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Fallen Empires

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Grunddaten

  • Erschien: November 1994
  • Editionsgröße: 187 Karten
  • Seltenheitsverteilung: 36 U1, 31 U3-C1, 35 C4 + C3
  • Jede der C4-Karten existiert in vier, jede der C3-Karten in drei Bildvariationen. Es gibt also 187 Karten mit Variationen.
  • Druckauflage: Die Angaben schwanken zwischen 240 und 375 Millionen.

Besonderheiten

  • Viele Karten verfügen über mehrere Artworks und Flavortexte
  • Booster bestehen aus acht Karten
  • Keine Rares in der Expansion enthalten (siehe: Seltenheitsverteilung)
  • Ausgefeilterer Copyrights-Text unter den Karten als früher
  • Die Edition mit den meisten Tokens und Countern

Story

Die Geschichte spielt auf Sarpadia, dem südlichen Kontinent Dominarias, im Zeitalter nach dem Antiquities-Krieg. Als die Nahrungsvorräte im stetig kühler werdenden Klima schwanden - möglicherweise infolge der Zerstörung im Norden -, begannen die Königreiche sich gegenseitig zu bekämpfen, um ihr eigenes Überleben zu sichern und die Vorherrschaft zu erlangen. Zusätzlich zu den traditionellen Gegnern (repräsentiert durch die Farben), hatten es die Parteien nun auch mit Widersachern innerhalb der selben Farbzugehörigkeit zu tun. Jede Farbe war gespalten in zwei sich bekriegende Gruppen: Die icatianische Regierung wurde von religiösen Kämpfern bedroht; Goblin- und Orkhorden überwältigten das Volk der Zwerge; die Meermenschen zogen gegen den neuen Gegner, die krebsartigen Homariden in die Schlacht; und der Orden der schwarzen Hand wurde überrannt von den Sklaven, die er zum Opfern schuf, den Thrulls.

Spielumgebung

Fallen Empires verzichtete fast gänzlich auf die vorher üblichen ausgefallenen Kreaturentypen wie z. B. Evil Eye und setzte stattdessen auf eine geringere Anzahl an Kreaturtypen, die dabei die Volkszugehörigkeit (Thrull, Dwarf, Homarid) oder den Stand innerhalb eines Volkes (Townfolk), Cleric,(Soldier) anzeigte. Dies brachte die Tribal-Idee weiter voran.

Keine andere Expansion hat so sehr auf Counter und Tokens gesetzt wie Fallen Empires. Die Spieltische wurden überflutet von Haufen von Spielsteinen, die vorher kaum gebraucht wurden. Karten wie Icatian Town und Goblin Warrens erzeugten mitunter gewaltigen Kartenvorteil. Ein noch unausgereiftes Stack-Prinzip und lästige Regeln wie "auf dem Weg zum Friedhof" verhinderten damals leider das effiziente Nutzen der Opferfähigkeiten der meisten Thrulls, wenn diese tödlichen Schaden erlitten hatten.

Wissenswertes

Fallen Empires, die fünfte Erweiterung, war, für sich genommen, wohl eine der schwächsten Magic-Expansions, die je gedruckt wurden. Es gibt keine wertvollen Karten im Set, weswegen man auch heute noch günstig Booster erstehen kann.
Fallen Empires war die erste Edition, deren Druckauflage nicht limitiert war. Wizards knüpfte die Druckaufträge an die Nachfrage. Die Händler und Sammler waren einen Mangel an Karten gewohnt, weshalb sie mehr bestellten, als sie benötigten. Zum einen rechnete man nicht damit, alle georderten Karten zu bekommen und zum anderen, falls doch, dachte man sie immer noch (gewinnbringend) weiterverkaufen zu können. Das hatte zur Folge, dass Wizards viel mehr druckte, als auf dem Markt tatsächlich verlangt war. Es wurden wahrscheinlich über 250 Millionen Karten gedruckt. Hinzu kam noch, dass die Expansion aus Sicht der Spieler kaum gute Karten enthielt. Es fand ein rasanter Preissturz statt, sodass kaum ein Booster seinen Preis noch wert war. In einigen Fällen nahm Wizards bereits ausgelieferte Ware sogar wieder zurück, bloß um den Marktwert der Karten zu stabilisieren.

Nennenswerte Karten

  • Aeolipile : Eine heutzutage überflüssige, damals jedoch sehr wichtige Karte. Die Turnierszene wurde beherrscht von Weenie-Kreaturen, die man gerne mit Direct Damage entsorgen wollte, doch dummerweise hatten die meisten Farben dazu nicht die Möglichkeit. Nicht zuletzt aufgrund der damaligen Bestimmung, dass auf Turnieren aus jeder aktuellen Edition mindestens fünf Karten gespielt werden mussten, entschieden sich viele für die Aeolipile (oftmals einfach aufgrund mangelnder Alternativen, da die Edition nicht viel hergab).
  • Goblin Grenade : Eine weitere beliebte Karte (wenn auch selten erfolgreich in Turnieren eingesetzt), die in vielen Fundecks benutzt wird, um dem Gegner die letzten Schadenspunkte reinzuwürgen.
  • High Tide : Eine der Schlüsselkarten im Solidarity. Sie ermöglicht es, Unmengen an Mana zu generieren, um die Combo am Laufen zu halten.
  • Hymn to Tourach : Eine der stärksten schwarzen Karten stammt aus Fallen Empires. Sie wird noch heute häufig im Suicide und dessen Verwandten, wie z. B. Ying-Yang gespielt. Eine früh gespielte Hymn to Tourach zerstört oftmals die guten Starthände der Gegner und kann damit den gesamten Spielaufbau des Gegners beeinträchtigen.
  • Icatian Javelineers : Im U/W Fish wird diese Kreatur häufig gespielt, hauptsächlich um Goblin Welder zu entsorgen.
  • Order of the Ebon Hand/ Order of Leitbur : Sie waren in damaligen Weenie-Decks stets gern gewählte Kreaturen, die den Gegner früh unter Druck setzen sollten. Da sie aufgepumpt werden können und optional auch noch Erstschlag bekommen können, töteten sie souverän Kreaturen und Gegner.
  • Orgg : Er war damals ein billiger, großer Trampler, der spätestens mit dem Ice-Age-Release und der darin enthaltenen Incinerate, welche zusammen mit anderen Burn-Spells wie Lightning Bolt beim Gegner aufräumte, an Spielbarkeit gewann und demzufolge auch häufig auf Turnieren gespielt wurde.



Kategorien: Editionen

Version vom 17.09.10, 21:12, letzte Änderung von shadowjumper



Wiki:

The CD - 14.08.07 - 16:02


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Toll, das mit den Tribals und Hymn und alles, aber jetz ma ehrlich: Die edi war so unbedeutend, dass sich eh niemand dran erinnern kann, oder?