt weiter nach Lille war dann geprägt von unendlich viel Trashtalk und Gelächter - eine normale Fahrt mit 5 Magicbegeisterten in einem Auto halt J
Wir kamen um 19:25 in Lille an, nachdem wir auf der Autobahn einige Male falsch abgebogen waren (kleiner Tip: falls Ihr jemals grenzüberschreitende Autofahrten macht, nutzt auf keinen Fall den Routenplaner von map24.de, der kann nix), gerade rechtzeitig für das Schiedsrichtertreffen, das um 19:30 starten sollte. Es bestand nur aus ein paar einleitenden Worten vom Head Judge David Vogin und aus einem „Briefing“ von zwei weiteren Schiedsrichtern, die uns die Top-Decks des Formats vorstellten. David verteilte dann noch die Teamzuteilung jedes Schiedsrichters und ich entdeckte unter denen, die in meinem Team waren, einige mir bereits bekannte Namen.
Nach dem Meeting und dem anschließenden Essen bezog ich mein Hotelzimmer, bereitete mich noch gedanklich auf meine Aufgaben für Samstag vor und ging dann recht früh ins Bett.

Samstag - Tag 1

Am Samstagmorgen ging es nach ausgiebigem Frühstück im Hotel um halb neun los. Sobald ich im „Bilbao Grand Palais“ (der Location für das Turnier) angekommen war, veranstaltete ich ein kleines Briefing mit den Schiedsrichtern aus meinem Team und teilte diese den einzelnen Aufgaben zu. Mein Team, Team „Papers“ der blauen Hälfte des Turniers (das Turnier war wieder in zwei Teile aufgeteilt, wie es bei europäischen Grand Prixs mittlerweile üblich ist, um die Organisation zu erleichtern), hatte folgende Aufgaben: Am Anfang jeder Runde die Paarungen auszuhängen; am Anfang jeder Runde die Ergebniszettel zuschneiden und verteilen; am Ende jeder Runde sicherstellen, dass alle Ergebniszettel beim Scorekeeper eintreffen; am Ende der letzten Runden Standings aushängen. Natürlich waren alle Schiedsrichter zusätzlich dafür verantwortlich, während der Runden bei den Spielern zu sein und aufkommende Fragen zu beantworten. Die insgesamt acht Schiedsrichter teilte ich also auf und hielt mir Barthelemy Moulinier, einen französischen Level3, als Backup zurück, für unvorhergesehene Probleme. Den einzigen Level1-Schiedsrichter, der seinen ersten Grand Prix erlebte, teilte ich dafür ein, am Ende der Runde zu gucken, welche Ergebniszettel noch fehlen. Er sollte ebenfalls sicherstellen, dass jeder Tisch, an dem nach Ablauf der 50 Minuten noch gespielt wurde, von einem Schiedsrichter betreut wird.
Ansonsten bestand das Team nur aus L2-Schiedsrichtern, die schon mehrere Grand Prixs betreut hatten.
Nach einigen Begrüßungsworten von David Vogin an die 937 Spieler konnte der Grand Prix auch pünktlich beginnen. Während der ersten zwei Runden war die Arbeit auf dem Parkett recht stressig, da nur wir acht Schiedsrichter alle 450 Spieler „unserer“ Seite zu betreuen hatten - die anderen Schiedsrichter unserer Seite waren alle damit beschäftigt, Decklisten zu kontrollieren und zu zählen.
Interessante Situation während der ersten Runden:

Spieler A hat einen Dark Confidant im Spiel, und es ist sein Zug. Im Upkeep zieht er eine Karte vom Confidant und vergisst, sie vorzuzeigen. Interessanterweise war genau diese Situation eine Woche vorher auf der internationalen Schiedsrichter-Mailingliste diskutiert worden, und so war das Vorgehen in diesem Fall klar: Spieler A mischte die Karten in seiner Hand, dabei auch die nicht vorgezeigte, und ich zeigte eine der Karte mit den höchsten Manakosten vor. Der Spieler verlor dementsprechend viele Lebenspunkte. Warum? Indem der Spieler die Karte zieht und unter die anderen seiner Hand mischt, kann nicht mehr nachvollzogen werden, welche er denn nun gezogen hat. Wenn man sich also auf seine Aussage verlassen würde, könnte er den Vorteil haben, eine Karte zu benennen, die er schon vorher hatte, die aber geringere Manakosten hat, um so weniger Lebenspunkte zu verlieren, als wenn er die Fähigkeit des Confidants korrekt abgewickelt hätte. Um diesen möglichen Vorteil nicht aufkommen zu lassen, wird also eine mit den höchsten Manakosten vorgezeigt.
Der Spieler bekam ein Warning und die Situation war erledigt.

Am Ende von Runde zwei kam Jesper, der Head Judge für die blaue Hälfte, auf mich zu und war etwas unglücklich über die Schiedsrichterverteilung auf dem Parkett: Zu viele Schiedsrichter standen zu nah beieinander und größere Lücken taten sich dazwischen auf. Spieler, die in diesen Lücken saßen, mussten lange darauf warten, bis ihre Rufe beantwortet wurden. In einem spontan angesetzten Treffen teilten Barthelemy und ich unsere Teamkameraden also bestimmten Bereichen im Raum zu, in denen sie bleiben sollten. Auch mit Kevin, dem Team Leader vom Team „Deck Checks“, sprach ich mich ab. Ab Runde drei stand dann auch Kevins Team zur Verfügung (sie waren endlich fertig mit Zählen), und so war das Problem größtenteils erledigt.
Aber dieses Problem wurde direkt von einem anderen abgelöst: Der Schiedsrichter, den ich dazu eingeteilt hatte, am Ende der Runde die Ergebniszettel auf Vollständigkeit zu überprüfen, war zum Ende der vorhergegangenen Runden nicht aufgetaucht und jemand anderes hatte seinen Job übernehmen müssen. Während der folgenden Runden sprach ich ihn noch zweimal darauf an und bat ihn eindringlich, seine Aufgabe auch zu erledigen. Trotzdem tauchte er am Ende der vierten Runde nicht auf und ich wurde langsam etwas sauer. Ich sprach noch einmal mit ihm und fragte ihn, warum er seine Aufgabe nicht erfülle. Dabei kam heraus, dass er offensichtlich eine andere Konzeption von „team work“ im Kopf hatte: Er hatte zum Ende der Runden jemand anders seinen Job machen sehen, also sich nicht weiter darum gekümmert. Als ich ihm erklärte, dass dieser andere das nur gemacht hatte, weil er selber nicht da war, löste sich das ganze Problem in Luft auf. Vielleicht habe ich ihn als Neuling mit dieser Aufgabe auch überfordert und hätte ihn evtl. lieber nur Paarungszettel aufhängen oder Ergebniszettel austeilen lassen, aber ich wollte sehen, wie er mit einer anspruchvollen Aufgabe fertig wird. Auf jeden Fall lief ab Runde 5 alles so, wie ich eigentlich geplant hatte.

Interessante Situationen:

In Runde 5: Spieler B legt eine Pithing Needle und benennt „Lightning Rift“. Spieler C sagt „ok“ und cycled einige Züge später eine Karte und will 2 Schadenspunkte mit dem Lightning Rift auf Spieler B schießen. B meint natürlich, dass das nicht gehe und ich erkläre ihm, wie aktivierte Fähigkeiten aufgebaut sind und dass Lightning Rift eine ausgelöste (triggered) Fähigkeit hat. Er will daraufhin für die Needle eine andere Karte benennen, was ich ihm nicht gestatte: Er hatte die Fähigkeit der Needle („name a card“) korrekt ausgeführt und ab nun konnten aktivierte Fähigkeiten des Rifts nicht mehr gespielt werden. Ich empfahl Spieler B, das nächste Mal eventuell den Schiedsrichter vorher zu fragen, ob XYZ eine aktivierte Fähigkeit sei…

Am Anfang der Runde sechs wurde ich von Kevin gebeten, für diese Runde bei den Deck Checks auszuhelfen. Also ging ich an den Tisch, wo die Decks der Spieler geprüft wurden (vier zufällig ausgesuchte Partien wurden jede Runde unterbrochen und die Decks der Spieler auf Inhalt, Kartenmarkierungen und andere Probleme überprüft) und nahm eines der Decks, die schon von den Spielern geholt worden waren. Bei meinem ersten Prüfdurchgang fielen mir zwei Karten auf, die auf der Hüllenrückseite klar erkennbare Markierungen hatten: eine hatte einen Knick quer über den Hüllenrücken, die andere hatte eine tiefe Kerbe, wahrscheinlich durch einen Fingernagel beim Mischen hereingedrückt. Ich legte die beiden Karten zur Seite, ohne sie anzuschauen und schaute mir dann das Deck von den Seiten an. Dabei fand ich noch zwei Karten, die herausstanden: eine war etwas dicker als die anderen, die zweite war schon ziemlich kaputt und am oberen Rand gewellt, so dass auch sie dicker erschien. Als ich dann die vier Problemkarten umdrehte und sie mir anschaute, erkannte ich, dass hier ein größeres Problem vorlag: Es waren die vier Fireblasts aus einem monoroten Burndeck. Nach kurzer Rücksprache mit Kevin und Justus Rönnau (der gerade als Vertretung für unseren Head Judge fungierte) kamen wir darüber überein, dass diese Markierungen ganz eindeutig ausgenutzt werden könnten (zu wissen, wo sich die vier finisher-Karten des Decks gerade befinden, kann einen immensen Informationsvorteil darstellen und kann ebenfalls beim Mischen ausgenutzt werden) und deshalb als „Marked Cards - Major“ einzustufen waren. Bei REL 4, wie es auf Grand Prix üblich ist, entspricht dies einem Match Loss. Wir überlegten dann noch weiter, ob wir vielleicht einen Fall von absichtlichen Markierungen (cheating!) vorliegen hatten und entschlossen, den Spieler ins Interview zu nehmen. Wir drei befragten also den Spieler, wie denn so etwas zustande kommen könnte und ob er davon gewusst habe. Von seinen Reaktionen und seinen Antworten folgerten wir aber, dass er entweder sehr gut schauspielern kann oder das Ganze wirklich nur ein dummer Zufall gewesen war. Wir beließen es also bei einem Match Loss und trugen dem Spieler auf, neue Hüllen und Ersatz für die beiden zu dicken Karten zu besorgen (Fireblasts kosten ja nicht die Welt, selbst beim Händler nicht). Damit war mein Gastauftritt im Team Deck Checks beendet.
In Runde sieben machte ich erst einmal eine Pause, um etwas zu essen und zu trinken und meine Füße zu entlasten. Während dieser Pause rief Head Judge Jesper mich und Kevin zu ihm, um über einen interessanten Regelfall zu beraten:
Spieler D hat Humility im Spiel. Spieler E wirft dann Wonder ab und hat eine Insel im Spiel. Fliegen E’s Kreaturen oder nicht? Diese Frage war während Runde sechs in der anderen Hälfte des Grand Prix aufgetaucht und der David, Head Judge dieser Hälfte war sich nicht sicher, ob er dabei die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Nach etwa 10 Minuten Diskussion und Konsultationen des Regelbuchs kamen wir darüber überein, dass die Kreaturen fliegen und David tatsächlich falsch gelegen hatte. Seiner Meinung nach war die Fähigkeit von Wonder eine „charakteristic-setting ability“, was sie jedoch nicht ist (wer die komplette Erklärung dafür haben möchte, der kann sich mal den Sammelthread über Layer im Regelboard durchlesen oder mir schreiben). Lustiges Gefühl, dem Level4-Head Judge sagen zu können „Du kannst nix!“ J

Die letzten zwei Runden des Grand Prixs verliefen relativ ereignislos. Während der letzten Runde teilte ich die Schiedsrichter noch einmal neu auf die Tische auf, um besonders darauf zu achten, dass keiner der Spieler irgendwelche Bestechungsversuche startet, um doch noch unter die Top128, also in den zweiten Tag zu kommen. Aber entweder waren alle Spieler klug genug, diese Versuche versteckt zu unternehmen, oder es gab keine. Jedenfalls entdeckten wir keine und so war der erste Tag nach der neunten Runde zu Ende.
Ich hatte noch ein Treffen mit meinem Team, in dem ich die interessantesten Situationen des Tages noch einmal diskutieren ließ und auch um Feedback für mich bat. Die Vorschläge, die dort gemacht wurden, wie ich meine Arbeit als Team Leader noch verbessern könnte, nahm ich dankbar auf. Insgesamt denke ich, der erste Tag verlief recht erfolgreich für mich, dafür, dass es mein erstes Mal als Team Leader war. Nur hätte ich gerne noch mehr Treffen mit meinem Team zwischen den Runden gemacht, um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und gegenseitig Möglichkeit für Verbesserungsvorschläge zu haben, aber ich habe es zu selten geschafft, alle dafür zusammenzubekommen, weil viele am Ende der Runde noch mit anderen Aufgaben beschäftigt waren.
Jesper hatte mit mir noch ein separates Evaluationsgespräch, in dem er mit mir besonders über die Probleme mit dem unerfahrenen L1 sprach und mir Tips gab, wie ich solche Probleme die nächsten Male vielleicht umgehen könnte und neue Leute besser in die Erfordernisse eines Grand Prixs einbinden könnte.

Während dieses Briefings schlug einer der niederländischen Schiedsrichter vor, noch einen Booster Draft nur für Schiedsrichter zu veranstalten. Wir besorgten uns also vom Manager der Side Events zwei Displays russische Ravnica-Booster und zogen uns auf ein Hotelzimmer zurück. Ich draftete ein rot-grün-weißes Deck mit Razia und Firemane Angel (ha ha!), gewann ein Match und droppte dann, um noch ein bisschen Schlaf zu bekommen - es war mittlerweile halb eins geworden und auch der Sonntag versprach, anstrengend zu werden.

Sonntag - Tag 2

Bevor das Turnier mit den besten 128 Spielern aus dem ersten Tag fortgesetzt werden konnte, wurden wir Schiedsrichter erst einmal als Müllabfuhr eingesetzt. Die Spieler hatten jede Menge Müll an und auf den Tischen hinterlassen, der weggeräumt werden musste, und die Tische wurden für den Sonntag noch umgruppiert. Am Samstag hatten wir gemerkt, dass es keine gute Idee gewesen war, die Tische in sehr langen Reihen aufgestellt zu haben, die nur einmal in der Mitte einen Durchgang hatten. Die Wege für Spieler und Schiedsrichter, die zu einem Tisch irgendwo in der Mitte dieser Tischreihen war so sehr lang. Für Sonntag teilten wir die Tischreihen also in vier kleinere Tische und schufen mehr Durchgänge.
Danach wurden wir von David in neue Teams eingeteilt (am zweiten Tag werden lange nicht mehr so viele Schiedsrichter für das Main Event gebraucht, es sind ja viel weniger Spieler dabei). Ich wurde wieder dem Team „Paper“ zugeteilt, diesmal aber „nur“ als normaler Schiedsrichter, nicht als Team Leader. Alle, die beim Main Event nicht gebraucht wurden, wurden zu den Side Events geschickt. Die vier Level3-Schiedsrichter, die anwesend waren, beschäftigten sich mit „judge certifications“, kümmerten sich also um alle, die einen Schiedsrichtertest ablegen wollten (entweder Gäste, die für Level 1 testeten, oder bereits zertifizierte Schiedsrichter, die den Test für den nächsthöheren Level machten).
Nachdem ich also am Anfang jeder Runde die Ergebniszettel vom Scorekeeper abgeholt, zugeschnitten und verteilt hatte, war ich wieder an der Reihe, auf dem Parkett Spielerfragen zu beantworten.

Interessante Situationen am Sonntag:

Runde 10 - Spieler A ruft mich an den Tisch. Sein Gegner, Spieler B, hatte gerade einen Meddling Mage gespielt und A meinte, B habe sofort die Karte genannt und ihm keine Gelegenheit gelassen, noch mit Sprüchen oder Fähigkeiten zu reagieren. Nun war B aber einer der Leute, mit denen ich mit dem Auto hergekommen war und die ich gut kannte. Ich kenne seinen Spielstil und weiß, dass er immer sehr korrekt und nicht zu schnell spielt.
A fing an, B als „cheater“ zu beschimpfen und ich hatte alle Hände voll zu tun, erst einmal A zu beruhigen und dann herauszufinden, was denn nun genau passiert war. A blieb bei seiner Geschichte, dass B zu schnell gespielt habe, B erzählte mir dann aber, A habe „ok oder etwas ähnliches“ gesagt, als der Meddling Mage auf dem Stapel lag. B habe daraufhin durch A’s Friedhof geguckt und Lava Dart als Karte genannt. B vermutete, A habe den Lava Dart im Friedhof vergessen und deshalb den dann noch schnell spielen wollen, als es dafür eigentlich schon zu spät war. Wenn dies zutreffen sollte, hätten wir es also einmal wieder mit cheating, nämlich absichtlichem Übertreten der Regeln zu tun. A beteuerte, er habe niemals etwas wie „ok“ oder so gesagt, es stand also Aussage gegen Aussage.
Ich holte auch hier den Head Judge und zusammen mit ihm und einem anderen Schiedsrichter, der die Situation beobachtet hatte, berieten wir uns und entschieden, erst einmal ein Warning an A zu geben für unsportliches Verhalten, denn den Gegner als Cheater zu bezeichnen, ist ein Verhalten, das auf keinem Turnier irgendwie geduldet werden sollte. B bekam ein Warning für einen prozeduralen Fehler und beide Spieler wurden angewiesen, in Zukunft klarer zu kommunizieren. Die Situation wurde zurückgedreht zu dem Zeitpunkt, an dem der Meddling Mage noch auf dem Stapel lag, und A wurde erlaubt, noch den Lava Dart zu spielen.
Am Ende der Runde wurde die Situation allerdings noch verzwickter, als ein Zuschauer bestätigte, dass A tatsächlich „ok“ gesagt hatte. Er konnte uns aber ebenso wenig wie B sagen, ob das als „ok, ich habe verstanden, dass Du jetzt einen Meddling Mage spielen willst“ oder „ok, der kann kann verrechnet werden“ gemeint war.
Ein weiterer Schiedsrichter hatte mittlerweile einige Gespräche von A mit seinen Freunden mitgehört, und auch da hatte A nichts erwähnt davon, dass er vielleicht einen Fehler gemacht hatte, den er dann hatte regelwidrig „zurechtbiegen“ wollen. Wir beließen es also bei den Warnings und unternahmen nichts weiter, weil wir nicht genug Anhaltspunkte hatten, um eine Disqualifikation zu rechtfertigen. Ich erklärte meinem Mitfahrer dann noch, dass ich ihm zwar glaube, dass er nicht zu schnell gespielt hatte, dass ich ihm das Warning aber gegeben hatte, hauptsächlich u A zu beruhigen und die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.
Hinweis an alle Spieler, die in solche Situationen nicht kommen wollen: Kommuniziert mit eurem Gegner! Die ganze Situation wäre so nicht passiert, wenn B und A sich einig gewesen wären, ob der Meddling Mage nun verrechnet werden dürfe oder nicht. Ein einfaches „ok, resolved“ von A oder die Frage „resolved?“ von B hätte dazu genügt. Wie oben angesprochen, ist nur „ok“ zu wenig und kann durchaus zu Missverständnissen führen.

Runde 13 - wie ist die Interaktion zwischen Humility und Arcbound Worker? (Man sieht, diese Layer-Fragen sind nicht nur theoretischer Natur, sondern tauchen wirklich im Turniergeschehen auf) Der Worker wird 2/2. Im Layer 6 wird er zuerst von 0/0 durch die Humility zu 1/1, dann wird der Counter berechnet und er wird 2/2.

Runde 15 - ein Zuschauer kommt auf mich zu und weist mich darauf hin, dass an einem Tisch ein Spieler gerade mit einem Wooded Foothills einen Underground Sea gesucht hat - geht natürlich nicht. Ich gehe also an den Tisch und frage den Spieler A (Pierre Canali, ein französischer Pro), ob das tatsächlich so war. Daraufhin bemerkt er seinen Fehler, der auch von seinem Gegner übersehen worden war. Ich frage also, ob zwischen dem Fetchen und dem momentanen Spielstand etwas passiert sei und beide verneinen das. Also sucht Pierre das richtige Land, ein Tropical Island, aus seiner Bibliothek und spielt weiter, verrechnet den Brainstorm, der grad auf dem Stapel liegt. Als ich gerade das Warning für Pierre aufschreibe (procedural error - major - Warning), bemerkt er, dass er neun Karten auf der Hand hat, eine mehr, als eigentlich richtig wäre. Und er kommt auch schnell dahinter, wie das passiert war: Er hatte, bevor er das richtige Land aus der Bibliothek gesucht hatte, schon drei Karten gezogen und zwei zurückgelegt und das Ganze nach dem Suchen noch einmal gemacht, also einen Brainstorm zweimal verrechnet…Die Situation wieder herzustellen, war unmöglich: Die Karten, die Pierre nach dem ersten Brainstorm wieder zurückgelegt hatte, waren nach dem Mischen irgendwo in der Bibliothek und die, die er mit dem zweiten Brainstorm gezogen hatte, waren irgendwo in seiner Hand. Wir hätten uns also, um herauszufinden, welche Karten vorher wo waren, komplett auf Pierres Aussagen verlassen müssen, und das ist selbst bei einem vertrauenswürdigen Pro-Spieler kaum möglich. Pierre sah ein, dass unter diesen Umständen aus dem Warning ein Game Loss wurde und er damit durch einen dummen Fehler und noch dümmere Schludrigkeit nachher auch das Match verloren hatte.
Einen Teil dieses Game Losses muss ich auch auf meine Kappe nehmen, denn ich hätte auch sehen können, dass ein Brainstorm auf dem Tisch lag, als Pierre das Deck in die Hand nahm, um das richtige Land zu suchen. Den hatte ich übersehen und gesagt, er könne direkt suchen. Normalerweise wäre es kein Problem, die oberen beiden Karten, die er ja durch den Brainstorm kannte, beiseite zu legen und aus dem restlichen Teil der Bibliothek das Land zu suchen, den Teil zu mischen und die beiden bekannten Karten dann wieder obenauf zu legen.

Nach diesem Vorfall war die Runde 15 und damit der Grand Prix zu Ende. Für die Top8 wurde ich eingeteilt, eines der Halbfinale als Table Judge zu überwachen. Ich führte also bei einem Grow-Mirror Buch über die Lebenspunkte und Spielzüge der Spieler. Dabei passierte nichts, was nicht schon in der Coverage nachzulesen ist.

Danach war für mich der Grand Prix beendet.
Ich hatte noch kurze Gespräche mit einigen anderen Schiedsrichtern, ganz besonders mit David, dem Head Judge. Er zeigte sich sehr zufrieden mit meiner Arbeit und meinte, er erwarte mich in Prag auf der Pro Tour im März, damit ich den Level3-Test ablegen könne. Ein sehr schönes Kompliment, dass er mich für weit genug dafür hält! Auch Jesper und Barthelemy hatten überwiegend positives Feedback für mich und sagten, ich sei defintiv auf dem Weg zum L3. Dann bekam ich von den Wizards-Offiziellen noch meine Kompensation (3 Displays und 7 Promokarten) und das Geld für den Mietwagen und Tankquittungen erstattet, und eine Stunde später war ich mit meinen Mitfahrern wieder auf der Autobahn. Die hatten ebenfalls alle ein tolles Wochenende erlebt, Michael hatte insgesamt 10-4-1 (?) gespielt. Jan, Jan und Hanno waren zwar alle nach dem ersten Tag ausgeschieden, hatten aber mit Side Events etc. ebenfalls einen schönen Sonntag verbracht.
Nach einem ungewollten Abstecher in die Brüsseler Innenstadt (wir hatten für die Rückfahrt keinen Routenplaner konsultiert, sondern fuhren nach „Augenmaß“), einigen anderen Verirrungen und natürlich wieder reichlich Trashtalk waren wir gegen 4 Uhr morgens in Hamburg. Ich setzte meine Freunde ab, schlief bei Jan auf dem Sofa bis 8 Uhr und fuhr dann weiter in Richtung Greifswald. Um 12 Uhr war dann das Abenteuer „GP Lille“ endgültig beendet, als ich nach 2300 gefahrenen Kilometern den Mietwagen auf dem Hof der Autovermietung abstellte und kurz darauf zu Hause ins Bett fiel.

Insgesamt hatte ich ein wunderbares Wochenende, bei dem ich viel Neues gelernt habe und hoffe, diese neuen Erfahrungen in 2006 auf dem GP Düsseldorf oder einer der Pro Touren anwenden zu können und dort auch die letzten Vorbereitungen für den L3-Test zu treffen.

Feedback, Lob und Kritik an diesem Bericht nehme ich gerne entgegen und freue mich auf zahlreiche Kommentare.

Geschrieben von the real paluschke



Artikel:

Bisamratte - 28.12.05 - 01:51

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18.06.04

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guter bericht. danke dafür.


- Team DDM -

Crackho's new law:
Zitat: Libido boomt -> Nachfrage nach Frauen steigt -> Angebotene Menge konstant -> Frustration steigt -> Nachfrage fällt -> Libido tot


SymBiaN - 28.12.05 - 01:55


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sehr guter bericht. nett zu lesen und interessant. viel glück auf dem weg zum L3.

ich hatte auch so ne komische sache auf dem gp. ich spielte gegen ein kontroll deck und wollte eine attacke deklarieren. ich fragte ihn ob er was machen will. er sagte nein. ich griff an. darauf hin spielte er orims chant. ich erklaerte ihm dass er ihn spiele müsse wenn ich die attacke deklarieren will. er sah seinen fehler ein und packte das deck zusammen da er dadurch verlor.


Ich bin einzigartig!! Ich glaub das hofft die ganze Menschheit...:/

Cagain - 28.12.05 - 01:56


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07.11.04

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Sehr gut geschrieben. Es macht Spaß solche Judge Berichte zu lesen. Wenn ich fragen darf: Welche PromoKarten gabs den als "Belohnung"?
 the real paluschke - 28.12.05 - 01:58


Operator, DCI Judge

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23.02.03

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Cagain: bevor ich wieder 346 KNs bekomme, in denen nach den Promos gefragt wird:

Soil Ring
Armageddon
Oath of Druids
Argothian Enchantress
Hammer of Bogardan
Intuition
Phyrexian Negator


 

Alpha Wurm - 28.12.05 - 02:04


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21.05.04

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Schöner Artikel, aber ein bisschen persönlichere Eindrücke hätten mich auch nicht gestört


Mein Tauschthread:
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The Small Designer Search XI:
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Mein Guide zum Erstellen von Karten mit MSE
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Dead-pieces - 28.12.05 - 02:04


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macht wirklich super spaß sowas zu lesen. Ist einfach objektiver als von einem Spieler. Und irgendwie auch mal ganz schön zu wissen, dass auch die Pros mal schusselig spielen... MfG


Skill ist wenn Luck zur gewohnheit wird...

Sean Connery - 28.12.05 - 03:12


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25.07.04

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netter Bericht und klasse Tunier! Ich hab mich blos gewundert das es 2 judges auf der blauen Seite gab die nicht "genau" Chain Lightning (war italian legends) kannten, auch nach einer kleinen Übersetzung ^^
Zwei von uns waren knapp vor Tag2, ich leider garnicht aber war trotzdem ein schönes Erlebnis.
Vielleicht erinnerst du dich noch an den Franzosen mit dem Berserk als Maskotchen, gegen den ich das Vergnügen hatte... er hat mir danach noch einen G-schrubbt-Beta-Berserk abgekauft
Blitzbold - 28.12.05 - 08:29


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04.04.02

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Izzet Boros?


Conan, what is best in life? - To crush your enemies, see them driven before you... and to hear the lamentation of their women!

EDH
Current Generals
Akroma, Angel of Wrath - Angel-themed MWC
Brion Stoutarm
Godo, Bandit Warlord - Aggro
Grimgrin, Corpse-Born - Zombies
Karn, Silver Golem
Kresh, the Bloodbraided - KreshSmash
Marrow Gnawer - Budget-Ratten
Omnath, Locust of Mana (ehemals Rofellos) - Mono-G Fatties
Rafiq of the Many - Enchantress-Beatdown
Scion of the Ur-Dragon - Dragons & Reanimator
Xiahou Dun, the One-Eyed - Mono Black Control

Retired Generals
Azami, Lady of broken combo shit
Braids, Cabal Minion - Stax
Child of Alara - Lands.dec
Vorosh the Hunter - Control
Wort, Boggart Auntie - Goblins

gno00r - 28.12.05 - 09:51


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War ja auch auf dem GP und was wirklich gestört hatte war diese tischdecke. ich weiss nicht ob du was machen kannst, aber irgendwas anderes wäre soviel besser gewesen.

Bin ich der einzige dem dieses detail aufgefallen ist?!

Sonst guter bericht und gute arbeit auf dem gp!
Nitek - 28.12.05 - 10:03


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liest sich sehr flüssig und schön. guter artikel ;-)
raiy - 28.12.05 - 10:34

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„Bilbao Grand Palais" - hieß der Veranstaltungsort nicht "LILLE Grand Palais"?

Ansonsten ein gut zu lesender Artikel.
Klugscheisser - 28.12.05 - 10:37


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Klasse geschrieben Falko! Sieh zu das du den Lvl 3 machst, würde mich sehr freuen. Eins würde mich noch interessieren: Wie bereitet man sich, im Bett, gedanklich auf den Samstag vor? Gruß Klug


Meine Karten sind verkauft. Es war eine schöne Zeit in der Comunity, vielleicht sieht man sich ja nochmal irgendwo, gruß Klug

spirit of the wretch - 28.12.05 - 11:57


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26.03.04

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Jo, die blaue Tischdecke war eine Krankheit! Der Burnspieler aus Runde 6 saß an meinem Nebentisch und als er dann für 20 min weggeholt wurde, hat sein Gegner unser Match gecovert =)


Mögest du in interessanten Zeiten leben!

Team SPOD It's Whisky Magic!

Planeswalker-DD - 28.12.05 - 15:06


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Schöner Bericht.

Kann mir vorstellen wies auf der fahrt zuging ^^

aber du hast die 3 irren ja überlebt ;>
SudmannJan - 28.12.05 - 21:09


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Hmmm, schöner Artikel. Ich will auch mal Judge werden,was man da alles so kriegt....*Träum*


Offiziell von Magic Orb als "Gedisst" markiert.

mufl0n - 28.12.05 - 21:26


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21.03.05

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Des GP ist doch in Dortmund oder?


Skill ist,wenn Luck zur Gewohnheit wird.

I've come to deliver bad luck.

Can you even call it "labor" if you are the one laying down the whole time?

-< mkm>-



Coladose - 28.12.05 - 22:58


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30.11.04

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Dank detailierter Beschriebungen sind die Spielsituationen leicht zu verstehen.

Schöner Artikel.


... du wirst noch erkennen, dass viele Wahrheiten an die wir uns klammern von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind. - Obi-Wan Kenobi zu Luke, Dagobah, Episode VI
bitte! ansehen! {THREAD}


 the real paluschke - 29.12.05 - 02:35


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

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Ja, natürlich. Düsseldrof => Dortmund


 

Fallout - 29.12.05 - 09:58

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Schöner Artikel, muss auch sagen, dass du gut gejugdt hast. Ich war der, der an Tag 2 mit Justus und dir noch bisschen da am Tisch gesessen hat und mich übers judgen unterhalten hab. Kleine (unwichtige) Korrektur am Artikel, der Deckcheck war in Runde 7, der Spieler mit dem Burndeck war nämlich mein Gegner.

MfG, Manuel
jopoking - 29.12.05 - 11:18


Mitglied seit
05.09.04

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ja sehr schöner artikel, liest sich sehr schön...
musstet ihr die beiden draftdisplays bezahlen, oder nicht?
PePe - 29.12.05 - 13:12


Mitglied seit
29.07.05

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war wieder sehr lang und sehr nett zu lesen
netter bericht


" Wir werden eure Felder niederbrennen, eure Schätze stehlen, eure Häuser zerstören, eure Kinder verklaven. Wir weden eure Angetrauten töten und die Gräber eurer Ahnen verfluchen. All das werden wir tun und ihr könnt dem nur entgehen, indem wir euch nicht finden...
...das Problem ist, wir haben euch bereits gefunden."
Racheverprechen der Hyozanrächerbande


Wyvern - 31.12.05 - 13:47


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Wirklich lesenswert, der Bericht.
Viel Glück auch von mir für den L3 Test und alles, was bis dahin noch kommen mag!

btw ist eine solche Compensation ja nun wirklich mehr als gerechtfertigt, wenn man 2300 Autokilometer hinter sich bringt, um an einem Tag Team Leader für ein 900+ - Spieler GP zu sein, am nächsten Tag die Müllabfuhr mimt und einen Table Judge im Finale, sowie immer wieder zwischendurch hier und da aushelfen muss...

Respekt!


Ich suche jederzeit Beta CE und IE Duals (also die, mit dem goldenen Rand auf der Rückseite!) für meine Highlander-Decks, außerdem CE und IE Goodies, wie Bolts, Disenchants, Counterspells usw.


 the real paluschke - 31.12.05 - 20:24


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

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danke Wyvern! Ich höre sonst immer nur unbegründeten Neid. Freut mich, dass jemand erkennt, dass wir die Sachen nicht hinterhergeworfen bekommen, sondern auch was dafür tun.


 

craZy CoYote - 03.01.06 - 00:44


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Das ist aber wirklich gerechtfertigt, was ihr da bekommt, denn schließlich investiert ihr ne Menge Zeit dafür, allein schon an Vorbereitungen um überhaupt Judge zu werden !
Und wenn man mal rechnet, was man in der zeit hätte arbeiten können... Ich finds auch ok, dass ihr sowas bekommt.
Btw netter bericht ;-)
Obwohl es manchmal auch linear verlief aber die Stellen waren kurz !
Danke sehr fürs Berichten !


Das Leben ist eine Narbe. Kalt , wildes Fleisch und gefühllos. Mit einer Geschichte die man nur erahnen kann, doch nur die Narbe weiß welch Vergangenheit ihr mitspielte.

panik-ernie - 03.01.06 - 03:51

inaktiv

Gästebuch 
Ah - papperlapapp! Was haben die verdient?

-- Magic-Maifa DCI --

Ich hätte das auch verdient - bin genausoweit gefahren, habs selber bezahlt und hab den Judges zu einer interessanten Tätigkeit verholfen...




Klasse Artikel und nochmal danke für die Crusades...



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