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Cardadvantage

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Mit Cardadvantage (zu Deutsch: Kartenvorteil) bezeichnet man einen Zustand, in dem man Zugriff auf mehr Karten hat als der Gegner.

Magic ist ein sehr strategisches Spiel und Grundlage des strategischen Vorgehens ist das Erringen von Ressourcenvorteilen, beziehungsweise das Verhindern von Vorteilen beim Gegner. Einer der Wege, dies zu erreichen, ist Kartenvorteil.

Kartenvorteil bedeutet erst einmal nur, dass man mehr Karten zur Verfügung hat als der Gegner. Desweiteren muss man zwischen wirklichem Kartenvorteil und Kartenqualitätsvorteil (der nicht darin besteht, mehr Karten zu haben, sondern bessere Karten nutzen zu können) unterscheiden. Magic bietet viele Möglichkeiten, diese zu erreichen:

Einige Beispiele:

  • Ein Spieler spricht Opportunity auf sich und erhält dadurch drei Karten mehr als er verliert (man kann sagen, er hat einen Kartenvorteil von Drei).
  • Ein Spieler spricht im zweiten Zug Hymn to Tourach und entzieht dem Gegner so zwei Karten, während er selbst nur eine verliert.
  • Jemand spielt einen Wrath of God und sein Gegner verliert zwei Kreaturen mehr als er selbst.
  • Ein Spieler spricht Impulse. Dadurch hat er zwar nicht mehr Karten als der Gegner zur Verfügung, aber da er die Beste von Vieren nehmen kann, erlangt er Kartenqualitätsvorteil.
  • Ein Spieler kann so blocken, das sein angreifender Gegner drei Kreaturen verliert und der verteidigende Spieler Keine.
  • Ein Spieler legt Moat. Das verändert zwar nicht die Anzahl an Karten, die die Spieler zur Verfügung haben, aber es macht alle Nicht-Flieger des Gegners nutzlos. Da keiner eine Karte verloren hat, aber im Endeffekt trotzdem einem Spieler mehr Karten zu Verfügung stehen, spricht man von einem "virtuellen Kartenvorteil".

Sieht man sich die Beispiele an, so scheint der Spieler, der Kartenvorteil erhält, eindeutig in der besseren Position zu sein. Im Allgemeinen ist dies auch so, schließlich verfügt er über mehr Möglichkeiten, ins Spiel einzugreifen. Gelingt es ihm, seine Mehrkarten zu sprechen, wird er insgesamt mehr bewirken als sein Gegner und damit langfristig gewinnen.

Kurzfristig allerdings ist der Sieg keineswegs sicher. Kartenvorteil ist oft mit temporären Nachteilen auf anderem Gebiet verbunden. Die Sprüche, die die Anzahl der Karten gegenüber dem Gegner erhöhen, kosten Mana, und verursachen dadurch in der Regel einen Temponachteil. Hinzu kommt, dass Kartenvorteil erstmal nichts an der Boardsituation ändern muss. Ancestral Recall liefert zwei Karten Vorteil, aber wenn dabei keine Lösung gegen Akroma, Angel of Wrath dabei ist, bevor man verloren hat, hilft dem Spieler dieser Vorteil nichts.

Ziel ist es also, entweder Karten- und Boardvorteil zu erzielen (z.B. mit Wrath), oder lange genug zu überleben, um reinen Handkartenvorteil auch nutzen zu können. Letzteres ist der Grundgedanke aller Kontrolldecks.
Hier einige Beispiele für Decks, deren Strategie es ist, Kartenvorteil anzuhäufen:

Ein Artikel auf magicthegathering.com zu dem Thema ist  hier zu finden.



Kategorien: Lexikon

Version vom 07.03.10, 20:03, letzte Änderung von shadowjumper



Wiki:

 Teron - 26.10.06 - 21:44


Operator

inaktiv

Gästebuch 
[Fortsetzung]...im Artikel ausgeführt werden.
 Teron - 26.10.06 - 21:43


Operator

inaktiv

Gästebuch 
So wie der Artikel momentan gestaltet ist, sollte das Beispiel mit Impulse auf jedenfall erhalten bleiben. Selbst wenn es sich nicht um Kartenvorteil im engeren Sinne handelt, der Artikel behandelt auch Kartenqualitätsvorteil (was unter Kartenvorteil im weiteren Sinne fällt). Ich habe das Beispiel reintegriert.

Allerdings könnte das (ebenso wie die anderne Arten von Kartenvorteil, die ebenfalls noch fehlen, siehe z.B. Kommentar unter mir).
 the real paluschke - 30.09.06 - 18:37


Operator, DCI Judge

Mitglied seit
23.02.03

Gästebuch 
Netter Anfang. Auf mtg.com gab es gerade letzte Woche mal wieder Anfängerartikel zu dem Thema. Falls jemand Zeit hat, wäre es nett, den Anfang hier noch durch das Konzept des "virtuellen card advantage" zu erweitern.